Kantersieg gegen Bergstädterinnen
 
Den bislang höchsten Saisonsieg feierten unsere Bezirksligafrauen beim 45:19 (23:6) gegen das Schlusslicht der Tabelle vom HC Annaberg-Buchholz. Von Beginn an waren die Vorteile in Sachen Schnelligkeit und Ballsicherheit ursächlich, dass unsere Sieben quasi vom Anpfiff weg das Spiel beherrschte. Mit der offensiven Abwehrformation der 28-erinnen hatten die Bergstädterinnen sichtlich große Probleme. Die Folge waren eine Vielzahl an Offensivfehlern, so gelangen bereits die ersten HSV-Treffer zum 5:0 (6.) durchweg aus Kontern. Bis zur Halbzeit sollte sich am Ablauf der Partie wenig ändern. Annaberg rieb sich an der HSV-Abwehr auf, arbeitete nach Ballverlusten auch nur ungenügend zurück, was konsequenterweise einen desaströsen 23:6-Pausenrückstand zur Folge hatte.
Auch im zweiten Durchgang änderte sich am Gesamteindruck des Spiels nichts wesentliches. Unsere jungen Damen konnten sich in Sachen Konter weiter nach Belieben austoben und vergrößerten so den Abstand Tor um Tor. Dass am Ende keine 50 Zwönitzer Treffer auf der Anzeigetafel standen, verdankten die Annabergerinnen ihrer guten Torfrau, die neben drei Siebenmetern sicherlich noch weitere fünf bis sechs hochkarätige Zwönitzer Chancen zunichte machte.
Zwönitz:
Littmann, Ballerstedt, Müller;
Mosel (4), M. Kaulfuß (8/2), Haunschild (5/1), Hirsch (3), L. Kaulfuß (7/1), Hohenhausen (1), Schmiedel (10), Hartenstein (2), Seidel (1), Thierfelder (4/1)
 
 
Mit toller Moral zum Auswärtssieg
04.11.2017   USG Chemnitz  -  Zwönitzer HSV 1928  26:28 (11:17)
 
Bei der personell als "Wundertüte" bekannten USG Chemnitz konnten sich unsere Mädels am Wochenende nach toller Moral in der zweiten Hälfte wieder schadlos halten und gewannen nach dem Spielverlauf hochverdient mit 28:26. Nachdem man trotz klarer Pausenführung mit Wiederanpfiff zu Beginn der zweiten Hälfte mächtig ins Straucheln kam, kämpfte sich unser Team mit viel Einsatz in der Schlussviertelstunde wieder ins Spiel zurück und holte sich am Ende die beiden Pluszähler.
Bereits die Anfangsphase gehörte unseren Damen. Die bewegliche Defensive provozierte einen Offensivfehler der Gastgeberinnen nach dem anderen. Leider fanden drei sich daraus ergebende gute HSV-Chancen in Folge nicht den Weg ins USG-Netz, sondern landeten an Pfosten und Latte oder an der Chemnitzer Keeperin. Die 4:1-Führung nach 11 Minuten hätte für Zwönitz also schon deutlich höher ausfallen müssen. Die USG kam dann besser in die Partie, glich sogar zum 7:7 (16.') aus. Nach einer Umstellung in der Defensive bekamen unsere Frauen in der zweiten Viertelstunde aber wieder Oberwasser, versenkten jetzt auch die meisten Chancen aus Tempogegenstößen und nahmen noch eine sichere Führung in die Pause.
Der Beginn der zweiten Hälfte war dann nichts für schwache Nerven. An weiteren guten Chancen mangelte es nicht wirklich, jedoch wollte das Runde erneut zu oft nicht ins Eckige. Die Gastgeberinnen zeigten nun, dass auch sie die Fehler unseres Teams mit schnellen Kontern auszunutzen wussten, kamen wieder auf 18:20 heran. Auszeit Zwönitz! Jedoch mit dem psychologischen Übergewicht in dieser Phase gelang den Universitätssportlerinnen tatsächlich wieder der 21:21-Ausgleich (48.').
In der spannenden Schlussphase zeigte unsere Sieben jedoch tolle Moral. Zwei erkämpfte Überzahlspiele wurden genutzt, um diesen Vorteil wieder in Führungen umzumünzen. Zwönitz erhöhte wieder auf 21:23 (52.'), vier Minuten später stand es 23:27. Noch einmal verkürzte die USG auf 25:27 (57.'), jedoch sollte das abschließende 25:28 ca. 40 Sekunden vor dem Schlusssignal die Partie dann endgültig zu unseren Gunsten entscheiden.
Zwönitz:
Müller, Ballerstedt;
Mosel (4/2), M. Kaulfuß (5/2), L. Kaulfuß (6), Hirsch (4), Hohenhausen, Hartenstein (2), Schmiedel (7), Thierfelder
 
