Zu wenig Körperspannung zum Abschluss
23.04.2017  Zwönitzer HSV 1928 II  -  EHV Aue III  25:33 (11:16)
 
Bei den HSV-Männern II war beim abschließenden Vergleich im Derby gegen den EHV Aue III zu spüren, dass man bei der 25:33 (11:16)-Niederlage die Saison mit dem schon feststehenden 9. Tabellenplatz schon ein wenig abgeschlossen hatte. Mit zu wenig Zugriff in der Defensive und vorn zu fehlerbehaftet machte man es der dynamischen Auer Sieben (5.) recht einfach, schon frühzeitig auf die Siegerstraße einzubiegen und sich die beiden letzten Pluspunkte zu sichern. Hier und da blitzte zwar noch einmal der Wille der erfahrenen Sieben um Trainer Peter Köhler auf, an den durchgängigen Rückständen zu knabbern. Insgesamt war jedoch zu wenig Kontinuität und Spannung zu spüren, um die Niederlage im letzten Heimspiel zu verhindern.
Nach den letzten Informationen werden nun viele der älteren Leistungsträger des Teams ihre aktive Laufbahn beenden. Es gilt nun für die kommende Saison, ein neues stark verjüngtes Team aufzubauen. 
Den ihre Karriere beendenden Spielern wie Mario Köppa, Falk und Marcus Schuster, Mirko Köhler, Enrico Süß u. a. wünscht der Verein an dieser Stelle alles erdenklich Gute für die Zukunft. Wir verbinden damit natürlich auch den Wunsch, den einen oder anderen perspektivisch vielleicht an einer anderen verantwortlichen Stelle wiederzusehen. Die Abteilungsleitung oder auch der Trainerstab würde sich über Verstärkungen jederzeit freuen ... ;o)
 
 
Mit Rumpfmannschaft erstaunlich gut verkauft
08.04.2017  TSV Mittweida  -  Zwönitzer HSV 1928   28:22 (12:10)
 
Die einen weilten zum Final-Four in Hamburg, andere waren durch Jugendweihen verhindert und auch Verletzungsprobleme sorgten dafür, dass das Spiel beim momentanen Vize für unsere Männer II ein ganz schweres werden würde. Manchmal ist jedoch eine solche Konstellation auch mal garnicht so schlecht, denn dass sich die verbliebene Sieben beim Tabellenzweiten der Bezirksliga TSV Mittweida auf Grund der personellen Situation zwar mit der befürchteten Niederlage, jedoch dennoch mit einem 28:22 (12:10)-Achtungsergebnis erstaunlich gut verkaufte, hatten auch die kühnsten Optimisten nicht so wirklich auf dem Zettel.
Aus der Stammformation fehlten gleich mal fünf erfahrene Akteure. Wie sich der verbliebene Kader gegen den Gastgeber, der in der Saison kein einziges Heimspiel abgab, stemmte, war von daher aller Ehren wert. Über die gesamte Spielzeit zeigte sich der TSV überrascht, wurde immer wieder zu technischen Fehlern und Fehlwürfen gezwungen. Mit guter Abwehr und schönen Angriffen blieben die 28-er lange Zeit dran und gerieten gegen Ende der Partie lediglich auf Grund ein paar vermeidbarer Fehler und etwas zu wenig Erfahrung entscheidend ins Hintertreffen. Gute Kritiken erhielt zudem Nachwuchskeeper Albert Baumgarten. Auch Youngster Jonny Kunz zeigte - vorn noch etwas zu verhalten - gute Ansätze im Angriff, erhielt aber ein Lob für sein starkes Defensivverhalten.
Zwönitz:
Baumgarten;
M. Schuster, F. Schuster, Müller, Schilling, N. Köhler, Kunz, Junghans, Günther, Panhans, Werner
 
 
Halbzeitführung vergeben
04.04.2017  SV Rotation Weißenborn  -  Zwönitzer HSV 1928 II  23:22 (11:14)
 
