Klare Fronten gegen Tabellennachbarn
28.01.2018  Zwönitzer HSV 1928 II  -  HV Oederan   28:11 (15:6)
 
Obwohl die Kontrahenten eigentlich mit Platz 5 und 6 Tabellennachbarn sind, gab es deutliche Leistungsunterschiede zu sehen. Der Angriff der Oderanerinnen agierte recht statisch und einfallslos, womit unsere flinken Mädels zum einen im Defensivverhalten wenige Sorgen zeigten und zum anderen die Gästefehler zu schnellen Kontern zu nutzen wussten. Der Pausenstand von 15:6 war damit folgerichtig und verdient.
Zum Leidwesen von Trainer Steven Szpetecki war der Gesamteindruck der Partie mit Beginn von Durchgang zwei zwar kein wesentlich anderer, jedoch bekam sein Team zunächst das Runde einfach nicht mehr ins Eckige. Ganze 14 Minuten lang brachten die Zwönitzerinnen keinen Ball im Gästegehäuse unter, was bei auch nur zwei Oederaner Treffern und dem 15:8 in der 44. Minute insgesamt zwar nach wie vor unbedenklich war, dennoch aber nicht zufrieden stellen konnte. Dies sollte sich aber in der Schlussviertelstunde wieder grundsätzlich ändern. Unser Team fand wieder ins Torewerfen zurück, versenkte den Ball in den letzten 15 Minuten noch 13-mal im HV-Tor und gingen letztlich als haushoher Sieger vom Parkett.
 
 
Unnötige Niederlage im ersten Spiel 2018
20.01.2018  SG Lichtenstein/Oberlungwitz II - Zwönitzer HSV 1928 II   32:24 (17:11)

Schaut man nur auf das Ergebnis der Partie unserer zweiten Damenvertretung so könnte man zum Schluss kommen, dass das Spiel gegen einen überlegenen Gegner verdient verloren wurde. Ohne unserem Gegner sein Können abzusprechen, muss man jedoch sagen, dass dies etwas zu einfach wäre. Die Partie begann relativ gut und in den ersten 3 Minuten war es Lea Thierfelder die sehr beweglich und mit ordentlich Schwung ihre Gegenspielerin 2 mal ins Leere laufen ließ. Genau das war es, was unsere Damen spielen mussten, denn jeder der die Halle in Oberlungwitz kennt weiß, dass man hier den gut deckenden Gegner nicht zu einem geordneten Defensivspiel kommen lassen darf. Doch das misslang unseren Frauen im Anschluss. Während der Gegner im Angriff langsam ins Spiel fand sorgten vor allem viele einfache Fehler dafür, dass man schnell ins Hintertreffen geriet. So stand es nach 8 Minuten auf einmal 6:3 für den Gegner. Die fällige Auszeit der 28erinnen vermochte daran nicht viel zu ändern. Hinten wie vorn mit viel zu viel einfach Fehlern ließ man den Gegner das Spiel dominieren. So stand es nach 30 Minuten 17:11. In der zweiten Hälfte wollte man es dann besser machen. Nochmal wurden die 28erinnen eingestellt, das Tempo hoch zu halten und den Gegner so das eigene Spiel aufzudrücken. Dies gelang stellenweise auch richtig gut, doch entweder scheiterte man in wichtigen Szenen an einer sehr guten Oberlungwitzer Torhüterin oder man machte im entscheidenden Pass wieder zu einfache Fehler. Auch defensiv Zwang man den Gegner teilweise zu unüberlegten Würfen, doch entweder wurden diese erfolgreich im Tor untergebracht oder die Abpraller konnten nicht kontrolliert werden. So war am Ende der Rückstand einfach nicht mehr einzuholen und die Gastgeberinnen gewannen vom Spielverlauf her verdient mit 32:24.
Ein sichtlich enttäuschter Steven Szpetecki nach dem Spiel: "Mit dem was wir heute hier gemacht haben, kann und werde ich mich nicht zufrieden geben. Ich bin ehrlich etwas niedergeschlagen, wenn ich sehe wie wir hier auftreten. Wir machen hinten einfache Sachen falsch, indem wir zu hektisch nach vorn agieren, dann stehen wir teilweise falsch und lassen uns mit einem einfachen 1:1 übertölpeln. Auch die Sperren am Kreis und die daraus resultierende Aktion mit dem Rückraum ist für mich zu durchschaubar und zu einfach. Offensiv halten wir uns 5 Minuten an die Vorgaben und erinnern uns dann nach 40 Minuten wieder was gesagt wurde. Wir wollten heute auf Grund der guten Torfrau mehr mit Einläufern arbeiten anstatt selbst von Außen zu werfen. Daran wurde sich entweder nicht gehalten oder es fehlte die Anspielstation, da unsere Halben zwar in die Tiefe arbeiten aber sich dann nicht wieder lösen. Ein Tor von Außen ist ja im Nachhinein der Indikator, dass das nicht zum Spaß gesagt wurde. Dann spielen wir hinten raus zu überhastet und suchen unser Heil im Aufbauspiel. Ich weiß selbst, dass ich mich da gebetsmühlenartig wiederhole, aber mit Aufbauspiel auf 10 - 11 Metern und zu wenig Arbeit Richtung Tor hebelst du heute keine Deckung mehr aus. Auch die einfachen Fehlabspiele und die Summe an schlicht weg nicht gefangenen Bällen war viel zu hoch. Die Halle mag uns vielleicht nicht liegen, aber das als Grund für die Leistung anzuführen ist mir zu einfach. Das können wir besser und das müssen wir zeigen!"
S. S.
 