 
 
Weiße Weste eingebüßt
29.10.2017  BSV Limbach-O.  -  Zwönitzer HSV 1928  17:16 (8:7)
 
Nach dem guten Auftritt letzte Woche mit dem Sieg bei der HSG Langenhessen/Crimmitschau vermochten es die 28-erinnen leider nicht, diese Leistung auch beim momentanen Tabellenführer der Bezirksliga zu bestätigen. Mit 17:16 (8:7) ging die Partie hauchdünn verloren, weil man diesmal in der Offensive zu sehr mit den eigenen Chancen sündigte. Da unsere Defensive inklusive einer guten Nadine Müller im Gehäuse insgesamt gut funktionierte, gab es in der Summe sogar ein klares Chancenplus, jedoch landeten erfolgversprechende Möglichkeiten einschließlich zweier Siebenmeter leider zu häufig neben oder über dem Tor bzw. an den beiden Limbacher Torhüterinnen.
Im ersten Durchgang lag unsere Sieben nach anfänglichen Rückständen zumeist sogar noch knapp in Front. Allerdings wirkte die HSV-Offensive nervös und produzierte etliche unerzwungene technische Fehler. Kurz vor der Pause gingen die Gastgeberinnen so wieder knapp in Führung, was unseren Frauen den vermeidbaren Pausenrückstand einbrachte.
Gleich nach Wiederanpfiff erhöhte der BSV auf 9:7, konnte den Vorsprung aber auch nicht halten. Die Zwönitzer Abwehr agierte gut und beweglich, entschärfte viele Angriffe der Gastgeberinnen. Es folgte der 10:10-Ausgleich (41.), leider sorgte danach eine weitere Toreflaute des HSV für einen ersten 3-Tore-Rückstand von 10:13. Mit viel Aufwand und zwischenzeitlichen Rückschlägen wurde das Minus bis zur 56. Minute wieder auf 15:15 egalisiert. Ein u. a. weiterer vergebener Siebenmeter in den letzten drei Spielminuten sorgte aber schlussendlich dafür, dass am Ende eine zumindest Punkteteilung ausblieb, die sicherlich verdient gewesen wäre. KOPF HOCH, MÄDELS, ES GEHT WEITER !! ;o)
Zwönitz:
Müller, Wolf;
Mosel (4/2), M. Kaulfuß (3), Haunschild (2), Hirsch (1), L. Kaulfuß (4/2), Hohenhausen, Hartenstein (1), Seidel, Thierfelder (1)
 
 
In der Schlussphase Gegner geknackt
21.10.2017  HSG Langenhessen/Cr. - Zwönitzer HSV 1928  25:28 (13:13)
 