Mit etwas mehr Glück und Konstanz hätte man bei den Randfreibergern durchaus punkten können. Im ersten Spielabschnitt agierte man stark aus einer beweglichen und guten Abwehr heraus. In der Offensive hatte man die Geduld, die Angriffe diszipliniert auszuspielen, bis sich eine gute Chance ergab, die man zumeist auch zu nutzen wusste. Der Vorsprung mit immerhin 14 erzielten Toren bis zur Halbzeit war so mehr als verdient.
Nach der 14:11-Pausenführung kamen unsere Männer leider schlechter in die zweite Halbzeit, verspielten damit die Führung. Ab der 40. Minute war die Partie zwar wieder ausgeglichen, aber der Bonus der ersten Hälfte war aufgebraucht. So legte nun der Gastgeber meist ein bis zwei Treffer vor, die der HSV mühsam immer wieder egalisieren musste. In der finalen Phase hatten die Weißenborner dann das Glück, dass die Unparteiischen leider den Heimbonus auspackten. So wurde unser Team in der finalen Phase und insbesondere in der Schlussminute nach dem 22:22-Ausgleich mehrfach benachteiligt, womit das verdiente zumindest Remis am Ende leider nicht mehr geschafft werden konnte.
 
 
Abwehr nicht auf der Höhe
18.03.2017   Zwönitzer HSV 1928 II  -  VfB Lengenfeld   21:30 (11:15)
 
Bei den Männern des HSV II herrschte am Wochenende ein wenig verkehrte Welt. Nachdem man beim Hinspiel im Herbst auswärts 29:21 gewinnen konnte, gab es diesmal gegen den VfB Lengenfeld eine heftige und nicht so wirklich erwartete 21:30 (11:15)-Heimpleite.
Das Team um Trainer Peter Köhler war gegen die Lengenfelder insbesondere in der Defensive eigentlich über die gesamte Spielzeit nicht so wirklich auf der Höhe, was die am Ende 30 Gegentreffer auch aussagen. Von Beginn an lief man ständigen Rückständen hinterher. Während auf Zwönitzer Seite so manche Würfe am gegnerischen Torhüter landeten oder am Gehäuse vorbeizischten, waren hier die Gäste wesentlich effektiver und lagen zur Pause nicht unverdient vorn.
Im zweiten Durchgang hielt Zwönitz den Rückstand bis in die 50. Minute konstant, konnte aber auch nicht wirkungsvoll verkürzen. Hier und da wurde die Partie nun auch ein wenig hektisch. Der etwas "dominante" Stil der Unparteiischen, die mit vielen auf beiden Seiten verteilten Zeitstrafen wegen Reklamierens oder Abständen beim Freiwurf glänzten, taten hier ihr Übriges.
Schlussendlich blieben auch die Zwönitzer Hop-oder-Top-Versuche in der finalen Phase erfolglos und Lengenfeld konterte letztendlich zum nach dem Spielerlauf sicherlich etwas zu deutlichen Endergebnis.
 
 
Verdienter Auswärtssieg
11.03.2017   HV Oederan  -  Zwönitzer HSV 1928 II   27:31 (13:15)
 
Es war ein von beiden Seiten sehr fair geführtes Spiel, das unsere Männer auf Grund ihrer technischen Vorteile am Ende sicher gewinnen konnten. Der Start verlief ausgeglichen, dann erspielte man sich Vorteile und ging mit 8:4 in Führung (17.). Nach Zeitstrafen kamen die Gastgeber wieder heran und verkürzten zur Pause wieder auf 13:15.
Im zweiten Durchgang leistete sich unsere Sieben zunächst einen schlechten Start und geriet mit 17:15 (39.) ins Hintertreffen. Trainer Peter Köhler rüttelte sein Team in einer fälligen Auszeit glücklicherweise wieder wach und leitete damit die Wende im Spiel ein. Der Rückstand wurde mit jetzt wieder disziplinierterer Spielweise egalisiert, in der Schlussphase spielten unsere Männer überzeugend ihre technischen Vorteile aus und sorgten spätestens mit dem Treffer zum 24:29 (55.') für die Entscheidung.
Zwönitz:
Vogel, Baumgarten;
Köppa (7/6), Schröer, Junghans (1), Müller (1), M. Schuster (7), M. Köhler (9/2), Kunz, N. Köhler (2), Bär, Süß (4)
 
