Archiv Saison 2015/2016
Zum Abschluss Heimniederlage gegen Staffelsieger
23.04.2017  Zwönitzer HSV 1928  -  SV Tanne Thalheim  17:21 (8:8)
 
Viel hatten sich die Frauen II für diesen zweiten Vergleich vorgenommen. Immerhin gelang es unserer Sieben, dem Aufsteiger in die Bezirksliga die einzige Saisonniederlage beizubringen und dies auch noch in deren eigener Halle.
Im ersten Durchgang kam die Mannschaft auch zunächst gut ins Spiel. Nach 10 Minuten stand es 4:2, die Abwehr stand gut und auch vorn gelangen erfolgreiche Aktionen. In der Folge setzte allerdings eine Toreflaute ein, in der es zwar weiterhin Chancen gab, man aber das Runde einfach nicht ins Eckige bekam. Dies nutzte Thalheim zu vier Treffern ohne Gegentor zur eigenen 6:4 Führung (20.). Dann nahm Zwönitz das Torewerfen aber auch wieder auf, womit es letztlich friedlich mit einem Unentschieden in die Pause ging. Die wohl spielentscheidende Phase folgte dann zu Beginn der zweiten Halbzeit. Die offensiv ausgerichtete HSV-Abwehr fand zwölf Minuten lang nicht so wirklich statt und kassierte dabei sechs Treffer zum 9:14-Rückstand (42.). Die Bürde dieser Phase sollte letztlich gegen die in etwa leistungsgleichen Thalheimerinnen zu viel sein. Zwar war die Partie in der restlichen Spielzeit wieder ausgeglichen, allein am Rückstand noch einmal wirkungsvoll zu arbeiten, gelang leider nicht mehr.
Zwönitz:
Müller, Ballerstedt;
Dittmann-Stopp, S. Schmiedel (4), Strunz, Seidel (1), Haunschild (5), J. Schmiedel, Riedel (2), Seifert, Mosel (4/2), Thierfelder (1), A. Schmiedel, Richter
 
 
Wieder zurück in der Spur
08.04.2017   TSV Mittweida  -  Zwönitzer HSV 1928 II  27:30 (13:14)
 
Am vorletzten Spieltag hatten unsere Damen der zweiten Frauenmannschaft in Mittweida noch einmal eine vermeintlich schwerere Aufgabe vor sich, ist man auf des Gegners Feld doch meist nicht so souverän wie in der eigenen Halle. Außerdem hatten sich die 28erinnen vorgenommen, trotz der festgefahrenen Tabellenkonstellation, die letzten Spiele noch positiv zu gestalten. So entwickelte sich dann auch das Spiel. Schon ab der ersten Minute wurde eigentlich klar, dass es mit 3 Spielern, die zuvor schon in Limbach spielten und nur 2 Feldspielern auf der Bank, ein hartes Stück Arbeit wird. Die Partie entwickelte sich dann auch zu einem ständigen hin und her. So führten einmal unsere Damen wie beim 6:7 nach gut einer viertel Stunde oder die Gastgeberinnen kämpften sich vorbei, wie beim 12:10 nach gut 25 Minuten. Zur Halbzeit stand es somit 13:14.
In der zweiten Hälfte konnten sich die 28erinnen dann offensiv wie defensiv etwas steigern. Mit weniger Fehlern, speziell bei Kontern oder im Spielaufbau, konnte man bis zur 40. Spielminute verdient und auch entscheidend auf 16:20 davon ziehen. In den letzten 20 Minuten dann, konnte man beiden Mannschaften die Belastung und die Anstrengungen der gesamten Saison anmerken. Das Spiel wurde immer zäher, unterbrochen von dem ein oder anderen schnellen Angriff beider Mannschaften. Speziell defensiv fehlte beiden Teams die Frische um die schnellen Attacken des Gegners zu stoppen. So stand es am Ende trotzdem verdient 27:30 für unsere 28erinnen. Trainer Steven Szpetecki nach dem Spiel: "Das Ergebnis widerspiegelt eigentlich nicht das Spiel an sich. Die hohe Anzahl der Tore hat für mich nix mit den Leistungen beider Abwehrreihen zu tun, sondern zeigt nur, dass das Spiel stellenweise sehr schnelllebig war. Sieht man unsere Fehler bei der Wurfauswahl oder bei den Tempogegenstößen, könnte man unzufrieden sein. Ich bin jedoch der Meinung, dass manche Spielerin langsam an ihr Limit kommt und wir froh sein können, dass die Saison in 2 Wochen ihr Ende findet. Gerade bei der schnellen Mitte des Gegners und wie wir das verteidigen, merkt man mancher Spielerin an, dass es einfach schwer fällt, noch die nötige Spritzigkeit und Gedankenschnelle an den Tag zu legen. Das ist absolut kein Vorwurf. Ich bin zufrieden und stolz darauf, wie unsere Mannschaft das hier dennoch runter spielt und so auch verdient gewinnt." Am 23.04. treffen unsere Damen dann in ihrer finalen Partie, auf den Meister und Aufsteiger (Glückwunsch auch hier nochmal!) aus Thalheim.
Zwönitz:
Ballerstedt, Müller;
Riedel (8), Thierfelder (4), J. Schmiedel (1), Seidel (3/1), A. Schmiedel (2/2), Haunschild (8), S. Schmiedel (4/3), Dittmann-Stopp
S. S.
 