Mit toller Moral, Kampfgeist und einer perfekten Gestaltung der Schlussphase konnten unsere Frauen beim Tabellendritten HSG Langenhessen/Crimmitschau beide Pluspunkte entführen und damit ihre weiße Weste verteidigen. Unter dem Strich war es die erwartet enge, umkämpfte und spannende Partie, in welcher es erst in der Schlussphase gelang, die Weichen auf Sieg zu stellen.
Unser junges Team kam mit der 2:1-Führung nach vier Minuten zwar gut ins Spiel, verunsicherte sich aber im Verlauf der ersten 20 Minuten selbst, weil man zu häufig an der erneut starken Daniela Kolbe im HSG-Gehäuse scheiterte. Auch von den ersten vier Strafwürfen konnten drei nicht versenkt werden. Die Gastgebersieben wirkte dadurch einen Tick zielstrebiger und selbstbewusster, führte nach 17 Minuten mit 8:5. Nach entsprechend mahnenden Worten in der ersten HSV-Auszeit wurde es dann ein wenig besser. Die Defensive kaufte einige Bälle ab, vorn wurde erfolgreich an der Chancenverwertung gearbeitet und so stand zur Pause doch noch ein wichtiges 13:13 zu Buche.
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts nutzten die Gastgeberinnen zunächst zwei Überzahlsituationen, um wieder in Führung zu gehen (17:15, 35.'). Unsere Mädels mühten sich redlich, das Spiel wieder auszugleichen, liefen aber auch danach stets Rückständen hinterher. Eine Umstellung in der Defensivtaktik sollte dann aber dem Spiel doch noch den entscheidenden Impuls geben. Ein 21:19-Rückstand (48.') wurde mit drei Kontertoren in Folge zur ersten Zwönitzer Führung in der zweiten Halbzeit genutzt. Danach erneut Unterzahl, was die HSG wieder in Front brachte. Wieder komplett war das psychologische Moment dann jedoch endgültig auf der Seite unseres Teams und man erzwang nun einen Offensivfehler des Gastgebers nach dem anderen. Mit schnellen Kontern und letztlich fünf abschließenden Treffern in Folge drehten die 28-erinnen das Ergebnis wieder zu ihren Gunsten und konnten am Ende einen weiteren Erfolg bejubeln.
Zwönitz:
Littmann, Müller, Ballerstedt;
Mosel (9/4), M. Kaulfuß (1), Haunschild (8), St. Hirsch (5/2), L. Kaulfuß (2), Hohenhausen, Schmiedel (2/1), Seidel (1), M. Hirsch
 
 
 
Krimi zur Eröffnung
14.10.2017  Zwönitzer HSV 1928  - SV Chemie Zwickau  22:21 (13:9)


Am Wochenende durften unsere Frauen als erste Mannschaft endlich ihr neues Wohnzimmer beziehen. Gegen die Zwickauer um unseren Ex-Trainer Steffen Kramer hatten sich unsere Damen ihren ersten Heimsieg vorgenommen. Zu Beginn war es dennoch eine ausgeglichene Partie, die vor allem von Fehlern bzw. Fehlwürfen geprägt war. Ab der 10. Minute fanden dann die 28erinnen etwas besser ins Spiel und konnten verdient mit 6:4 in Führung gehen. Zwickau hielt weiter ordentlich dagegen. Die Zwönitzerinnen dominierten jetzt vor allem im stabilen Abwehrverbund. Doch in der Offensive wollte weiter nicht so richtig was gelingen, was auch der starken Zwickauer Schlussfrau geschuldet war. Dennoch konnten sich unsere Damen bis zur Halbzeit verdient mit 13:9 leicht absetzen. Nach dem Wechsel entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Unsere Damen kamen vor allem in der Offensive nicht richtig in den 2. Durchgang und umgedreht gelang es Zwickau mehrfach, die bis dahin gut gedeckte, Adriana Norr in Szene zu setzen. Folgerichtig konnten die Zwickauerinnen in der 39. Spielminute zum 16:16 ausgleichen. Nach der fälligen Auszeit aber konnten unsere Damen gerade defensiv wieder zulegen und auf 19:16 stellen. Ein Krimi wäre aber nicht spannend, wenn es das gewesen sein sollte. Die Auszeit von Zwickau verfehlte ihre Wirkung jedenfalls nicht und so konnten die Zwickauer Tor um Tor verkürzen und 2 Minuten vor Spielschluss sogar mit 20:21 in Führung gehen. Showdown und Zwickau mit Ballbesitz! Jetzt ging es drum. Doch unsere Damen warfen alles was sie noch hatten in die Waagschale und es sollte sich lohnen. Die Defensive stand und dank schnellem Umschaltspiel schaffte man den Ausgleich. Zwickau griff nochmal an, doch jeder merkte, dass unsere Damen nur noch ein was wollten, den Ball und den Sieg. Die Gäste machten einen Fehler und so hatte man schon mal den Ball gewonnen. Pass auf Michele Hartenstein und diese trifft 30 Sekunden vor Schluss zum umjubelten 22:21. Die Gäste erholten sich von dem Schock nicht mehr und trafen mit dem letzten Wurf nur noch den Zwönitzer Block. Schluss und überall hörte man nur noch den Jubel! Der sichtbar mitgenommene Trainer Steven Szpetecki nach dem Spiel: "Dass es so ein Krimi wird, lag eigentlich nur an unserer Chancenverwertung und der zugegeben starken Leistung der Zwickauer Torhüterin. Gefühlt kauft sie uns 10 Konter und nochmal so viele Würfe von Außen ab. Wir waren aber auch im Angriff zu statisch und hätten öfter einfache Lösungen finden müssen. Trotzdem bin ich stolz auf meine Mannschaft, denn in so einer Schlussphase sind Glaube, Biss und Charackter gefragt. Diese Eigenschaften haben die Mädels zu 100% bewiesen."
S. S.