 
Gegen Schlusslicht sehr schwer getan
04.03.2017   Zwönitzer HSV 1928 II  -  HC Annaberg-Buchholz   27:25 (11:15)

Unsere Männer lagen gegen die Bergstädter nahezu 45 Minuten im Rückstand und konnten die Partie erst in der Schlussviertelstunde drehen. Im ersten Durchgang agierte man in der Abwehr zu passiv und im Angriff haperte es an der Wurfgenauigkeit. Der bedenkliche Rückstand zur Pause war folgerichtig und verdient.
Im zweiten Durchgang wollte man sichtlich vermeiden, zuhause den ersten Saisonsieg der Annaberger zuzulassen. Die 28-er agierten nun zielstrebiger und verkürzten Tor um Tor. Beim 20:20 (46.') war der Ausgleich endlich erreicht. Mit dem nun psychologischen Plus im Rücken, den Rückstand wettgemacht zu haben, gelangen nun erste Führungen. Am Ende waren es die etwas besseren Spielanlagen und vielleicht auch größere Kraftreserven, die dafür sorgten, dass der vorentscheidende 24:21-Vorsprung (55.') nach Hause gebracht werden konnte.
Zwönitz:
Baumgarten, Vogel;
Köppa (8/1), Schröer, Junghans, Müller (1), Werner, M. Schuster (6), M. Köhler (6), Kunz, N. Köhler, Bär (1), F. Schuster (4), Süß (1/1)
 
 
Ein Punkt wäre verdient gewesen
25.02.2017   ZHC Grubenlampe II  -  Zwönitzer HSV 1928 II  27:25 (12:12)
 
In einem recht sehenswerten Spiel konnten beide Teams nahezu in Bestbesetzung auflaufen. Insofern war der erste Durchgang ausgeglichen, keines der Teams konnte sich abesetzen, wobei der ZHC aber zumeist vorlegte. Hier und da fehlte den 28-ern ein wenig das Glück und auch in Sachen technische Fehler waren die Gastgeber ein wenig sparsamer, sonst hätte Zwönitz zur Pause auch führen können.
Zu Beginn der zweiten Hälfte herrschte weiter Ausgeglichenheit auf dem Parkett, ehe sich die Westsachsen dann aber doch ein wenig absetzen konnten. Beim 20:24-Rückstand (51.) nahm Trainer Peter Köhler eine Auszeit, die Wirkung erzielen sollte und eine dramatische Schlussphase einleitete. Zwei Minuten vor Ende glich der HSV zum 25:25 aus. Mit einem Glückstreffer warf sich der ZHC wieder in Front. Danach hätten unsere Männer für die Wende sorgen können, scheiterten aber zweimal am ZHC-Keeper. Aber auch der HSV-Keeper parierte den nächsten Zwickauer Wurf. Schlussendlich blieben noch einmal 15 Sekunden für den abschließenden Wurfversuch der 28-er. Selbiger landete leider am Lattenkreuz und den anschließenden Konter verwandelten die Parkettherren zum 27:25-Endstand.
Zwönitz:
Baumgarten, Vogel;
Köppa (8/1), Junghans, Müller, Werner, M. Schuster, M. Köhler (12), Kunz, N. Köhler (1), Bär (3), F. Schuster, Süß (1),
 
 
 
Gegen Tabellenführer zu viele Treffer kassiert
04.02.2017   Zwönitzer HSV 1928 II  -  HSG Sachsenring 27:29 (13:17)
 
Unsere Zweite mühte sich redlich, die mit der Empfehlung des Spitzenreiters anreisenden Gäste erfolgreich zu bespielen. Technisch sah das Ganze bei den 28-ern zwar gefälliger aus als bei der dafür allerdings körperlich sehr präsenten HSG. Dennoch sollte dies nicht für Zwönitzer Führungen reichen. Ursächlich waren hier und da ein zu unvorbereitet genommener Wurf, der sofortige Gästekonter insbesondere über ihren schnellen Rechtsaußen nach sich zog und insgesamt unglücklich agierende HSV-Keeper, die kaum eine Hand an das runde Leder bekamen.
Nach der Pause änderte sich am Spielverlauf nichts wesentliches. Der HSV versuchte es weiter mit vielleicht zu zahlreichen erfolglosen Einzelaktionen und geriet so noch deutlicher in Rückstand, da auch weiterhin ein Wurfversuch der Gäste nach dem anderen saß. Eine kleine Aufholjagd in der Schlussphase sollte letztlich nicht mehr reichen, das Ruder noch einmal herumzureißen.
 