 
Reservisten-Duell klar gewonnen
26.11.2017  Zwönitzer HSV 1928 e.V. II - Burgstädter HC II 30:18 (17:9)
 
Am Wochenende hatten unsere zweiten Frauen mit der Verbandsliga-Reserve aus Burgstädt einen Gegner zu Gast, der sich manches Mal als Wundertüte entpuppen kann. Mit diesem Wissen und hochmotiviert gingen unsere Damen dann auch zu Werke. Von der ersten Sekunde an mussten die Gäste merken, dass es in Zwönitz nichts zu holen gibt. So ging man nach 10 Minuten mit 8:4 in Führung. Auch die fällige Auszeit der Gäste vermochte daran nichts zu ändern und so zogen unsere Damen um die bestens aufgelegte Mittelfrau Sarah Schmiedel ungefährdet ihre Bahnen. Da die Abwehr um ihre gute Torfrau Fabrice Ballerstedt auch zu überzeugen wusste ging man, auch in der Höhe verdient, mit 17:9 in die Kabine. Nach der Halbzeit trat dann eine andere Mannschaft aufs Feld. Trotz der 6 Wechsel ein überschaubares Risiko, da die Mädels einfach weiterspielten, als hätte es nie eine Halbzeit gegeben. Einzig als es auf das 30. Tor zu ging, gerieten unsere Damen etwas in stocken. So war es dann Christin Viehweger (Glückwunsch :) ) die nach 8-minütiger Torflaute unsere Damen dann endlich erlöste. Am Ende hieß es verdient 30:18 und damit 2 weitere Punkte für den HSV. Trainer Szpetecki nach dem Spiel: "Da gibt es eigentlich nicht viel zu meckern. Einzig als wir auf das 30. Tor spielen, verlieren wir im Angriff jegliche Struktur und legen das ab, was uns 50 Minuten lang auszeichnet. Soll aber bei dem Spielstand verziehen sein. Heute haben mir vor allem Sarah Schmiedel und Laura-Jane Mosel gut gefallen. Sarah markiert hier total locker 11 Treffer und Laura-Jane spielt aus der Not Rückraum-Mitte und macht das ebenfalls richtig gut. Auch Heike Oelschlägel hat mir heute ein wenig imponiert, die in so mancher Situation ihre Erfahrung eingebracht und so ein ums andere Mal ihre Gegner alt aussehen lassen hat. Mit dem Blockwechsel zur Halbzeit haben wir auch einmal mehr gezeigt, dass wir ne tolle Truppe sind und es in dieser Besetzung für jede Mannschaft der Liga schwer wird, uns zu schlagen."
S. S.
 
