Termine · HSV
26./27.01.2019
6. Heimspielwochenende
 
Knappe Niederlage bei DHfK-Reserve
 
Mit der recht knappen 33:35 (13:14)-Niederlage bei der SG Germania Zwenkau konnten unsere Sachsenligahandballer am letzten Punktspielwochenende des Jahres zwar nichts holen, dennoch aber eine sehr ordentliche Vorstellung beim Nachwuchs-Leistungszentrum des SC DHfK Leipzig auf das Parkett bringen. Pünktlich zum Jahresende sprach Trainer Frank Riedel von der vielleicht besten Saisonleistung seines Teams, das so mit viel Selbstbewusstsein in die Weihnachtspause gehen kann. "Neben den ersten 40 Minuten in Görlitz war das das stärkste, was meine Mannschaft in der laufenden Saison gezeigt hat. Wir haben im Angriff miteinander und den Kombinationshandball gespielt, den die Truppe drauf hat. So müssen wir in den kommenden Partien weiter agieren", so der HSV-Coach nach dem Match.
 
Nach der Anfangsviertelstunde, die zunächst die Gastgeber mit der 7:3-Führung für sich gestalteten, kamen die 28-er zunehmend besser ins Spiel. Mit schnellen Kombinationen wurde die Defensive der SG immer wieder erfolgreich ausgehebelt und so der Rückstand allmählich wieder verkürzt. Pünktlich 5 Sekunden vor dem Pausensignal kamen die Zwönitzer zum 13:14-Anschlusstreffer.
 
Kurz nach der Pause gelang nach einem Doppelpack durch Reyk Lieberei sogar die erste Führung in der Partie zum 17:16 (35.'). Zwenkau kam zwar wieder zurück, dennoch blieb es danach beim sehenswerten Schlagabtausch zweier an diesem Tag gleichwertiger Mannschaften. Diszipliniert und geduldig wurden die Angriffe unserer Männer vorgetragen und meist erfolgreich abgeschlossen. Erst nach dem 24:23 (46.') und zwei nachgelegten Treffern eingangs der Schlussviertelstunde zum 26:23 schafften sich die Gastgeber leider ein kleines Polster, welches man bis zum Schlusspfiff nun erfolgreich zu verteidigen wusste. "Während uns heute drei Leistungsträger fehlten, hatte Zwenkau 14 gleichwertige Spieler auf der Bank. Auch das war in der Endphase sicherlich mit entscheidend", sah Trainer Frank Riedel die Ursache für die knappe Niederlage am Ende sicherlich nicht unrealistisch, war jedoch mit der Leistung zufrieden.
 
Mit Beginn der recht langen Saisonpause können unsere Männer auf eine insgesamt den Hoffnungen entsprechende Herbstrunde zurückblicken. Mit drei Erfolgen, dem Unentschieden gegen Hoywoy und zurzeit Platz 8 hat man eine gute Basis geschaffen, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Vor den beiden Abstiegsplätzen hat man schon sieben Punkte Vorsprung, da der HVH Kamenz und die HSG Riesa/Oschatz noch keinen Pluszähler einfahren konnten. Die Hinrundenpartie der Zwönitzer gegen Riesa/Oschatz ist zudem noch nachzuholen. Man kann also mit Selbstvertrauen ins neue Jahr gehen und mit einem guten Gefühl das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel genießen … ;o)
 
Zwönitz:
Kerner, Treuter;
Brecko (7/2), Anger (1), Fritsch, Langer (2), Becher, Kotesovec (5), Treitschke, Löbner (13/2), Lieberei (5)
7m:  Zwenkau: 3/3     Zwönitz: 5/4
2min:  Zwenkau: 4   Zwönitz: 4