 
Personalsorgen zu stark
28.01.2017  HC Fraureuth  -  Zwönitzer HSV 1928 II  36:25 (15:14)
 
Mit den fehlenden Spielgestaltern Marcus Schuster und Mario Köppa war die Reise zum Vizemeister 2015/2016 von Vornherein in Sachen Erfolgsaussichten ein schwieriges Unterfangen. Dennoch spiegelt das hohe Endergebnis nicht den Spielverlauf wider, da selbiger erst in den letzten 12 Minuten zustande kam, nachdem auch noch Mirko Köhler mit 3 x 2 Minuten von der Platte musste (46.').
Ganz im Gegenteil gelang den 28-ern ein guter Start, denn nach ausgeglichener Anfangsphase lagen die Erzgebirgler in der 12. Minute mit 8:5 vorn. Eine erste Auszeit sollte die Gastgeber jedoch wachrütteln. Schnell wurde der Rückstand egalisiert und eine knappe Führung noch mit in die Halbzeit genommen.
Leider verschliefen die 28-er ein wenig den Start der zweiten Hälfte und gerieten beim 16:19 (38.) in einen ersten Drei-Tore-Rückstand. Schlussendlich sollte wenige Minuten später die eingangs erwähnte Disqualifikation von Mirko Köhler wohl entscheidend sein, dass das Zwönitzer Angriffsspiel mangels Alternativen entscheidend an Durchschlagskraft verlor. So war das Spiel binnen weniger Minuten entschieden, was Trainer Peter Köhler dazu nutzte, danach bis zum Schlusssignal allen Spielern ihre Einsatzzeiten zu geben.
Zwönitz spielte mit:
Baumgarten, Vogel;
Schröer, Müller (3), Günther (3), Werner (1), M. Köhler (11), Kunz, N. Köhler (1), Bär (3), F. Schuster (1), Süß (2/1)
 
 
HSV II mit Heimniederlage zum Jahresstart
21.01.2017   Zwönitzer HSV 1928 II  -  SV GW Niederwiesa  29:33 (13:19)
 
Bei unseren Herren war die Gestaltung des ersten Durchgangs letztlich wohl schon spielentscheidend. Die 28-er leisteten sich zu viele Schnitzer im eigenen Angriff. Technische Fehler bestraften die Gäste mit einem recht kultiviertem Konterverhalten, womit man zu vielen einfachen Treffern kam. So reichten die 13 erzielten Tore der Parkettherren nicht für einen beruhigenden Pausenstand, denn Niederwiesa erzielte hier mit derer 19 deutlich mehr. Im zweiten Durchgang wurde es auf Seiten der 28-er zwar deutlich besser, was zu einer Resultatsverbesserung bis auf zwei Tore führte (25:27, 50.'). Keeper Albert Baumgarten steigerte sich sichtlich und läutete damit die kleine Aufholjagd ein. Letztlich sorgte aber leider die Bürde der ersten Hälfte, ein erneutes Nachlassen in Sachen Konzentration und damit verbundene technische Fehler und ein selbstbewusst und kampfstark auftretender Gast dafür, dass man den Rückstand in den letzten 15 Minuten doch nicht mehr aufholen konnte. 
 