 
Kleiner Rückschritt in Weißenborn
02.04.2017  SV Rotation Weißenborn II  -  Zwönitzer HSV 1928 II  31:21 (15:11)
 
Nach vier Siegen in Folge gab es für unsere zweite Mannschaft in Weißenborn eine nicht ganz so erwartete, weil recht deutliche Niederlage beim Tabellen-Neunten. Unsere Sieben fand bereits schlecht ins Spiel, lag nach sieben Minuten 0:3 zurück. Dieser Rückstand sollte sich dann durch die gesamte erste Hälfte ziehen. Man bemühte sich redlich, es haperte aber sehr an Abstimmung in der Defensive, womit die Anzahl von 15 Treffer nach 30 Minuten sicherlich einen Tick zu hoch war.
In den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte fand das HSV-Spiel dann quasi nicht statt. Mit einem 7:1-Lauf entschieden die Einheimischen die Partie bereits vorzeitig, denn eingangs der letzten 20 Spielminuten war beim 22:12 der sprichwörtliche Drops bereits gelutscht. Vorn mit einer Fülle an Fehlwürfen und hinten löchrig sowie mit mangelhaftem Umkehrspiel behaftet, machte man es den Weißenbornerinnen in dieser Phase zu einfach. Danach nahmen unsere Damen zwar das Torewerfen auch wieder auf, allein mehr als wieder Ausgeglichenheit zu erzielen, sollte nicht gelingen. Damit konnte letztlich auch nicht am klaren Rückstand gearbeitet werden und es ging so mit einer deutlichen Niederlage im Gepäck wieder auf den Heimweg.
Zwönitz:
Ballerstedt;
Seidel (8/4), Oelschlägel (3), Riedel, Hempel, J. Schmiedel (1), Seifert (4), Dittmann, Hartenstein (2), A. Schmiedel (2), Richter (1)
 
 
 
Abwehrbollwerk hält fast 25 Minuten
19.03.2017  Zwönitzer HSV 1928 II - SG Raschau-Beierfeld II 29:14 (14:6)


"Für mich war das heute sehr entspannt. Als unsere Defensive richtig ins Spiel kam, war für mich das Spiel eigentlich vorbei und ich konnte mal in Ruhe zusehen", fasste ein sichtlich zufriedener Trainer das Spiel seiner Damen kurz zusammen. Das dies so eintrat, war jedoch nicht von Vorhinein klar, zeigten unsere Damen doch in der Vergangenheit, dass sie durchaus in der Lage sind, sich ihren Gegnern anzupassen. So gestaltete man dann auch die ersten 10 Minuten. Im Angriff noch etwas gehemmt und in der Defensive zu "freundlich" vermochten es unsere Damen nicht die eigenen Stärken zu nutzen und so stand es 5:5. Im Anschluss jedoch kamen beide Mannschaftsteile besser ins Spiel und so zog man bis zur 20. Spielminute auf 9:6 davon. Was unsere Damen dann zeigten, war selbst für die oft und viel gelobte Defensive etwas übertrieben. Bis zur Halbzeit und dem Stand von 14:6 ließen unsere Damen zusammen mit Torfrau Fabrice Ballerstedt kein Gegentor mehr zu. Doch wer nun dachte, dass sich dies mit den Wechseln im Feld und Tor änderte, sah sich getäuscht. Auch Nadine Müller im Zwönitzer Gehäuse, unterstützt von zahlreichen Blocks und guter Deckungsarbeit, hatte keine rechte Lust, hinter sich zu fassen. So vermochte es der Gegner bis in die 44. Spielminute (!!!) und dem Stand von 20:7 nicht, die Defensive der 28-erinnnen zu überwinden. Auf Grund der hohen Führung tröpfelte das Spiel, unterbrochen von dem ein oder anderen sehenswerten Angriff beider Mannschaften, dann vor sich hin. Zum Schluss hieß es hochverdient 29:14 und damit 2 weitere Punkte für unsere Damen.
Zwönitz:
Ballerstedt, Müller;
Strunz (1), Oelschlägel (1), A. Schmiedel (1), J. Schmiedel (3), Hempel (1), Riedel, Mosel (2), Haunschild (5), Thierfelder (1), S. Schmiedel (7), Hartenstein (3), Seidel (4/3)
S. S.
 