 
Trotz Grippewelle wacker geschlagen
19.11.2017   VfB Blau Gelb 21 Flöha - Zwönitzer HSV 1928 II 26:23 (11:14)
Dank mehrerer Verletzungen und einer ausgeprägten Grippewelle musste unsere 2. Frauenmannschaft auf viele Spieler verzichten. Dennoch nahmen sich die verbleibenden Spielerinnen vor, aus Flöha etwas zählbares mitzunehmen. Dass dies kein einfaches Unterfangen werden würde, zeigten schon die ersten Minuten. Das Spiel schwappte hin und her und keine der beiden Mannschaften vermochte es, sich abzusetzen. So stand es nach 15 Minuten folgerichtig 6:6. Danach kamen unsere Damen vor allem defensiv besser ins Spiel. In dieser Phase zeigte man mehr Biss und rutschte dennoch mal ein Ball durch, so wusste Fabrice Ballerstedt im Zwönitzer Gehäuse, ihren Vorderleuten ein ums andere Mal zu helfen. Folgerichtig erarbeitete unsere Sieben eine 11:14-Pausenführung.
Nach dem Wechsel sollte sich jedoch die dünne Besetzung bemerkbar machen. So verlieren unsere Damen von Angriff zu Angriff immer mehr ihre ruhige und bestimmte Art aus dem 1. Durchgang. Einfache Fehler und einfache Tore für die Gastgeberinnen waren die Folge. Selbst eine Disqualifikation gegen die Nr. 15 von Flöha, welche Nadine Müller (musste im Feld spielen) im Konter zu Boden brachte, vermochte daran nichts mehr zu ändern. Aber unser Team ergab sich zu keinem Zeitpunkt und gab bis in die Schlusssekunden alles. Am Ende sollte die breitere Bank der Gastgeberinnen ein unüberwindbarer Vorteil sein und so konnte Flöha das Spiel, wenn auch etwas schmeichelhaft, mit 26:23 gewinnen.
"Es ist schon bezeichnend, wenn Herr Schüller als Schiedsrichter mir nach dem Spiel sagt, dass wir zu dünn besetzt waren. Dennoch haben die Mädels alles gegeben. In der zweiten Hälfte fehlen dann einfach die Alternativen, um gerade die Mitte und den rechten Rückraum zu entlasten. Trotzdem eine gute Leistung und im Rückspiel werden wir es Flöha ein bisschen schwerer machen!", sagte Trainer Steven Szpetecki mit einem Augenzwinkern nach dem Spiel.
S. S.
Zwönitz:
Ballerstedt;
Riedel, Oelschlägel, A. Schmiedel, Viehweger, Kaulfuß, Müller, Seidel, M. Hirsch, Dittmann
 
 
Kantersieg beim Tabellennachbarn
05.11.2017  HSG Rottluff/Lok Chemnitz  -  Zwönitzer HSV 1928 II  13:32 (6:13)
 
Es gibt auch im Handball Tage, an denen gelingt eigentlich alles. So oder so ähnlich muss sich das Spiel unserer zweiten Damen am Sonntag in Chemnitz angefühlt haben. Obwohl man es gegen den Tabellennachbarn ging, war der Sieg unserer Damen eigentlich zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Zu Beginn der Partie sah es jedoch etwas anders aus, denn die 28erinnen hatten gerade im Angriff mit Abstimmungsschwierigkeiten und dem ein oder anderen technischen Fehler zu kämpfen. Dank der guten Abwehrarbeit stand es nach 13 Minuten 2:4. Nach der Auszeit und ein paar klaren Worten zur Angriffsleistung legten die Gäste jedoch los wie die Feuerwehr. Offensiv stärker und defensiv clever agierend, unterstützt von den 2 gut aufgelegten Torleuten Melissa Littmann und Nelly Hohenhausen, dominierte man von da an das Spiel. Chemnitz konnte zwar bis zum 4:6 noch etwas dagegen halten, aber gerade die einfachen Tore von einer hellwachen Susanna Seifert, taten dem Gegner weh. So zog die Zweite Tor um Tor davon und führte zur Halbzeit verdient mit 6:13.
Die 2. Halbzeit begann mit einem kompletten Personalwechsel, der dem Spiel jedoch keinen Abriss tat. Unterstützt durch die gute Leistung aller und mit viel Dynamik machten unsere Damen einfach da weiter, wo sie den ersten Durchgang beendet hatten. Die Heimmannschaft fand in der Offensive kein Mittel und so konnte man 15 Minuten ohne Gegentor bleiben. Nur auf dem Weg zum 30. Tor gerieten unsere Damen noch einmal ins Stocken. Der Gegner vermochte diese Phase jedoch nur zur Ergebniskosmetik zu nutzen, waren unsere Damen doch schon viel zu weit enteilt. So hieß es am Ende, auch in dieser Höhe hoch verdient, 13:32 Auswärtssieg. Trainer Szpetecki nach dem Spiel: "Das war schlichtweg ein super Auftritt meiner Mannschaft. Alle Spieler haben heute defensiv wie offensiv eine gute bis sehr gute Leistung abgerufen. Mir liegt es eigentlich fern hier jemanden gesondert zu loben, aber dennoch möchte ich Lea Thierfelder und Christin Viehweger hier mal raus heben. Lea hat heute den Kopf frei gehabt und zeigt ein 1:1 Verhalten, was für eine ihr eigentlich ungewohnten Position schlicht super war. Und Christin am Kreis arbeitet die ganze Zeit für ihre Mitspieler und stellt super Sperren. Nach nur 3 Trainingseinheiten in unserer Mannschaft sensationell. Ich möchte damit die super Leistung aller anderen keines Wegs relativieren, aber es muss erlaubt sein so etwas gesondert zu betrachten."
S. S.
Für Zwönitz spielten:
Melissa Littmann, Nelly Hohenhausen -
Anke Dittmann, Sarah Riedel, Anke Schmiedel, Sarah Schmiedel, Susanna Seifert, Christin Viehweger, Maike Hirsch, Lea Thierfelder, Melina Seidel, Laura Kaulfuß, Michelle Kaulfuß, Laura-Jane Mosel
 