 
Rückrundenstart nach Maß
14.01.2017   USG Chemnitz  - Zwönitzer HSV 1928 II  26:28 (13:10)
 
Viel hatte man sich für diese Partie vorgenommen, denn bekanntermaßen ging der Saisonauftakt auf eigenem Parkett gegen die USG verloren. Auch diesmal war die Partie durchgängig eine eher engere Kiste. Während die Chemnitzer offensichtliche Probleme mit der Zwönitzer Abwehr offenbarten, scheiterten die 28-er ihrerseits wiederholt an sich selbst, ließen gute Chancen liegen. Insgesamt ergab das Ganze somit dennoch leichte Vorteile für die Gastgeber, die nach mehreren Führungswechseln mit einen leichten Halbzeitendspurt dann doch die Nase zur Pause vorn hatten.
Nachdem sich im zweiten Durchgang zunächst weiterhin die Bezirksstädter leichte Vorteile erarbeiteten, kamen unsere Männer dann doch so peu a peu besser ins Spiel. Kontinuierlich wurde der Rückstand abgebaut, bis man dann kurz vor Ende der 60 Spielminuten wieder in Führung gehen konnte. Mit dem Glück des Tüchtigen wurde der knappe Vorsprung in den finalen Minuten verteidigt und so gelang den Männern um Trainer Peter Köhler der Erfolg und damit die Revanche für die unerwartete Heimpleite im vergangenen September.
 
 
Wichtiger Sieg im Derby
04.12.2016   EHV Aue III  -  Zwönitzer HSV 1928 II  28:32 (10:19)
 
Unsere Männer II haben ihre Chance genutzt, sich im abschließenden Hinrundenspiel mit einem 28:32 (12:19)-Derbysieg beim EHV Aue III doch noch in die erste Hälfte der Bezirksligatabelle zu schieben. Nach dem verkorksten Saisonstart ist der nun 5. Tabellenplatz mit Abschluss der Herbstrunde 2016/2017 noch ein toller Erfolg und man darf auf die Rückserie gespannt sein.
Im Match beim EHV gab es mit Mirko Köhler - der auch die Ligatorschützenliste anführt - und seinen 16 Treffern wiedereinmal einen Torschützen vom Dienst. Die Partie wurde ein nicht unbedingt erwarteter Start-Ziel-Sieg. Maßgeblich dafür war ein blendender 3:0-Start, der die nötige Sicherheit geben sollte. Die Abwehr war stellungssicher und auch im Angriff agierten die 28-er konzentriert und effektiv, waren von allen Positionen gefährlich.
Nach dem klaren Pausenrückstand versuchte der EHV im zweiten Durchgang, mit wechselnden Abwehrvarianten wieder zurückzukommen. Allein es gelang nicht. Zwönitz fand immer die passenden Lösungen, konnte in der Schlussviertelstunde noch munter durchwechseln und gewann am Ende hochverdient. Gute Noten verdiente sich erneut Keeper Albert Baumgarten, der wieder mit einigen Paraden glänzte und nach Ende seiner A-Jugend nun im ersten Männerjahr immer besser in Schwung kommt.
Zwönitz spielte mit:
Baumgarten, Börner;
Schröer (3), Junghans (2), Müller, Werner, M. Schuster (4), Köhler (16/1), Kunz (2), Bär (3), F. Schuster (2), Süß
 
 
Sieg der Moral auf der Zielgeraden
26.11.2016  Zwönitzer HSV 1928 II  -  TSV Mittweida  31:29  (10:15)
 
Lange Zeit sollte es für unsere Männer II eher nicht danach aussehen, als würde man nach den 60 Spielminuten als Sieger vom Parkett gehen. Denn bis in die Schlussviertelstunde lagen die Gäste fast durchgängig in Front, in der zweiten Hälfte teilweise mit sechs Treffern Vorsprung, ehe eine sehenswerte Aufholjagd unserer Männer mit dem Happy End gelang.
Gegen den TSV, der erst jüngst mit einem Auswärtssieg beim Staffelprimus HSG Sachsenring glänzte, fanden unsere Männer schwer ins Spiel. Nur mühsam konnte man die dynamischen Angriffe der Gäste abwehren und Rückstände ausgleichen. Gelang dies in der Anfangsviertelstunde noch einigermaßen, so sollte sich der Gast in den zweiten 15 Minuten doch noch etwas absetzen können.
Im zweiten Durchgang verwaltete Mittweida seinen Vorsprung bis eingangs der Schlussviertelstunde weiterhin problemlos. Dann aber gab es einen sichtbaren Ruck bei unseren Männern. Insbesondere in der Defensive mobilierte man noch einmal alle Kräfte und entschärfte nun mit einem zudem starken Albert Baumgarten im Gehäuse einen Angriff nach dem anderen. Das war die Grundlage für die mit erfolgreichen Tempogegenstößen gespickte Aufholjagd, die am Ende noch den Sieg brachte.
 
