Termine · HSV
25.09.2020
Jahreshaupt- und Wahlversammlung 2020
 
Beim Spitzenreiter gut verkauft
 
In der Sachsenliga haben sich die Handballer des Zwönitzer HSV 1928 am Wochenende beim Tabellenführer HC Glauchau-Meerane gut verkauft. Die Partie ging zwar am Ende mit dem 28:20 (20:10) ob der Konstellationen sicherlich nicht unerwartet verloren, dennoch konnten die 28-er mit dem Ergebnis und der gewonnenen zweiten Halbzeit sicherlich gut leben. "Natürlich bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Mir fehlten heute 5 Stammspieler und dass wir unter dieser Voraussetzung den zweiten Durchgang gegen viel wechselnde Glauchau/Meeraner positiv gestalten, das muss man erst mal hinbekommen", wertete Coach Frank Riedel das Spiel. 
 
Die ersten zehn Minuten der Partie in der Glauchauer Sachsenlandhalle verliefen beim Stand von 6:5 aus Sicht der Gastgeber zunächst ausgeglichen. Tommy Löbner, Clemens Fritsch und Toni Schlömer versenkten ihre ersten Chancen im HC-Kasten, damit blieb der Spielstand zunächst eng. In den restlichen 20 Minuten der ersten Hälfte war der Zwönitzer Angriff jedoch leider wieder weniger effektiv. Lediglich weitere 5 Tore bis zum Pausensignal waren zu wenig, um einen immer größer werdenden Rückstand zu verhindern. Mit der allseits bekannten Stärke des HC, Offensivfehler des Gegners konsequent mit Gegenkontern zu bestrafen, baute der Gastgeber seinen Vorsprung relativ einfach bis zum schon klaren Pausenvorsprung aus.
 
Immerhin konnte der geneigte Betrachter des Spiels in der zweiten Hälfte feststellen, dass die Partie nun einen anderen Verlauf zeigte. Mit 5 erzielten Treffern gegen nur 3 der Westsachsen starteten die Erzgebirgler auch bestens in die ersten zehn Minuten von Durchgang 2 (23:15, 40.'). Allerdings blieb das Spiel nun bis zum Schlusssignal ausgeglichen. Die 28-er agierten in vielen Aktionen durchaus gefällig und erzielten sehenswerte Treffer. Auf der anderen Seite produzierten die personell viel rotierenden Gastgeber nun einige durch gute HSV-Abwehraktionen teils erzwungene, teils aber auch selbst verschuldete Offensivfehler mehr als in der ersten Hälfte. 
 
Dies und wiederholte gute Paraden von HSV-Keeper Kerner sorgte dafür, dass die Trefferquote der Glauchauer nicht ansatzweise an das Niveau der ersten Halbzeit heran reichte. Nichtsdestotrotz konnte Zwönitz auf der anderen Seite freilich auch nicht mehr entscheidend am Rückstand arbeiten. So endete die insgesamt sehr faire und von den Unparteiischen gut geleitete  Partie letztlich mit einem sicheren 28:20 für die Parkettherren, jedoch konnten die Zwönitzer unter dem Strich mit einem nicht unzufriedenen Gesamteindruck die Heimreise antreten.
 
Zwönitz:
Kerner, Treuter;
Fritsch (2), Langer (3), Walther, Hartenstein (1), Müller (1), Schlömer (1), Küntzel (3), Treitschke (2), Löbner (7)