Beim zweiten Aufsteiger gezündet
 
Für die Verbandsligahandballer des Zwönitzer HSV 1928 gab es Wochenende den ersten Saisonsieg zu feiern. Im zweiten Spiel 2017/2018 besiegte man die HSG Neudorf/Döbeln II auswärts in der Döbelner Stadtsporthalle mit 36:26 (21:14).
 
Anders als beim Remis zum Auftakt spielten die 28-er, die mit den fehlenden Bill Hofmann und Vaclav Kotesovec nicht in Bestbesetzung auflaufen konnten, wesentlich konzentrierter und mit mehr Tempo bei Gegenstößen. Auf dieser Grundlage ging der Erfolg in einer von den Unparteiischen sehr gut geleiteten Partie auch in der Höhe in Ordnung. "Bis auf die kurze Phase nach etwa 45 Minuten, als wir mehrere Bälle wegschenkten, bin ich mit dem heutigen Auftritt einverstanden. Auch meine beiden heute umfunktionierten Ersatzkreisläufer Nico Langer und Christian Becher haben ihre Sache gut gemacht", meinte Coach Frank Riedel nach dem Spiel.
 
Selbiges war nach den besagten 45 Minuten beim Stand von 30:19 aus Sicht der 28-er allerdings sicherlich bereits entschieden. Bis dahin fand der HSV mit dem 5:1 nach nur fünf Spielminuten bestens in die Partie und konnte sich damit entsprechendes Selbstvertrauen holen. In der Defensive stand man kompakt und nutzte erzwungene Angriffsfehler der Hausherren zu erfolgreichen Tempogegenstößen. Ob der Führung zwischenzeitlich etwas nachlassend, drückten die 28-er spätestens nach der Resultatsverbesserung der HSG auf 10:13 (19.') dann in der Schlussphase von Durchgang 1 wieder entscheidend auf's Tempo und konnten eine beruhigende 21:14-Führung mit in die Halbzeit nehmen.
 
Zu Beginn von Hälfte zwei gelang der vorentscheidende Auftakt nach Maß. Ähnlich der ersten Halbzeit servierte man einen 4:1-Start, was in der Summe den ersten 10-Tore-Vorsprung von 25:15 (37.') brachte. Mit der Führung im Rücken ließen die 28-er auch nicht im Bemühen nach, stets druckvoll aus der Defensive heraus zu agieren. Zwar unterliefen nach der 45. Minute ein paar unnötige Ballverluste, dennoch war beim 31:21 (51.') die Welt weiter in Ordnung. Zwei Minuten vor Ende der Partie holte man sich mit dem 36:24 die höchste Führung des Spiels, die man mit zwei abschließenden leider vergebenen Kontern sogar noch hätte etwas ausbauen können.
 
  
Zwönitz:
Kerner, Treuter;
Brecko (7), Fritsch (4), Hartenstein (4), Langer (2), Becher (2), Küntzel, Löbner (14/2), Lieberei (3)
 
7m:  HSG:  5/4   Zwönitz: 2/2
2min:  HSG:  7   Zwönitz: 3