 
Geduld und Ruhe zahlen sich aus
11.03.2017  HV Oederan  -  Zwönitzer HSV 1928 II   15:20 (9:5)
Angesichts von 2 Spielen an einem Tag sowie der besseren Platzierung der Gastgeberinnen sollte das Auswärtsspiel in Oederan eine eher schwerere Aufgabe werden. Dennoch gingen unsere Damen, auch motiviert durch den Sieg der 2. Männermannschaft im Vorspiel, mit einer positiven Einstellung ans Werk. Zu Beginn zeigten jedoch zunächst die Gastgeberinnen, warum sie vor unserer Sieben in der Tabelle rangieren. Nach mehreren Fehlern im Spielaufbau und mit zu wenig Biss in der finalen Angriffsgestaltung sah man sich nach 10 Minuten bereits mit 4:0 im Hintertreffen. Doch dann rappelten sich unsere Frauen auf und fanden langsam ins Spiel. Während in der Defensive, wie fast schon gewohnt, vieles richtig gemacht wurde, haderte man weiter mit vergebenen Chancen und technischen Fehlern. Besonders herauszuheben war in der Defensive Melina Seidel, welche der besten Werferin der Oederaner gerade einmal ein Feldtor "erlaubte". Dank ihr und der guten Arbeit der restlichen 5 Damen, sah man sich zur Halbzeit nur mit 9:5 im Rückstand. Als man am Ende der Pause dann, wie bei jedem Spiel, einen Kreis bildete und Anke Schmiedel die markanten Worte: "Können wir das schaffen? Jo, wir schaffen das..." rief, wollte noch keiner dran denken wie recht sie haben sollte. Die Mannschaft zeigte in der 2. Halbzeit auf einmal ihr anderes und gern gesehenes Gesicht. Mit Schnelligkeit, trotz der Doppelbelastung dreier Spielerinnen, Übersicht, Vertrauen in das eigene Können und vor allem Spaß an der Sache holten unsere Damen Tor um Tor auf. In der 44. Spielminute, kam dann der Lohn für die Leistungssteigerung und Helen Haunschild netzte nach gutem Zusammenspiel zum 12:13 ein. Auch die fällige Auszeit der Gastgeberinnen vermochte unsere Sieben nicht mehr von ihrem Weg abzubringen, da Nadine Müller im Tor den Erfolg der Oederaner Damen und damit den Ausgleich verhinderte. Auch der Rest des HSV-Teams zeigte sich unbeeindruckt und spielten munter weiter. Als Heike Oelschlägel 5 Minuten vor Schluss sich die Torhüterin ausguckte und zum verdienten 13:18 einnetzte war jedem klar, dass auch dieses Spiel gewonnen werden würde. Am Ende hieß es verdient 15:20 für Zwönitz. Trainer Steven Szpetecki nach dem Spiel: "Mit der ersten Halbzeit kann ich im offensiven Bereich nicht zufrieden sein. Man hat gesehen, dass uns die nötige Spritzigkeit stellenweise gefehlt hat. Defensiv war das natürlich die 60 Minuten über wieder mal klasse. In der zweiten Halbzeit hat sich dann mal wieder bewahrheitet, dass es vor allem dann läuft wenn man mit Spaß an die Sache ran geht. Das war dann die Art Spiel, die man sich wünscht. Vor allem freut mich, dass wir mit unserer bunten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern als Mannschaft so gut harmonieren. Jeder gönnt dem anderen seinen Erfolg und seinen Einsatz. So macht das Freude."
Zwönitz:
Müller;
Strunz, Oelschlägel (1), A. Schmiedel, J. Schmiedel, Hempel, Riedel (1), Seidel (1), Mosel (5/1), S. Schmiedel (3/2), Haunschild (9)
 
 
Verkehrte Welt, nicht nur beim Fasching
05.03.2017   Zwönitzer HSV 1928 II - HSG Rottluff/Lok Chemnitz 32:15 (18:10)
 