 
Unerwartete Pleite gegen fightende Gäste
19.11.2016   Zwönitzer HSV 1928 II -  SV Rotation Weißenborn  20:28 (11:14)
 
Eigentlich hatten sich die 28-er die Partie etwas anders vorgestellt. Nach drei Siegen in Folge, der endlich ein ausgeglichenes Punkteverhältnis brachte, sollte mit dem 4. Streich endlich wieder in die erste Tabellenhälfte geschnuppert werden. Allerdings erwiesen sich die Gäste von Beginn an als zäher Gegner. Wenngleich bis dato nur auf dem vorletzten Tabellenplatz, so wusste der Eingeweihte, dass die Randfreiberger bislang in der Saison auch etwas vom Pech verfolgt wurden, denn die meisten Partien verlor man eher knapp, so z. Bsp. auch unlängst mit 21:23 bei Vizemeister Fraureuth. Es entwickelte sich also eine zunächst ausgeglichene Partie, in der aber die Gäste zumeist vorn lagen. Mit viel Bewegung in der Offensive und einem recht treffsicheren Rückraum verteidigten die Weißenborner ihre 4:2-Führung nach fünf Minuten engagiert. Unsere Männer hielten das Tempo ebenfalls hoch, kassierten aber einfach zu viele Tore aus dem Rückraum, um den Pausenrückstand zu vermeiden. Mit gestärktem Selbstvertrauen ob der Pausenführung ließen die Gäste auch in Halbzeit 2 zu keinem Zeitpunkt nach. Die Siegchance widdernd kämpfte man engagiert um jeden Ball. Bei den 28-ern war letztlich die Verantwortung insbesondere in der Offensive auf zu wenigen Schultern verteilt. So wurde das Zwönitzer Spiel zu durchschaubar. Viele Angriffe endeten ohne Erfolg, der Rückstand vergrößerte sich so allmählich Tor um Tor und damit nahmen die Gäste am Ende beide Pluszähler mit auf die Heimreise.
 
 
Dritter Sieg in Folge
13.11.2016  VfB Lengenfeld  -  Zwönitzer HSV 1928 II  21:29 (10:9)
 
Nach einer furiosen Schlussviertelstunde konnten unsere Männer ein bis dahin ausgeglichenes Spiel am Ende noch deutlich für sich entscheiden und mit dem damit dritten Sieg in Folge endgültig zum Mittelfeld der Bezirksligatabelle aufschließen. 
Die auf Rang 5 rangierenden Gastgeber fanden zunächst mit dem 2:0 nach vier Minuten besser ins Spiel und führten nach gut 10 Minuten mit 6:3. Danach stabilisierte sich der HSV jedoch in der Defensive und konnte bis zur Pause noch aufschließen. Es sollte im zweiten Durchgang bis zur 42. Minute dauern, bis die 28-er mit dem Treffer zur 18:17-Führung die Weichen auf Sieg stellten. Man ließ nun in der Defensive kaum noch etwas für den VfB zählbares zu und enteilte mit schnellen Tempogegenstößen Tor um Tor. Nervlich sichtlich angegriffen kamen die Lengenfelder zunehmend von der Rolle, produzierten einen Fehler nach dem anderen, den unser Team zum Ende unerwartet deutlichen Sieg nutzte.
 
 
Verdienter Erfolg beim Schlusslicht
29.10.2016  HC Annaberg-Buchholz  -  Zwönitzer HSV 1928 II  20:22 (10:13)
 
