Nichts zählbares zu Auftakt
 
Für unsere Sachsenligamänner gab es zum Auftakt der Saison 2020/2021 in ihrem ersten Auswärtsspiel nichts Zählbares zu holen. Beim HSV Weinböhla kam man mit dem 32:19 (16:8) insgesamt ein wenig unter die Räder, da man nach einer noch passablen Anfangsviertelstunde in der Offensive insgesamt zu wenig Durchschlagskraft auf die Platte bekam und man es nicht vermochte, in der zweiten Hälfte die Bürde der ersten Hälfte insbesondere mental abzustreifen.
 
Während unsere Sieben mit nur 10 Spielern und ohne Spielmacher Jiri Brecko die Fahrt zu den Randdresdnern in Angriff nehmen musste, hatte der Gastgeber zum Auftakt seine Akteure allesamt an Bord. "Unter dem Strich zeigten meine Männer zu viel Respekt vor der Schwere der Aufgabe. So fanden wir im Grunde nie zu dem Spiel mit der Wucht und dem Tempo, welches wir beispielsweise zum Sparkassencup gezeigt haben. Damit war gegen einen starken Gegner nichts zu holen", wertete Coach Frank Riedel die Partie. "Man darf allerdings die Randbedingungen nicht vergessen. Insofern gilt es kommende Woche gut zu arbeiten und mit allem Einsatz und hoffentlich voller Kapelle ins erste Heimspiel zu gehen", richtete der Trainer den Blick aber bereits wieder nach vorn zur kommenden Partie am Samstag zu Hause gegen Koweg Görlitz.
 
Das Match verlief bis zum 8:6 (15') noch in den Bahnen, wie man es sich hätte vorstellen können. Reserven in der Zwönitzer Chancenverwertung sowie ein Zeitstrafenfestival gegen die 28-er in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte brachte den Gastgebern jedoch dann das schon bis zur Pause entscheidende Plus. Mit teilweise Überzahl 6 gegen nur 3 Zwönitzer hatte es Weinböhla nicht schwer, bis zur Halbzeit auf 16:8 zu enteilen.
 
Mit der Last aus der ersten Hälfte auf den Schultern fiel es unseren HSV-ern in der zweiten Halbzeit sichtlich schwer, noch einmal wirkungsvoll am Rückstand zu arbeiten. Während die Gastgeber an Sicherheit zulegten, kam selbige unseren Männern zunehmend abhanden. So wuchs der Rückstand beständig, womit die Partie aus Sicht der Zwönitzer sicherlich am Ende viel zu deutlich mit 19:32 verloren ging.
 
Zwönitz:
Kerner, Treuter;
Anger, Fritsch (1), Langer, Becher (5), Walther (2), Kotesovec (1), Müller (2), Löbner (8)