Nach dem schlechten Spiel der Vorwoche und mit dem Hintergrund, dass man mit fast dem selben Personal den Tabellendritten empfing, hätte man eigentlich eher ein umkämpftes Spiel erwartet. Was die Zuschauer dann jedoch zu sehen bekamen, hatte mit dem Auftritt beim Tabellenletzten aus der Vorwoche wenig bis gar nichts zu tun. Von Beginn an spielte man frech und locker auf und stellte den Gegner mit einer offensiven 4:2-Deckung vor eine Aufgabe, die dieser allen Anschein nach nicht zu lösen vermochte. Während man zu Beginn der Partie offensiv noch nicht richtig in Tritt kam, klappte es hinten um so besser. Bis zum 5:5 nach 10 Minuten war es auch noch ein Kampf auf Augenhöhe. Im Anschluss legten unsere Damen jedoch eine gewaltige Schippe drauf und glänzten mit zahlreichen Kontern, bedienten den Kreis oder fassten sich im 1:1 ein Herz und ließen der gegnerischen Schlussfrau keine Chance. So stand es zur Halbzeit hochverdient 18:10.
Auch im zweiten Durchgang sollte sich an diesem Eindruck nichts ändern. Zwar war man durch die Verletzung der bis dahin starken Melina Seidel gezwungen auf 5:1 umzustellen, doch agierte man dabei genauso aggressiv wie in der 4:2-Deckung. Und rutschte der Deckung doch mal ein Ball durch, so waren Nadine Müller und Fabrice Ballerstedt oft zur Stelle. So lief das Spiel mit etlichen Kontern und einem guten Aufbau bis zum 27:15 weiter. Erst in den letzten 10 Minuten nahmen unsere Damen etwas das Tempo raus und gönnten sich im Spielaufbau den ein oder anderen kleinen Aussetzer. Einzig die Abwehr ließ keinen Gegentreffer mehr zu. Drei Minuten vor Ultimo war es dann Jana Schmiedel vorbehalten, frei vor dem Tor den 30. (!!!!) Treffer zu erzielen. Am Ende hieß es 32:15! Trainer Steven Szpetecki nach dem Spiel: "Das hat einfach mal richtig Spaß gemacht! Kein Vergleich zu dem Spiel in Burgstädt. Wir machen heute in der ersten Halbzeit so viele Tore wie in anderen Spielen über 60 Minuten. Großes Lob auch an unsere Abwehr, die heute wirklich einiges geleistet hat. Der Angriff stand dem aber in nichts nach. Schön aggressiv, mit Blick für Lücken und Mitspieler,...so muss das aussehen. Helen macht, auch dank des guten Zusammenspiels hier 14 Buden. Nach so einem Spiel hast du einfach wieder Bock auf mehr!"
S. S.
Zwönitz spielte mit:
Ballerstedt, Müller,
Dittmann, Strunz, Leßmüller, A. Schmiedel (3), Seifert (3). S. Riedel (2), J. Schmiedel (3), Hartenstein, S. Schmiedel (4/3), Haunschild (14), Seidel (3/1)
 
 
Glücklicher Sieg trotz schwachem Angriff
25.02.2017  Burgstädter HC II  -  Zwönitzer HSV 1928 II   17:18 (9:9)
 
Eine alte Handball-Weisheit, die jeder Spieler wahrscheinlich schon mal gehört hat, besagt: "Du musst nur einmal im Spiel führen und zwar genau dann wenn das Schlusssignal ertönt." Dass seine Spieler dies beinahe wörtlich nehmen, wäre Trainer Steven Szpetecki dabei wohl im Traum nicht eingefallen, reiste man doch gut besetzt und als Favorit zum Tabellenvorletzten nach Burgstädt. Schon die ersten Minuten zeigten jedoch, dass es kein leichtes Spiel werden würde. So sah man sich nach 5 Minuten bereits mit 3:0 hinten. Während der Abwehr eigentlich kein Vorwurf gemacht werden kann, zeigte sich vor allem die Offensive wiedermal als Problemkind der 28-erinnnen. Reihenweise wurden Chancen liegen gelassen, das Umkehrspiel bei Ballgewinn in der Defensive fand nicht statt und dazu verzweifelte man noch an etlichen technischen Fehlern. Im Laufe der ersten Halbzeit gelang es dennoch, auch auf Grund der guten Defensive etwas ins Spiel zu finden und mit den Gastgeberinnen mit zu halten. So ging es dann auch mit einem schmeichelhaften 9:9 in die Pause.
Nach dem Wechsel ein gewohntes Bild. Gute Defensive und im Angriff zu wenig Druck und zu viele Fehler, sowie ausgelassene Chancen. So gelang es den Gastgeberinnen wieder vorzulegen und Mitte der Halbzeit mit 14:12 zu führen. Reihenweise ließ man Konter leichtfertig liegen oder spielte ohne Not Pässe zu gedeckten Spielern, was dann eben zwangsläufig zu Ballverlusten führte. In der letzten Auszeit, 5 Minuten vor Schluss, wurde dann auf eine offensive Doppelmanndeckung gegen den Rückraum der Gastgeberinnen umgestellt. Dies sorgte dann auch für die nötigen Ballverluste und endlich wurden diese auch genutzt. So hieß es am Ende schmeichelhaft 17:18 Auswärtssieg. "In der Offensive haben wir heute wieder nicht geglänzt. Wir machen einfach zu viele Fehler oder werfen freistehend den Torwart ab. Neun Tore je Halbzeit spricht da eine deutliche Sprache. Das darf so nicht passieren. Positiv muss man sagen, dass Sarah Schmiedel heute mal wieder gezeigt hat, was in ihr steckt. Genauso hat mir der Einsatz von Janine Brand am Kreis gut gefallen, die sich auch mit ihrem ersten Tor dafür belohnte. Auch die Abwehr wusste mit fairen Mitteln zu überzeugen. Andererseits hätten wir trotz der stabilen 6:0-Deckung vielleicht eher auf Manndeckung umstellen müssen. Mir tut es ehrlich etwas leid für Burgstädt. Wenn man fair ist, muss man sagen, dass sie eine Punkteteilung verdient hätten.", haderte Trainer Steven Szpetecki nach dem Spiel mit sich und seiner Mannschaft.
Zwönitz:
Ballerstedt;
Brand (1), Dittmann-Stopp, Strunz, J. Schmiedel (1), A. Schmiedel, Oelschlägel (1), Seifert (3), Hempel (1), Riedel (2), Haunschild (2), S. Schmiedel (7/3), Thierfelder
 