Unsere Männer II konnten sich mit dem Sieg beim Bezirksligaschlusslicht ein wenig Luft verschaffen und zum hinteren Mittelfeld der Tabelle aufschließen. Im Derby gegen die in den letzten Jahren leider immer weiter abbauenden Kreisstädter hatte man insgesamt wenig Probleme, das Spiel stets zu kontrollieren. So reichten Verlaufe der 60 Spielminuten zwei schwache, mit vielen technische Fehlern behaftete Phasen des HCAB, jeweils für deutliche Führungen sorgen, womit die Männer um Trainer Peter Köhler die notwendige Sicherheit behielten. Nach dem 3:2 (5.') für Annaberg gelangen unserem Team sechs Treffer in Folge und so setzte man bis zur 20. Minute bereits richtungsweisend auf 8:3 ab. Ein ähnliches Szenario folgte in Halbzeit 2. Den ersten Treffer der Annaberger zum 11:13 beantwortete der HSV mit weiteren vier Toren in Folge und einem damit wohl vorentscheidenden 17:11 in der 45. Minute. Der Gastgeber mühte sich in der Schlussviertelstunde zwar redlich, am Rückstand zu knabbern, konnte den Zwönitzer Vorsprung letztlich aber nicht mehr egalisieren. Damit stand für unsere Männer der erste Auswärtserfolg der Saison zu Buche, an dem es nun anzuknüpfen gilt.
 
 
Zu wenig Durchschlagskraft
22.10.2016   Zwönitzer HSV 1928 II -  ZHC Grubenlampe II  16:21 (08:11)
 
Unsere zweite Männervertretung konnte leider nicht mit der optimalen personellen Besetzung antreten, womit es auch nicht gelang, am guten letzten Heimspiel anzuknüpfen. Es fehlte vom Anpfiff weg die Durchschlagskraft, um die körperlich präsenten Gäste wirkungsvoll zu bespielen. In der eigenen Defensive stand man zwar in Summe solide, jedoch haperte es wieder und wieder in der Angriffsgestaltung. Hier fehlten zündende Ideen, denn viele Würfe aus Distanz wurden Beute eines stellungssicherern Gästekeepers.
 
Nach der bereits torarmen ersten Hälfte änderte sich auch im zweiten Durchgang nichts wesentliches. Unser Team fand weiterhin nicht so recht ins druckvolle Angriffsspiel, dazu waren entlastende Konter ebenfalls zu sehr Mangelware und so musste man in der noch jungen Saison bereits die zweite Heimniederlage hinnehmen.
 
 
 
Keine Chance gegen starken Aufsteiger
25.09.2016  HSG Sachsenring  -  Zwönitzer HSV 1928 II  33:23 (17:10)
 
Für die Uneingeweihten hier in erster Instanz erst einmal die Aufklärung, wer denn der momentan noch recht unbekannte Bezirksliganeuling und gleich unangefochtene Tabellenführer HSG Sachsenring eigentlich ist: Im Grunde ganz einfach setzt sich die Spielgemeinschaft im Männerbereich aus den drei Stammvereinen des SV Hohenstein-Ernstthal, Oberlungwitzer SV und des HV Grüna zusammen. Allein viele Jahre personell ständig am Limit und so wenig erfolgreich hat man sich nun zusammengerauft und geht nun gemeinschaftlich - und das momentan recht erfolgreich - auf Punktejagd. Erste Achtungszeichen konnten die HSG-er bereits im Bezirkspokalwettbewerb der letzten Saison setzen, als man im Halbfinale den SSV Chemnitz/Rottluff mit 40:22 (!) bezwang und im Finale auch der HC Fraureuth sich knapp mit 28:30 geschlagen geben musste.
Das Markante des Aufsteigers aus der Bezirksklasse ist in erster Instanz seine körperliche Präsenz, die es dem Gegner schwer macht, eigene Angriffe erfolgreich abzuschließen. Gegen das hochgewachsene Abwehrbollwerk mussten leider auch unsere Männer extreme Anstrengungen unternehmen, um zu Treffern gekommen. Laut Trainer Peter Köhler haperte es dazu noch an der Verwertung guter Chancen. Statt eigener Treffer kassierte man so immer wieder Kontertore und lag nach 18 Minuten schon mit 5:10 zurück.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich Spielverlauf nicht allzu viel. Wurde schon einmal die Gastgeberabwehr ausgespielt, scheiterten unsere Männer wiederholt am HSG-Keeper. Folgerichtig wuchs der Rückstand beständig und so ging es am Ende mit einer klaren Niederlage im Gepäck wieder zurück ins heimatliche Erzgebirge.
 
