Termine · HSV
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Heimspieltag Volleyball Damen 2
16./17.11.2019
4. Heimspieltag
 
Nichts geholt in Dresden
 
Unsere Männer konnten am vergangenen Wochenende den knappen Vorjahressieg beim HSV Dresden leider nicht wiederholen und verloren mit 33:26 (12:11). Sicherlich fiel das Ergebnis nach dem bis in die Schlussphase lange Zeit engen Spielverlauf zu deutlich aus und war mehr dem Umstand geschuldet, dass sich die 28er in den letzten Minuten mehr oder weniger ihrem Schicksal ergaben. Allerdings konnten die Gastgeber mit sehr flinken Füßen im Deckungsverhalten und Ausnutzung sich immer wieder ergebender Abwehrlücken bei den Erzgebirglern schon in den 50 Minuten dafür sorgen, dass man fast ständig knapp in Führung lag und Zwönitz ständig im Zugzwang war.
 
Unterm Strich waren letztlich 21 Gegentreffer allein in den zweiten 30 Minuten zu viel, um etwas reißen zu können. "Wir haben das, was wir gegen Dresden spielen wollten nicht auf die Platte gebracht und hinten nicht kompakt genug verteidigt", war die kurze Analyse eines enttäuschten Trainers Frank Riedel, der sich wie die über 50 angereisten Fans und die Trommlergemeinde sicherlich mehr erhofft hatte.
 
Im gesamten ersten Spielabschnitt ging es knapp zu. Die Gastgeber verteidigten mit viel Aufwand und erreichten damit, dass die Offensive unseres Teams nicht wie erhofft zum Zuge kam. In der Abwehr fehlte den HSV-ern außerdem hier und da die Geschlossenheit. Wiederholt konnten sich die Dresdner im 1:1-Verhalten durchsetzen und so ihre knappen Führungen behaupten. Die Zwönitzer blieben allerdings stets dran und konnten in einer Phase, in der man endlich einmal wiederholt Lücken bei den Hausherren nutzte, auch einmal mit 10:9 (26.') in Führung gehen. Da man es jedoch versäumte nachzulegen ging es doch noch mit einem knappen 11:12-Rückstand zum Pausentee.
 
Im zweiten Spielabschnitt kamen die Gastgeber leider besser aus den Startlöchern und setzten sich auf 18:14 (38.') ab. Zwönitz kämpfte sich wieder heran, glich in der 44. Minute nach zwei gehaltenen Siebenmetern eines guten Dominik Treuter wieder zum 18:18 aus. Jedoch auch danach waren immer wieder kleine Unachtsamkeiten im Deckungsverhalten ursächlich dafür, dass die Parkettherren wieder zunächst knappe Führungen erzielten. Gefühlte 5 Bälle versenkten die Elbflorenzer beispielsweise erst im Nachfassen im Zwönitzer Gehäuse, weil man sich Pfostenabpraller oder zunächst gehaltene Bälle wieder erobern konnte. Hier und da wieder fehlende Kompaktheit in der Abwehr erledigten das Übrige und so geriet Zwönitz über das 23:21 (49.') und 26:22 (51.') allmählich auf die Verliererstraße. Spätestens nach dem 28:23 (55.') waren die Messen endgültig gelesen und man musste letztlich ohne Zählbares die Heimreise antreten.
 
Zwönitz:
Kerner, Treuter;
Brecko (6, Anger, Fritsch, Becher (3), Müller (1), Miler (3), Schlömer, Küntzel, Löbner (13/3)
 
7m:     Dresden: 3/1  Zwönitz: 3/3
2min:  Dresden: 4    Zwönitz: 4