Zwönitz United gewinnt den Wanderpokal der Stadt Zwönitz im Volleyball

Wie jedes Jahr im März, so pilgerten auch dieses Jahr an einem Sonntag die Freizeit-Volleyballer aus Zwönitz einschließlich der Ortsteile in den Sportkomplex nach Niederzwönitz. Zur neunten Auflage um den Wanderpokal der Stadt Zwönitz im Volleyball hatte die Abteilung Volleyball des Zwönitzer HSV 1928 e.V. für den 16.03.2014 eingeladen und dieser Einladung wurde wieder überaus zahlreich Folge geleistet.

Zur Eröffnung um 09:00 Uhr konnten dann der Schirmherr der Veranstaltung Bürgermeister Wolfgang Triebert und der Abteilungsleiter Volleyball des Zwönitzer HSV 1928 e.V., Stephan Wappler, neun Mannschaften aus Zwönitz und aus den Ortsteilen sowie eine Mannschaft vom langjährigen Sponsor und Unterstützer der Veranstaltung, der Volksbank Chemnitz eG begrüßen.

Aufgrund dieser sehr starken Beteiligung konnte das bisherige Spielsystem „Jeder gegen Jeden“ nicht beibehalten werden. Bereits vor der Begrüßung hat jeweils ein Mannschaftsvertreter durch Ziehen eines Loses, die Zuordnung zu einer der beiden Gruppen mitentschieden.

Die Gruppenauslosung ergab, dass in Gruppe 1 die Mannschaften Weihnachtsberg (TSV Brünlos), Knochenstampfe (Dorfchemnitz), Team Volksbank (Volksbank Chemnitz), Reiter ohne Kopf (ZSV Zwönitz) und der Wilde Mann (Zwönitzer HSV Freizeitsport) gegeneinander in der Vorrunde um die Platzierungen kämpfen durften. In der Gruppe 2 sind die Mannschaften Zwönitz United (ZSV Zwönitz), Armer Sünder Brunnen (Zwönitzer HSV), Zwönitz Quelle (Zwönitzer HSV), Schusterjungen (Zwönitzer HSV Nachwuchs bis 15 Jahre) und die Nachtwächter (Mixed Team aus Zwönitzer HSV und ZSV Zwönitz Ü50) gegeneinander angetreten.

Gespielt wurde zur Freude der Zuschauer im Wesentlichen nur in der großen Halle auf zwei Spielfeldern. Wie im letzten Jahr waren nur Freizeitsportler spielberechtigt und es durfte eine reine Männermannschaft nur antreten, wenn das Alter eines jeden Spielers weniger als 15 Jahre bzw. mindestens 45 Jahre betrug, ansonsten musste die Mannschaft mit mindestens 2 Frauen spielen.

Es wurde pro Spielrunde zweimal 14 Minuten gespielt und solange weitergespielt, bis die Zeit abgelaufen war. Stand es nach 14 Minuten zwischen den beiden Mannschaften unentschieden, wurde noch ein Entscheidungspunkt ausgespielt.

Bereits nach wenigen Spielrunden kristallisierten sich die Favoriten und die ersten Überraschungen in den Gruppen heraus. Inder Gruppe 1 waren dies die Teams der Knochenstampfe, des Weihnachtsbergs und als große Überraschung das Team der Volksbank. Dieses Team kannte bisher keiner und es war die große Unbekannte. Schnell war jedoch klar, dass die Spieler der Volksbank um den Sieg der Gruppe mitspielten und somit eine aussichtsreiche Platzierung für die Überkreuzspiele einnehmen wollten.

In der Gruppe 2 war es nach einem anfänglichen Drei- am Ende ein Zweikampf zwischen Zwönitz United und der Zwönitz Quelle um die besten Platzierung in der Gruppe. Bemerkenswert ist auch, dass in der Gruppe 2 die älteste und die jüngste Mannschaft gegeneinander angetreten sind. Das Spiel der Nachtwächter gegen die Schusterjungen konnten die deutlich jüngeren Schusterjungen sehr knapp aber erfolgreich für sich entscheiden.

