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14.09.2018
Jahreshaupt- und Wahlversammlung
 
HSV-Männer feiern Aufstieg in die Sachsenliga !!
 
 
Etwa 80 tolle Fans - Dank und Anerkennung an dieser Stelle - haben es sich am Sonntag nicht nehmen lassen, die HSV-Handballmänner auf ihrer letzten Reise der Saison 2017/2018 - diesmal ins ostsächsische Wilsdruff zu begleiten. Relegations-Rückspiel um den Aufstieg ins Sächsische Handball-Oberhaus - der Sachsenliga - hieß das Zauberwort und es galt dabei, den 26:21-Vorsprung aus dem Hinspiel gegen die SG Kurort Hartha zu verteidigen.
 
Um es vorweg zu nehmen: Mit einer ihrer stärksten Saisonleistungen in Sachen taktischer Disziplin, Abwehrverhalten und einer insgesamt guten Wurfeffektivität konnte der Tabellenletzte der abgelaufenen Sachsenligaserie auch in seinem eigenen Wohnzimmer geschlagen werden. Am Ende hieß es 29:26 (11:10) für die Erzgebirgler, die damit nach dem umjubelten Schlusssignal mit ihren Fans minutenlang in einem Siegerkreis ihren hochverdienten Aufstieg feiern konnten.
"Wenn man von 24 Saisonspielen nur ein einziges verliert, kann man sicher von einem verdienten Aufstieg der Mannschaft sprechen. Bis auf die paar Minuten zu Beginn der Schlussviertelstunde war das heute noch einmal eine ganz starke Vorstellung der Jungs", zollte auch Trainer Frank Riedel seinen Männern Lob und Anerkennung.
 
Die 2:0-Führung der 28-er nach gut vier Spielminuten sollte letztendlich bereits richtungsweisend für den Verlauf der gesamten Partie sein. Die Gastgeber konnten die durchgängigen Rückstände im ersten Durchgang zwar immer wieder verkürzen, den Spielstand auszugleichen oder gar einmal selbst in Führung zu gehen gelang der SG jedoch nicht. Auch eine offensive Deckung gegen Jiri Brecko half nicht, da die Zwönitzer nun die größeren Räume mit gutem 1:1-Verhalten zu Treffern nutzten oder nur auf Kosten eines Siebenmeters aufgehalten werden konnten. Im Defensivverhalten knüpften unsere Männer beeindruckend an der zweiten Hälfte des Hinspiels an, wo man Hartha ebenfalls nur wenig zählbares gestattete. Beim 11:8 und der guten, leider vergebenen Chance zum zwölften Treffer hatten die 28-er bereits wenige Minuten vor dem Pausensignal die Möglichkeit, klarere Verhältnisse zu schaffen. Es sollte aber wohl noch nicht sein.
 
Dies klappte dann aber endlich mit Beginn von Durchgang zwei. Obwohl man in Unterzahl war, gelang den Erzgebirglern ein schneller Dreierpack zur ersten Vier-Tore-Führung im Match von 14:10 (33.). Bis zum 21:16 (47.) war man weiterhin am Drücker und dominierte das Spiel. Danach jedoch wurden die Zwönitzer mit der klaren Führung im Rücken minutenlang ein wenig fahrlässig. Hier und da mit zu schnell und unvorbereitet abgeschlossenen Angriffen und auch nachlassendem Umkehrspiel gestattet man Hartha nun einfache Kontertore. Die Gastgeber nutzten die Gelegenheit und kamen in der 52. Minute tatsächlich wieder zum Ausgleich von 23:23.
 
Allerdings strafften sich die 28-er nun wieder spürbar. Unter dem lautstarken Jubel der mitgereisten Fans gelang nach dem 25:25 (55.') mit schönen Spielzügen und einem abschließenden Viererpack zum 29:25 (59.') die Entscheidung der Partie und damit der von Mannschaft und Fans nach dem Match stundenlang gefeierte Aufstieg.
 
Zwönitz:
Kerner, Treuter;
Brecko (5/3), Treitschke, Anger, Fritsch (4), Hartenstein (5), Langer (1), Becher, Kotesovec (2), Schlömer (2), Löbner (9/5), Lieberei (1)
 
2min: Hartha: 3   Zwönitz: 8
7m:   Hartha: 7/4  Zwönitz: 8/8