Für Zwönitz spielten:
Nadine Müller, Sandra Wolf, Melissa Littmann - Laura-Jane Mosel, Michelle Kaulfuß, Nelly Hohenhausen, Helen Haunschild, Stephanie Hirsch, Laura Kaulfuß, Sarah Schmiedel, Michelle Hartenstein, Melina Seidel, Maike Hirsch
 
 
Sicherer Sieg auch bei HC-Reserve
24.09.2017  HC Glauchau-Meerane  -  Zwönitzer HSV 1928  20:32 (8:12)
 
Nach dem deutlichen Auftaktsieg beim Aufsteiger TSV Penig hatten die Zwönitzer Frauen am Wochenende im Bezirksligaduell mit dem HC Glauchau-Meeerane II einen Gegner zu bespielen, der nach bislang zwei klaren Erfolgen und einer knappen Niederlage in Beierfeld immerhin auf Tabellenplatz 2 stand. Am Ende konnten die 28-erinnen mit dem 32:20 (12:8)-Sieg aber auch hier beide Pluspunkte mit auf die Heimreise nehmen.
In den ersten 20 Minuten sah es durchaus noch nicht danach aus, als sollte es eine klare Angelegenheit werden. Zwar lag unsere Sieben zumeist knapp vorn, konnte sich aber nicht lösen. Die Zwönitzer Abwehr stand sehr gut, jedoch wollte das Konterspiel gegen die gut zurückarbeitenden Gastgeberinnen noch nicht so wirklich funktionieren. Im geordneten Angriff gab es ebenfalls noch Reserven. Erst in den letzten sechs Minuten von Durchgang 1 ging es steil bergauf. Zwei blitzsaubere Konter und zwei schön herausgespielte Treffer aus Kombinationen brachten noch eine beruhigende 12:8 Führung zur Pause.
Dies sollte sich dann im zweiten Durchgang fortsetzen. Weiter stellungssicher in der Defensive baute unser Team den Vorsprung allmählich aus. Die Gastgeberinnen versuchten mit wechselnden Abwehrvarianten von 6:0 bis doppelter Manndeckung zwar alles, um zurückzukommen, jedoch hatte die Zwönitzerinnen immer eine Antwort parat. Nach schön herausgespielten Treffern vergrößerte sich somit der Abstand weiter, sehenswerte Konter in der Schlussphase taten ihr übriges und so gewannen unsere Frauen letztlich noch deutlich.
Zwönitz:
Müller, Littmann;
Mosel (4), M. Kaulfuß (8/1), Haunschild (8/1), Riedel (1), Schmiedel (4), L. Kaulfuß (5/1), Hartenstein (1), Hirsch (1)
 
 
 
HSV-Frauen mit gutem Saisonstart
02.09.2017  TSV Penig  -  Zwönitzer HSV 1928  14:32 (11:16)
 
