Termine · HSV
27./28.10.2018
3. Heimspielwochenende
10./11.11.2018
4. Heimspielwochenende
 
Aufsteigerduell zugunsten der Hausherren
 
Auf Grund eines besseren Start in beide Halbzeiten konnten die Handballer der SG Leipzig III am Wochenende zu Hause mit einem 33:27 (16:15) über unsere HSV-Männer beide Pluszähler behalten. Nach etwas Ladehemmung im letzten Spiel gegen Döbeln gewann Tommy Löbner (15/4) diesmal zwar das Duell der beiden letztjährigen Torschützenkönige der Verbandsliga West gegen Dauerkonkurrent Lukas Kürth (10/2) von der SG mit fünf Treffern, leider reichte dies am Ende aber nicht zu einem Punktgewinn. "Wir holen in der ersten Hälfte einen hohen Rückstand auf und nehmen uns für die zweite Halbzeit dann vieles vor, was wir dann aber nur ungenügend umsetzen. Und einen zweiten hohen Rückstand gegen diese Truppe aufzuholen ist schwierig", so ein unzufriedener Trainer Frank Riedel nach der Partie.
 
Bereits in Hälfte 1 kam das Team des letztjährigen LVB Leipzig II besser in die Partie, erarbeitete sich in der 12. Minute schon die erste Fünf-Toreführung von 9:4. Zu häufig konnten die schnellen Gastgeber Lücken in der HSV-Defensive nutzen. In einer Auszeit schien unser Coach dann die richtigen Worte gefunden zu haben, denn man stand nun deutlich besser in der Abwehr, konnte verkürzen (11:10, 20.') und die Partie in der 27. Minute beim 14:14 erstmals wieder ausgleichen.
 
Nach der nur knappen Pausenführung der SG waren es zu Beginn des zweiten Durchgangs allerdings erneut die Anfangsminuten, in denen die Erzgebirgler nicht verhindern konnten, dass die Gastgeber wieder davon zogen. Unsere Sieben leistete sich nun einige Fehler zu viel, wirkte im Angriff übermotiviert. Zudem spielte den Messestädtern in die Karten, dass der HSV zwischen der 30. und 40. Minute insgesamt 4 zum Teil etwas überzogene Zeitstrafen kassierte.
 
Die SG erkannte die Gunst der Stunde, um die ständigen Überzahlsituationen zum erneuten Ausbau der Führung auf 21:16 (40.') zu nutzen. Nach dem leichten Verkürzen des Spielstands auf 25:21 (47.') fehlten den HSV-ern, bei denen neben Bill Hofmann auch Nico Langer verletzungsbedingt fehlte, in der Schlussphase dann die Power, um noch einmal entscheidend am Rückstand zu kratzen. Somit musste man am Ende mit leeren Händen wieder die Heimreise antreten.
 
Zwönitz:
Kerner, Treuter;
Brecko (4), Treitschke, Anger, Fritsch (1), Hartenstein, Kotesovec (3), Schlömer (4), Löbner (15/4), Lieberei, Küntzel
 
2min:  SG: 4   Zwönitz: 7
7m:   SG: 3/2  Zwönitz: 5/4