 
 
Punkte in zweiter Halbzeit verschenkt
05.02.2017   Zwönitzer HSV 1928 II  -  TSV Penig  18:23 (11:11)
 
Dass es am Wochenende ohne gelernten Torhüter um so schwerer wird war jedem klar. Um so überraschender war dann die erste Hälfte für alle Beteiligten. Während man sich am Anfang gegen den Tabellendritten noch sichtlich schwer tat, fanden die Mädels im Verlauf der ersten Hälfte immer besser ins Spiel. Nicht nur, dass man den einen oder anderen Torversuch der Gäste überzeugend blockte, auch die beiden Ersatzttorfrauen Janine Brand und Nelly Hohenhausen entschärften mehrere Versuche. Im Angriff konnte man durch Bewegung und Schnelligkeit ein ums andere Mal Lücken reißen und diese auch nutzen. So ging es mit einem verdienten 11:11 in die Pause.
Nach der Halbzeit zeigte unsere Sieben jedoch ein alt bekanntes und nicht gern gesehenes Gesicht. Der Fehlerteufel schlich sich ein und so musste Angriff um Angriff mit technischen Fehlern, zu einfachen Ballverlusten und vergebenen Chancen torlos abgegeben werden. Eine Besserung vermochte unsere Mannschaft leider nicht mehr. Trainer Steven Szpetecki nach dem Spiel: "Was Janine und Nelly als ungelernte Torhüterinnen da hinten rausholen war schon super. Auch wie sie durch unsere Abwehr unterstützt wurden verdient großes Lob. Mit 11 bzw. 12 Gegentoren kann man da gut leben. Aber mit 7 geworfenen Toren und den vielen Fehlern in Halbzeit 2 ist es unmöglich hier was zählbares zu holen. Doch die Mädels haben gekämpft und nicht den Kopf in den Sand gesteckt. Darauf bauen wir auf und machen dann aus einer guten Hälfte wieder zwei. Dann passt die Sache!"
Zwönitz:
Brand, Hohenhausen;
Dittmann-Stopp, J. Schmiedel (2), Oelschlägel, A. Schmiedel (2/1), Seerig, Seifert, Hempel (1), Riedel (4), Haunschild (4), Mosel (5/2), Seidel
 
 
Start verpennt mit Happy End
29.01.2017   SV Niederfrona - Zwönitzer HSV 18:24 (12:12)
 
Das Spiel begann für unsere Sieben mit einem unerwarteten Rückstand. So sah man sich nach 7 Minuten mit 5:0 hinten. Nach der fälligen Auszeit wachten unsere Frauen aber auf und verkürzten den Rückstand Tor um Tor. Im letzten Drittel gelang es, durch schnelleres Spiel sogar in Führung zu gehen. Mehrere Fehler im Angriff hielten das Spiel zur Halbzeit dennoch eng und so ging es mit einem gerechten Unentschieden in die Pause. Nach der Pause zeigte unsere Mannschaft ein anderes Gesicht. Es wurde relativ schnell klar, warum unsere Sieben eigentlich als Favorit in die Partie ging. Defensiv gelang es den Gegner zu Fehlern zu zwingen, welche offensiv genutzt wurden. Auch die zunehmende Härte beeindruckte unsere Mannschaft nicht. Einzig die Fehlerquote im Aufbauspiel verhinderte eine höhere Führung. In den letzten Minuten der Partie wurde es dann zunehmend hektischer und damit noch einmal enger. Aber auch diese Phase wurde auf Grund eines ruhigen Aufbauspiels überwunden und so konnte man am Ende doch noch als verdienter Sieger die Halle verlassen.  
S. S.
 