Am Ende der Gruppenphase gab es folgende Platzierungen:

 Platzierung Gruppe 1:

Platz

Team

Punkte

Bälle

Diff.

1.

Team Volksbank

14 :  2

189 - 118

+ 71

2.

Knochenstampfe (Drfch.)

12 :  4

164 - 125

+ 39

3.

Weihnachstberg (Brls.)

10 :  6

170 - 103

+ 67

4.

Reiter ohne Kopf (ZSV I)         

 4 : 12

 99 - 174

- 75

5.

Wilder Mann (HSV-F)

 0 : 16

106 - 208

-102

 

Platzierung Gruppe 2:

Platz

Team

Punkte

Bälle

Diff.

1.

Zwönitz United (ZSV II)

16 :  0

186 - 115

+ 71

2.

Zwönitz Quelle (HSV 2)

12 :  4

181 - 133

+ 48

3.

Armer Sünder Brunnen (HSV 1)

 8 :  8

164 - 153

+ 11

4.

Schusterjungen (HSV-Jugend)

 4 : 12

132 - 200

- 68

5.

Nachtwächter (HSV-ZSV-Oldies)

 0 : 16

127 - 189

- 62

Danach begannen die Überkreuzspiele in Vorbereitung auf die Endplatzierungen. Die jeweils ersten Beiden einer Gruppe haben über Kreuz gegeneinander gespielt, d.h. der Erste der Gruppe 1 gegen den Zweiten der Gruppe 2. Die Sieger haben dann um Platz 1 und 2 gespielt und die Verlierer um Platz 3 und 4. Genauso verhielt es sich für den Dritten und Vierten der jeweiligen Gruppe, nur dass hier die Plätze 5-8 ausgespielt wurden. Einzig die beiden Letztplatzierten haben direkt die Platzierung um Patz 9 und 10 ausgespielt.

 Dieses System hat den Vorteil, dass man auch als Zweitplatzierter noch die Chance auf den Pokalgewinn hat und die Spiele immer ausgeglichener werden, da die Leistungen der Mannschaften sich im Endspiel auf vergleichbaren Niveau bewegen.

Die Finalspiele um die Platzierungen 1 bis 6 sind auch dementsprechend hart umkämpft gewesen und alle nach Sätzen unentschieden, jedoch nach Wertung der kleinen Punkte eindeutig ausgegangen.

„Zwönitz United“ (Zwönitzer Schwimmverein) darf den Pokal mit nach Hause nehmen. Zumindest bis zum kommenden Jahr, zur 10. Auflage des Volleyball Stadtpokals.

Nach einer kurzen Ansprache zur Siegerehrung wurden die Urkunden und der Pokal an die teilnehmenden Mannschaften übergeben. Den Pokal hat dieses Jahr Zwönitz United (ZSV Zwönitz) vor dem Team Volksbank gewonnen. Den dritten Platz belegte die Mannschaft Knochenstampfe aus Dorfchemnitz vor der Zwönitz Quelle (Zwönitzer HSV). Den Platz 5 erkämpfte sich in diesem Jahr der Armer Sünder Brunnen (Zwönitzer HSV) vor dem Weihnachtsberg (TSV Brünlos). Platz sieben belegte der Reiter ohne Kopf (ZSV Zwönitz) vor den Schusterjungen (Zwönitzer HSV Nachwuchs). Den vorletzten Platz erkämpften sich die Nachtwächter (Mixed Team aus Zwönitzer HSV und ZSV Zwönitz Ü50). Die rote Laterne ging in diesem Jahr an die Mannschaft „Wilder Mann“ (Zwönitzer HSV  Freizeitsport).

Um einen solches Turnier ausrichten zu können, sind neben vielen fleißigen Helfern auch lokale Sponsoren eine wesentliche Stütze. Aus diesem Grund möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal bei der Stadtverwaltung Zwönitz, der Volksbank Chemnitz e.G., Tischlerei André Engler, dem wiederum glänzend aufgelegten Moderator André Krüger und bei all den fleißigen Händen, die an der Vorbereitung und Durchführung des Turniers beteiligt waren, recht herzlich bedanken.

Stephan Wappler

Abteilungsleiter Volleyball