 
An Chancenverwertung gescheitert
21.10.2017  HSG Langenhessen/Cr. II - Zwönitzer HSV 1928 II 22:20 (11:10)

Eine alte Phrase im Sport lautet: "Das Tor war heute wie vernagelt!". Dies dürfte auch der Satz sein, der den Spielerinnen des Zwönitzer HSV II nach dem Spielschluss durch den Kopf gegangen sein muss. Eigentlich hatte man sich nach zwei siegreichen Spielen auch in Langenhessen etwas vorgenommen. Vom Anpfiff weg sah es erstmal gut aus. Man hielt gegen die bis dahin ungeschlagenen Gastgeberinnen ordentlich dagegen. In der Abwehr waren unsere Damen sehr beweglich und konnten den Gegner somit gut in Schach halten. Wenn es mal nicht ganz gelang, war auch Nadine Müller mit einer guten Leistung zur Stelle. Ab der 10 Minute konnten die 28erinnen dies auch nutzen und verdient in Führung gehen. Es entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide, bei dem es nicht gelang sich entscheidend abzusetzen. Die Gastgeberinnen nutzten dies und erzielten kurz vor der Pause wieder die Führung.
Nach dem Wechsel das gleiche Spiel. Ein ständiges hin und her mit leichten Vorteil für das Team aus Langenhessen. Trotz einer 18:15 Führung Mitte des zweiten Durchgangs hielten unsere Damen dagegen und steckten nicht auf. So konnte man trotz schlechter Chancenverwertung noch einmal auf 19:18 verkürzen. Der Sieg wollte trotzdem nicht mehr gelingen. Die Damen aus Langenhessen spielten die Zeit clever runter und nutzten noch die ein oder andere vergebene Zwönitzer Chance aus. So hieß es am Ende 22:20 aus Sicht der Gastgeberinnen.
Trainer Steven Szpetecki nach dem Spiel: "Meine Mannschaft hat in der Deckung eigentlich sehr gut gearbeitet. Sie haben sich auch im zweiten Durchgang defensiv nicht beeindrucken lassen, obwohl da paar Äußerungen von der Tribüne kamen, die ich ehrlich nicht verstehen kann. Offensiv war das ganze natürlich zu dürftig. Wir lassen mehrere Konter aus, Siebenmeter werden nicht verwandelt oder wir kriegen freie Würfe vom Kreis oder Außen nicht unter. Das ändert aber nichts daran, dass wir uns diese Chancen erarbeitet haben und die Mädels trotz der schlechten Ausbeute keine Sekunde aufgegeben haben. Wir werden daran arbeiten und wieder dazu lernen. Ich wünsche natürlich Jana und der Nummer 13 von Langenhessen gute Besserung, dass wir uns gesund und munter wieder sehen."
S. S.
 