 
Völliger Einbruch in der Schlussviertelstunde
22.01.2017  Zwönitzer HSV 1928  -  VfB Flöha  20:26 (11:10)
 
Reichlich bedient zeigte sich am Sonntag Abteilungsleiter Steven Szpetecki, der unsere Frauen II einmal mehr betreute, über das unglaubliche Auftreten seiner Sieben insbesondere in der Schlussviertelstunde der Begegnung. War es bis dahin eine völlig ausgeglichene Partie, in der man hoffen durfte, dass sich in der finalen Gestaltung wieder die jugendliche Frische unserer flinken Nachwüchslerinnen durchsetzt, so sah man zur völligen Überraschung einen mächtigen Einbruch insbesondere in der Offensivgestaltung, was die eigentlich garnicht so flinken Gäste vom 15:17-Rückstand mit 10 (!!) Toren in Folge überwiegend aus Kontern zur 25:17-Führung nutzten. Eine schlimme Anzahl technischer Fehler, schlecht vorbereitete Würfe und keine Effektivität aus guten Chancen insbesondere von den Außenpositionen waren ausschlaggebend für den Einbruch. Hinzu kam ein ungenügendes Rückzugverhalten nach verlorenen Bällen, was besagte Gästekonter ermöglichte. So war die Partie eingangs der letzten fünf Minuten entschieden und man musste eine sicherlich vermeidbare Niederlage einstecken.
 
 
Rückrundenstart gelungen
15.01.2017   Zwönitzer HSV 1928 II  -  Oberlungwitzer SV  19:15 (11:8)
 
Unsere zweite Frauenmannschaft legte gegen die Gäste aus Oberlungwitz einen recht ungefährdeten, wenngleich nicht fehlerfreien Start-Ziel-Sieg auf's Parkett. Nach der noch deutlichen 16:23-Niederlage zum Saisonbeginn hatte man nunmehr den OSV von Beginn an fest im Griff. Der Gast brauchte gute 15 Minuten, um überhaupt einigermaßen ins Spiel zu finden und das Torewerfen aufzunehmen. Bis dahin, insgesamt aber eigentlich über die gesamte Spielzeit war die Defensive der Zwönitzerinnen stellungssicher und ließ nur wenig zu. Klares Manko auf Seiten unseres Teams war allerdings über die gesamte Partie die Chancenverwertung. Es wurden viele Möglichkeiten ausgelassen, glücklicherweise aber nicht zu viele, denn die Gäste vermochten es zu keinem Zeitpunkt des Matches, entscheidend und gefährlich an unser Team heranzukommen. Am Ende stand somit ein verdienter Sieg zu Buche, der unserer Sieben einen soliden siebten Tabellenplatz einbringt.
 
 
Derbysieg beim bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer
11.12.2016   SV Tanne Thalheim - Zwönitzer HSV 1928 II  17:22 (4:9)


Voll motiviert und bereit dem Tabellenführer aus Thalheim die erste Saisonniederlage beizubringen, machte sich unsere zweite Frauenmannschaft auf zum Auswärtsspiel. Von Beginn an gelang es, mit einer offensiven Deckung die Mannschaft aus Thalheim nicht in ihr gewohntes Angriffsspiel kommen zu lassen. So erzwang man mehrere leichte Ballverluste oder sorgte für eher unüberlegte Abschlüsse. Reserven zeigten sich lediglich darin, dass man aus den Fehlern der Thalheimerinnen noch konsequenter hätte Kapital schlagen können. Aber davon ließ man sich dennoch nicht beeindrucken. Auf Grund der hervorragenden Abwehrleistung gelang es dennoch, sich im Laufe der ersten Halbzeit einen soliden Vorsprung zu erarbeiten. Auch die Verletzung unserer Schlussfrau Mandy Kleiber kurz vor der Halbzeit (gute Besserung an dieser Stelle!) brachte unsere Damen nicht aus dem Tritt, da auch Nadine Müller sofort zeigte, dass sie ihrer Kollegin in nichts nachsteht. So ging es mit einem verdienten 4:9 in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel legte unser Team um Mittelfrau Jana Schmiedel dann los wie die Feuerwehr. Den offensiv agierenden Helen Haunschild und Lisa Thierfelder gelang es ein ums andere Mal in einem guten Zusammenspiel den Thalheimerinnen den Ball zu stehlen. Aber auch der defensivere Abwehrblock wusste zu überzeugen und so konnte man in den ersten 10 Minuten des zweiten Durchgangs die Heimmannschaft etwas schockieren (8:16, 40.'). Als diese dann etwas aufkamen, nahm unsere Mannschaft etwas die Hektik aus der Partie und spielte ihre Angriffe ruhig zu Ende. Einzig das Glück fehlte manchmal und so schlichen sich ein paar Fehlwürfe und technische Fehler ein. Jedoch überzeugte man weiter mit einer guten Defensivleistung, was letztlich der Schlüssel zum Erfolg sein sollte. So prangte am Ende ein 17:22 von der Anzeigetafel, welches vor allem durch Geschlossenheit und Wille erarbeitet wurde.
S. S.
 
