Die Geschichte unserer Volleyballabteilung von den Anfängen bis 1989

Am 22.03.1977 wurde die Sektion Volleyball der BSG Motor Zwönitz in der damaligen Sportgaststätte aus der Taufe gehoben. Zu den Gründungsmitgliedern zählten neben Manfred Witt und Wolfgang Junghans auch Michael Epperlein, Gerd Kunze, Gerd Richter, Volker Eilenberger und Hans Brennecke. Bis es zur Gründung der Sektion kam, waren bereits einige Jahre vergangen, in denen erfolgreich Volleyball gespielt wurde.

Bereits 1971 hatte sich eine Gruppe Freizeitvolleyballer im Messgerätewerk Zwönitz (MWZ) gefunden und bereits 1972 wurde die erste Betriebsmeisterschaft im MWZ unter der Leitung von Manfred Witt und Wolfgang Junghans organisiert und durchgeführt. Im gleichen Jahr beteiligten sich diese Freizeitsportler an einem vom MWZ organisierten Turnier mit 2 Mannschaften aus der CSSR und als Betriebsmannschaft am FDGB-Pokal des Kreises Aue. Das FDGB-Pokal-Turnier wurde gewonnen, was in der Folgezeit 1975 und 1978 noch zweimal gelang.

Die Aktivitäten der Volleyballer wurden auch in der BSG Motor Zwönitz registriert und mit dem 1975 neu gewählten BSG Leiter Rainer Schmidt begannen die Gespräche zur Gründung einer Sektion Volleyball, die dann am 22.03.1977 wie bereits eingangs erwähnt, gegründet wurde.

Ab 1977 wurde dann auch aktiv am Volleyballspielbetrieb des Kreises Aue teilgenommen und ab 1978 stellten die Zwönitzer Volleyballer mit dem Sektionsleiter Wolfgang Junghans auch den Vorsitzenden des Volleyball Kreisfachausschusses. Dieser wurde dann 1992 durch Volker Eilenberger abgelöst, welcher bis 1994 unsere Interessen entsprechend vertrat. 1979 wurde zunächst eine Übungsgruppe für Frauen unter der Leitung von Manfred Witt und bereits 1980 auch eine für Mädchen gegründet, zunächst unter der Leitung von Andreas Juraschek und später von Astrid Heinig.

Unter der Leitung des Sportfreundes W. Reichelt wurde in der Betriebsberufsschule des MWZ Lehrlingsmannschaften gebildet, welche sich ebenfalls am Punktspielbetrieb beteiligten. Schnell wuchs die Anzahl der aktiven Volleyballer auf 40 Mitglieder in der Sektion.

Neben den internationalen Vergleichen gegen Fonica Lodz (Polen) und TJ Trojanovice (CSSR) war ein wesentlicher Höhepunkt die Unterstützung und Begleitung der Durchführung des Frauenländerspiel DDR gegen Nordkorea 1984 in der neuen großen Turnhalle in Niederzwönitz. Die Frauen der DDR waren 1983 Europameister geworden und boten vor 700 Anhängern und Besuchern ein unvergessliches Ereignis auf höchstem Volleyball-Niveau.

1987, zum 10 jährigen Jubiläum standen eine Frauen- und zwei Männermannschaften im aktiven Spielbetrieb. Weiterhin nahmen eine Mädchen- und eine männliche Jugendmannschaft an den Spartakiade-Wettkämpfen teil.