 
Befreiungsschlag gegen Vizemeister
17.09.2016  Zwönitzer HSV 1928 II  -  HC Fraureuth   30:20 (15:8)
 
Nach einem kleinen Saisonfehlstart haben sich unsere Männer II am Wochenende wieder rehabilitiert. Dass der Leistungsunterschied beim Duell unserer Sieben als Schlusslicht mit dem Spitzenreiter HC Fraureuth nicht so groß war, wie es die Tabelle nach zwei Spieltagen aussagte, war dem Eingeweihten sicherlich vorher bewusst. Dennoch war die Überlegenheit der 28-er beim 30:20 (15:8) im Spiel gegen den amtierenden Vize-Bezirksmeister wohl so nicht zu erwarten. Grundlage sollte eine stark verbesserte Defensivleistung mit einem guten Albert Baumgarten im HSV-Gehäuse sein, die den Gästen immer wieder den Zahn zog. Diese mühten sich zwar redlich, die hohe Niederlage abzuwenden, konnten aber von Beginn an die klaren Rückstände nicht vermeiden. Nachdem zur Pause schon ein klarer Vorsprung erarbeitet wurde, gelang es den Männern um Trainer Peter Köhler, diesen im zweiten Durchgang relativ konstant zu verteidigen. Mit Vorteilen in der Dynamik, Ballsicherheit und mit einer insgesamt guten Chancenverwertung konnten die 28-er ihre Gäste stets auf klarer Distanz halten und gewannen so auch in der Deutlichkeit verdient.
 
 
Auch im zweiten Anlauf knapp unterlegen
10.09.2016  SV GW Niederwiesa  -  Zwönitzer HSV 1928 II  26:25 (13:10)
 
Unsere Männer II haben auch die zweite Partie der neuen Serie knapp abgeben müssen. Viele Unstimmigkeiten in der Abwehr und eine mangelhafte Chancenverwertung sorgten schon im ersten Durchgang für zunehmende Verunsicherung und einem Rückstand zur Pause. Im zweiten Durchgang sah das dann etwas besser aus. Tor um Tor wurde verkürzt und wenige Minuten vor Ende konnte man sogar mit 22:21 in Führung gehen. Leider gelang es aber nicht, die Chance auf eine 2-Tore-Führung zu nutzen. So kam es zum äußerst unglücklichen Showdown. Ca. 30 Sekunden vor Ende glichen die Gastgeber zum 25:25 aus. Der letzte Wurf unserer Sieben ca. 10 Sekunden vor Ultimo fand leider nicht den Weg in die Maschen und so setzten die Niederwiesaer tatsächlich noch einen letzten Konter zum vielleicht etwas glücklichen Siegtreffer.
 
 
Kein Glück zum Saisonstart
03.09.2016   Zwönitzer HSV 1928 II  -  USG Chemnitz  31:33 (15:14)
 
Die Männer des HSV II verloren ihr Auftaktmatch nach temporeichen 60 Minuten etwas überraschend gegen die USG Chemnitz mit 31:33 (15:14). In einem Auf und Ab über die gesamte Partie kamen die Männer um Coach Peter Köhler insbesondere im Abwehrverhalten nicht so wirklich ins Spiel. Während die Angriffsgestaltung noch einigermaßen an das Niveau der letzten Serie anknüpfte, ließ man mit teilweise fahrlässigem Defensivverhalten die guten Rückraumwerfer der USG viel zu einfach gewähren. Die Gäste blieben so stets dran, sorgten sogar in Durchgang I für Führungswechseln, ehe Zwönitz noch ein knappes Plus von 15:14 zur Halbzeit gelang.
Auch in Hälfte zwei waren die 28-er zwar zunächst meist vorn, konnten sich aber nicht entscheidend absetzen. So widderten die motivierten und unermüdlich rackernden Gäste Morgenluft und gingen nach einigen vergebenen, teilweise aber auch zu überhastet abgeschlossenen HSV-Angriffen in der 53. Minute plötzlich nach mehreren erfolgreichen Kontern mit 30:27 in Führung. In einer umkämpften Schlussphase gaben beide Teams dann noch einmal alles, jedoch brachten die Chemnitzer den Vorsprung am Ende dann doch mit dem Glück des Tüchtigen über die Zeit.