 
Verdienter Sieg gegen motivierten Gegner
27.11.2016   Zwönitzer HSV 1928 II  -  TSV Mittweida  24:19 (12:08)
 
Der interessierte Betrachter der Partie musste sicherlich einige Male mit dem Kopf schütteln, denn die motivierten Gäste aus Mittweida ließen sich wiederholt dazu hinreißen, mit Nachtreten oder ähnlichen Attacken ihren Unmut wohl darüber freien Lauf zu lassen, dass man das gesamte Spiel gegen die mit vielen Jugendspielerinnen besetzte Zwönitzer Sieben im Rückstand lag. 
Von Beginn an waren die Schnelligkeitsvorteile unseres Teams unübersehbar. Oftmals im Defensivverhalten einfach gedanklich schneller und die langsam vorgetragenen Angriffsversuche der Gäste durchschauend wurden viele Bälle abgefangen und zu erfolgreichen Tempogegenstößen genutzt. Auch im geordneten Spielaufbau gelangen einige schöne Aktionen und so war zum Pausentee alles im grünen Bereich.
Im zweiten Druchgang konnte der HSV die Führung stets verwalten. Alle Spielerinnen bekamen ihre Anteile an der Partie, was hier und da den Spielfluss auch einmal etwas beeinflusste, ohne dass jedoch der verdiente Sieg zu irgendeinem Zeitpunkt in wirkliche Gefahr geriet.
Mit dem Erfolg konnten die HSV-Damen den TSV in der Tabelle überholen und rangieren nun zwei Spiele vor der Weihnachtspause auf Rang Sieben.
 
 
Spiel noch spannend gemacht
20.11.2016  Zwönitzer HSV 1928 II  -  SV Rotation Weißenborn II  21:20 (9:7)
 
Nach zwei zuletzt etwas unglücklichen Niederlagen sollte unserer zweiten Frauenmannschaft endlich mal wieder ein - wenn auch ebenfalls sehr knapper - Erfolg gelingen. Allerdings war dieser mehr als verdient, denn unser Team lag nahezu das gesamte Spiel in Front, dabei ca. 15 Minuten vor Ultimo beim 18:11 sogar mit sechs Treffern Vorsprung. Erst in der Schlussphase machte eine mächtige Zwönitzer Toreflaute das Spiel nochmal spannend.
Einziges Manko in einer ansprechenden ersten Hälfte war, dass eine durchgängige Führung nicht augebaut wurde. Dazu wurden ein paar Chancen zu viel ausgelassen, jedoch hatte man für den Ausgang der Partie ein gutes Gefühl. In der stärksten Zwönitzer Phase nach der Pause bis zur 45. Minute sollte der Eindruck auch nicht täuschen. Die klaren Vorteile der 28-erinnen in Sachen Technik und Schnelligkeit wurden endlich besser genutzt und so lag man eingangs der Zielgeraden mit 18:11 vorn. Leider versemmelte unser Team danach einen Angriff nach dem anderen, nahm sich teilweise nur Halbchancen. Die Gäste nutzten nun ihre körperliche Robustheit und kamen mit einigen auch etwas glücklichen Treffern allmählich wieder heran. Letztendlich hatte Fortuna aber ein Einsehen, denn ein Punktverlust wäre nach dem Spielverlauf eher unverdient gewesen.
 
