Termine · HSV
16./17.03.2019
9. Heimspielwochenende
06./07.04.2019
10. Heimspielwochenende
27./28.04.2019
letzter Heimspieltag
 
Ziel nicht erreicht
 
Die Zwönitzer Sachsenligamänner haben es leider nicht geschafft, mit dem angestrebten Heimsieg gegen den HSV Dresden weiter ins Mittelfeld vorzudringen. In der erwartet engen Partie verlor man beide Halbzeiten mit 9:10, was in der Summe eine sicherlich vermeidbare 18:20-Niederlage ausmachte. Damit rücken die Landeshauptstädter vier Spiele vor Ende der Serie noch einmal auf drei Zähler an die Erzgebirgler heran, was wieder für unnötige Spannung in der finalen Saisonphase sorgt. "Das war sicherlich eine unserer schlechtesten Saisonleistungen. Vorn haben wir gegen eine solche Abwehr normalerweise gute Lösungen, heute war davon zu wenig zu sehen", war Coach Frank Riedel enttäuscht von seiner Mannschaft, haderte allerdings auch ein wenig mit dem Zeitstrafenverhältnis von 5 auf Zwönitzer Seite gegen 0 für die Gäste.
 
Bereits in der Anfangsphase sahen die knapp 200 Zuschauer leichte Vorteile für die Dresdner Mannschaft. Die Erzgebirgler stemmten sich nicht entschlossen genug gegen die offensive Gästeabwehr. Es entwickelte sich damit eine Partie, die von den Abwehrreihen bestimmt wurde, denn in der 13. Minute stand es relativ torarm nur 2:5. Danach kamen die 28-er besser ins Spiel, verkürzten Tor um Tor. In der 25. Minute gelang mit dem Treffer zum 9:8 wieder die erste Zwönitzer Führung. Dennoch ging es aber mit einem knappen Rückstand in die Halbzeit, da in den letzten beiden Minuten vor der Pause zwei Siebenmeter versemmelt wurden.
 
In der zweiten Hälfte änderte sich am Gesamteindruck der Partie nicht allzu viel. Dennoch konnten die 28-er das Spiel ein wenig mehr an sich reißen. In einer starken Phase zwischen der 41. und 48. Minute drehten die Zwönitzer einen knappen 13:14-Rückstand zur 17:14-Führung, was den lautstarken Fans eingangs der finalen Phase die Hoffnung brachte, dass ihre Mannschaft am Ende als Sieger von der Platte gehen würden.
Jedoch kam es leider anders. Erneut versagten den Erzgebirglern bei Würfen von der Außenposition und vom Punkt die Nerven, man ließ damit in dieser knappen Partie insgesamt zu viele Chancen liegen, erzielte in den letzten 12 Minuten nur noch einen Treffer und musste damit letztlich doch noch beide Pluszähler abgeben.
 
Zwönitz:
Kerner, Treuter;
Brecko (5/1), Treitschke, Anger, Fritsch, Hartenstein (1), Langer (1), Koresovec, Schlömer, Löbner (9/4), Lieberei (2)