Termine · HSV
07./08.11.2020
3. Heimspieltag Saison 2020/2021
 
Zwönitzer Handballer nehmen wichtigen Punkt mit
 
Bei unseren Männern gab es nach der vermeidbaren Niederlage letzte Woche zu Hause gegen Dresden nun wieder ein Highlight. Mit einer bärenstarken Leistung und einem Punkt im Gepäck kehrten man vom Ausflug zur SG Germania Zwenkau zurück. Das 25:25 (9:13) war am Ende nach dem Spielverlauf sogar für die Gastgeber noch etwas schmeichelhaft, denn die Zwönitzer lagen nahezu über die gesamte Spielzeit in Front.
 
Bis knapp drei Minuten vor Ende der Partie sah es beim 22:25 nach einem Auswärtssieg aus. Leider verloren in der hektischen Schlussphase die bis dahin sehr guten  Unparteiischen ihre Linie sehr zu Ungunsten der Zwönitzer. So holte Zwenkau doch noch einmal Tor um Tor auf und hätte nicht Keeper Micha Kerner in der letzten Sekunde seine TOP-Leistung mit seinem zweiten gehaltenen Siebenmeter gekrönt, wäre der HSV sogar noch ohne Zählbares auf die Heimreise gegangen.
"Das war das Beste, was meine Männer seit langer Zeit auf die Platte gebracht haben. Ein großes Lob an die Mannschaft, wie sie mit taktischer Disziplin, wenig Fehlern und hoher Einsatzbereitschaft agiert hat. Der Sieg wäre hochverdient gewesen", war auch Trainer Frank Riedel sehr zufrieden mit dem Spiel seines Teams.
 
Schon im ersten Durchgang zeigten die 28-er, dass sie durchaus gewillt waren, auch beim Tabellendritten etwas mitzunehmen. Hinten konsequent und vorn mit diszipliniert vorgetragenen Angriffen lag man zumeist in Front. Lediglich beim 3:2 (7.') und 7:6 (14.') konnte der Gastgeber kurz in Führung gehen. Spätestens die letzten 10 Minuten von Halbzeit 1 standen dann aber endgültig im Zeichen unserer Männer, denn aus einem 9:9 (21.') machte man mit einem Viererpack noch einen 9:13-Halbzeitstand.
 
Im zweiten Spielabschnitt versuchte der starke Gastgeber naturgemäß alles, um wieder ins Spiel zu kommen. Der HSV ließ sich jedoch durch nichts von der Linie abbringen, konnte sogar in der 38. Minute noch um ein Tor auf 13:18 erhöhen. So Schritt für Schritt allerdings knabberte Zwenkau bis eingangs der Schlussviertelstunde doch wieder am Rückstand.
 
Der Ausgleich zum 20:20 (48.') weckte aber dann beim HSV-Team nochmals die letzten Kraftreserven. Wieder legte man stets vor, erhöhte dann mit einem erneuten Dreierpack auf 22:25 knapp drei Minuten vor Ultimo. Leider gelang es aus eingangs erwähnten Gründen jedoch nicht, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. HSV-Keeper Kerner hielt in letzter Sekunde aber wenigstens einen Zähler fest, welcher unter dem Strich mehr als verdient war.
 
Zwönitz:
Kerner, Treuter;
Brecko (6/3), Walther, Anger (3), Fritsch (1), Langer (1), Becher (2), Kotesovec (3), Küntzel, Treitschke, (Löbner (9/2)