 
Unglückliche Niederlagen
06.11.2016  Zwönitzer HSV 1928 II -  HV Oederan  18:19 (8:12)
12.11.2016  SG Raschau/Beierfeld II  -  Zwönitzer HSV 1928 II  17:15 (9:8)
 
Mit den beiden knappen Niederlagen zuletzt konnte sich unser zweites Frauenteam leider nicht an das Mittelfeld der Tabelle heranschieben, sondern muss sich zunächst weiterhin mit Platz 9 begnügen. Insbesondere dem knapp verlorene Heimspiel gegen den HV Oederan trauern die 28-erinnen ein wenig hinterher, da es nicht gelang, den Ausgleichstreffer, der sechs Sekunden vor dem Schlusssignal gelang danach über die Zeit zu bringen. Freilich war der Sieg der Gäste nicht unverdient, führten diese doch über die gesamte Spielzeit und dabei teilweise mit sechs Treffern Unterschied. Dass die sehenswerte Aufholjagd am Ende nicht mit wenigstens einem Punkt belohnt wurde, war dennoch sehr bedauerlich.
Das Derby bei den Beierfelderinnen war insgesamt sehr ausgeglichen. Auch hier war es möglich, sich einen oder auch zwei Pluszähler zu holen. Am Ende entschied die wohl etwas höhere Fehlerquote der 28-erinnen im Angriff die Partie, in der man es letztlich in den 30 Spielminuten auf  nur 15 erzielte Treffer brachte.
 
 
Zu viele Fehler im Angriff
30.10.2016  HSG Rottluff/Lok Chemnitz  -  Zwönitzer HSV 1928 II  25:19 (12:6)
 
Leider konnte unsere zweite Frauenmannschaft nicht mit der optimalen Besetzung der Vorwoche antreten und hatte damit insbesondere in der Angriffsgestaltung große Sorgen. Die junge und recht schnelle Gastgebersieben wehrte mit viel Bewegung in der Defensive die Zwönitzer Angriffe meist erfolgreich ab und zog nach dem noch passablen 6:4 (15.') mit vier Toren in Folge richtungsweisend auf 10:4 davon. Auch in der Folge und nach Beginn der zweiten Hälfte bestimmten die Offensivfehler unserer Sieben und daraus folgende Chemnitzer Konter das Geschehen. So machte man es den Gastgeberinnen leicht, den Vorsprung entscheidend auf 21:13 nach 46 Minuten auszubauen. In der Schlussphase herrschte zwar wieder Ausgeglichenheit auf der Spielfläche, jedoch gelang unserem Team nur noch ein wenig Ergebniskosmetik.
 
 
Kantersieg gegen chancenlose Gäste
23.10.2016   Zwönitzer HSV 1928 II  -  Burgstädter HC II  24:11 (15:7)
 
Mit einer über 60 Minuten überzeugenden Abwehrleistung haben unsere Frauen II den Gästen aus Burgstädt keinerlei Chance gelassen, auch nur ansatzweise an einer Erfolgchance zu schnuppern. Vom Anpfiff weg entwickelte sich eine Partie, in der die 28-erinnen insbesondere in der Defensive glänzten und viele erkämpfte Bälle zu erfolgreichen Tempogegenstößen nutzten. Da man auch im geordneten Angriff mit entsprechender Dynamik immer wieder Lücken in die Gästeabwehr riss, gab schon beim klaren Pausenergebnis am Ausgang der Partie wenig Zweifel.
Wenngleich hier und da im zweiten Durchgang der eine oder andere Fehler mehr zu beobachten war, konnten das gesunde Gemisch aus jungen Zwönitzer Nachwüchslerinnen und erfahrenen Spielerinnen auch in den zweiten 30 Minuten die Partie dominieren. In der Abwehr ließ man im Grunde noch weniger zu und lediglich einige Unkonzentriertheiten in der Offensive verhinderten, dass am Ende das Ergebnis nicht noch deutlicher ausfiel.
 
 
Erster Saisonerfolg
18.09.2016  Zwönitzer HSV 1928 II  -  SV Niederfrohna 21:17 (9:7)
 
In einer recht torarmen ersten Halbzeit lagen die Vorteile zunächst bei den Gästen, die von vielen Fehlern unserer Sieben im Angriffsverhalten profitierten und bis zur 15. Minute zumeist knapp vorn lagen. Zwar war die Abwehrarbeit der HSV-erinnen durchaus in Ordnung, im schnellen Spielaufbau gab es jedoch deutliche Reserven. Hier agierte man zu überhastet mit langen Bällen nach vorn, die nicht das Ziel fanden anstatt über die zweite Welle zum Erfolg zu kommen. Gegen Ende der ersten Hälfte wurde es dann hier etwas besser und man konnte über Konter noch mit einer Führung in die Pause gehen.
Ein ähnliches Bild ergab sich in den zweiten 30 Minuten. Unser Team hinterließ zwar einen deutlich dynamischeren Eindruck, leistete sich aber viele Fehler im Spielaufbau sowie in der Chancenverwertung. Unter dem Strich reichte es dennoch zu einem verdienten Sieg, da man in der Schnelligkeit und auch spielerisch mehr zu bieten und spätestens beim 18:13 (50.) einen entscheidenden Vorsprung herausgeworfen hatte.