Mit einem Kantersieg haben die Zwönitzer Frauen einen optimalen Start in die Bezirksligasaison 2017/2018 hinbekommen. Nach 60 Spielminuten stand es beim Aufsteiger TSV Penig 14:32 (11:16), was nach einer Steigerung in Hälfte zwei auch in der Deutlichkeit verdient war.
In der Anfangsviertelstunde agierten die 28-erinnen noch etwas verhalten gegen den noch unbekannten Gegner. Zwar übernahm man schnell die Führung, beim 5:7 nach 14 Minuten spürte man jedoch noch deutliche Reserven. Danach allerdings bekam Zwönitz die Angriffsversuche des TSV zehn Minuten lang bestens in den Griff. Mit unter anderem schönen Kontern erhöhte man den Spielstand auf 7:14 (23.'), sorgte danach allerdings mit Nachlässigkeiten im Abwehrverbund dafür, dass die Gastgeberinnen zur Pause noch einmal auf 11:16 verkürzen konnten.
Im zweiten Spielabschnitt wurden die in der Pause angesprochenen leichten Abstimmungsprobleme im HSV-Deckungszentrum dann ebenfalls abgestellt, womit den Gastgeberinnen in den verbleibenden 30 Spielminuten nur noch zwei Feldtore neben einem verwandelten Siebenmeter gelangen. Darauf aufbauend erhöhte unsere Sieben mit einem Tempogegenstoß nach dem anderem den Vorsprung und konnten mit einem 5:0-Lauf zu Beginn von Hälfte zwei das Zwischenergebnis vorentscheidend auf 11:21 stellen. Bis zum Ende änderte sich am Spielablauf dann nichts wesentliches mehr. Den Gastgeberinnen fehlten die Mittel gegen die flinke Zwönitzer Abwehr, die 28-erinnen konnten somit weiterhin nach Belieben kontern und fuhren so mit einem klaren 32:14-Auftaktsieg wieder zurück ins heimatliche Erzgebirge.
Zwönitz spielte mit:
Wolf, Müller;
Mosel (2), L. Kaulfuß (3), Hempel, Haunschild (18), Riedel, St. Hirsch (1), Kaulfuß (3/2), Schmiedel (2/1), Hartenstein (3), M. Hirsch
 
 
Frauen mit klarem Sieg weiter
27.08.2017  SG CPSV/Stahl Chemnitz  -  Zwönitzer HSV 1928  10:35 (5:12)
 
Unsere junge Mannschaft konnte ihren Saisonauftakt am Wochenende in der ersten Runde des Bezirkspokals sehr positiv gestalten. Beim Kreisligisten von der SG CPSV/Stahl Chemnitz gab es nach 60 Minuten einen sicheren 35:10 (12:5)-Erfolg, der auch in der Höhe verdient war. Als Bezirksligist waren das HSV-Team in dieser Partie wohl in der Favoritenrolle, wurden dieser nach einer anfänglichen Abtastphase jedoch auch gerecht. Zwar erwiesen sich die Chemnitzerinnen als recht erfahrene Sieben, allerdings hatte man in Sachen Schnelligkeit und Ballsicherheit unübersehbare Defizite gegenüber unserer Sieben.
Mit fortschreitender Spieldauer wussten die 28-erinnen die Vorgabe immer besser zu nutzen, mit schnellen Tempogegenstößen zu einfachen Treffern zu kommen. Die offensiv ausgerichteten Deckungsformation schmeckte dabei den Gastgeberinnen nicht so wirklich, man produzierte einen Offensivfehler nach dem anderen. Trotz hier und da noch fehlender Präzision im schnellen Spiel nach vorn waren somit erfolgreiche Konter die Grundlage dafür, dass Zwönitz von Beginn an in Führung lag. Im geordneten Spielaufbau hatten man zwar wiederholt so seine Schwierigkeiten, die körperlich robuste Defensive der Gastgeberinnen auszuspielen, dennoch führte der HSV bereits zur Pause sicher mit 12:5.
Im zweiten Spielabschnitt wurde der Klassenunterschied dann immer deutlicher. Angesichts des wachsenden Vorsprungs kehrte immer mehr Sicherheit in die Zwönitzer Reihen, während sich die SG zunehmend ihrem Schicksal ergab. Dies führte nach dem letzten Chemnitzer Treffer zum 10:26 (50.) schlussendlich noch zum Kantersieg von 10:35 und damit Einzug der HSV-Frauen in die nächste Runde des Wettbewerbs.
Zwönitz:
Müller, Littmann;
Mosel (1), L. Kaulfuß (4/1), M. Kaulfuß (2), Haunschild (14/1), Hempel (3), Riedel (1), Schmiedel (8), Hartenstein (2)