 
Verdienter Sieg bei Heimpremiere
15.10.2017  Zwönitzer HSV 1928 II - HSG Muldental 03  26:19 (10:9)

Auch für unsere zweite Damenvertretung hieß es am Wochenende endlich wieder: "Am schönsten ist's, wo du zu Hause bist!". Trotzdem sollte das Spiel kein Selbstläufer werden, hatte man doch mit der HSG Muldental den bis dahin ungeschlagenen Absteiger aus der Bezirksliga zu Gast. Dies zeigte sich dann auch im Spielverlauf. Zu Beginn der Partie fanden unsere Damen relativ ordentlich ins Spiel und gingen verdient mit 3:1 in Führung. Die Gäste steckten jedoch nicht auf und nutzten, wieder einmal, die ausbaufähige Chancenverwertung aus und bissen sich ran. Das Spiel schwappte nun hin und her. Führung für die Gäste, Ausgleich, eigene Führung. So ging es bis zur Halbzeit, jedoch mit dem günstigeren Ausgang für unsere Damen. Mit einem 10:9 begann dann der zweite Durchgang, in dem unsere Damen beweisen sollten, dass es nicht so einfach ist in Zwönitz zu punkten. Während die Abwehr weiter ordentlich stand konnten nun im Angriff ein paar Akzente gesetzt werden. Nach 37 Minuten blinkte ein 14:11 von der Anzeige. Doch die Gäste kämpften sich wieder heran und nutzten die ein oder andere Unachtsamkeit in der Zwönitzer Hintermannschaft aus (15:14). Weiter ging es hin und her, jedoch gaben unsere Damen die Führung in dieser Phase nie aus der Hand. Die Schlussphase gehörte dann endlich wieder den 28erinnen, die nun klare Geschwindigkeitsvorteile auf ihrer Seite wussten und so Tor um Tor enteilten. Am Ende konnte man verdient mit 26:19 gewinnen. Nach dem Spielschluss stand dann noch ein bittersüßer Moment an. Wie am Vortag schon Mandy Kleiber und Steffi Strunz, wurde nun auch Claudia Hartenstein gebührend aus dem aktiven Wettkampfsport verabschiedet. Der Zwönitzer HSV mit allen seinen Spielern, Trainern, Funktionären und Ehemaligen möchte sich auch hier nochmal bei euch für eure Leistungen, eure Hingabe und all die Opfer die ihr in unserem Trikot bringen musstet bedanken und wünscht euch weiterhin alles erdenklich Gute. Ihr seid weiterhin gern gesehen und werdet immer ein Teil der Damenmannschaft und der 28er sein. Danke für einfach alles!
S. S.

Für Zwönitz spielten:
Fabrice Ballerstedt, Sandra Wolf -
Anke Dittmann, Sarah Riedel, Heike Oelschlägel, Anke Schmiedel, Jana Schmiedel, Sarah Schmiedel, Kathrin Leßmüller, Helen Haunschild, Laura-Jane Mosel, Melina Seidel, Nadine Müller, Maike Hirsch
 
 
Saisonauftakt nach Maß
23.09.2017   HV Oederan - Zwönitzer HSV II 16:25 (8:11)


"Endlich!" werden sich unsere Damen der 2. Frauenmannschaft gedacht haben, als der Schiedsrichter die Partie am Samstag freigab. Die Vorbereitung war beendet und es ging wieder auf Punktejagd. Die Freude unsere Damen spiegelte sich nach 5 Minuten auch im Ergebnis wider, führte man doch durch 3 schön herausgespielte Treffer gleich 3:0. Danach kamen aber auch die Gastgeberinnen mehr und mehr ins Spiel und glichen dann auch verdient zum 4:4 aus. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem unsere Frauen mit Laufbereitschaft glänzten und dabei immer die Spielkontrolle behielten. Zur Pause hin gelang es, auch durch Sandra Wolf im Tor, eine 3 Tore Führung zu erarbeiten.
Nach dem Wechsel schickte Trainer Szpetecki eine ganz andere Mannschaft aufs Feld. Die erfahrenen Spieler ruhten erst einmal auf der Bank und die Jugendlichen übernahmen das Ruder. Dies tat der Spielkontrolle unserer Damen jedoch keinen Abriss. Weiter spielte man munter auf und setzte sich Tor um Tor ab. Einzig das robuste Spiel über den Kreis stellte nicht nur unsere jungen Damen vor eine teilweise unlösbare Aufgabe. Dennoch prangte Mitte der 2. Hälfte ein 12:20 von der Anzeigetafel. Im Anschluss plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Nutzte man die technischen Fehler der Gastgeberinnen durch schnell vorgetragene Konter, vergab man danach viele Chancen aus dem normalen Positionsangriff. Dennoch war das 16:25 am Ende des Spiels, auch in der Höhe, verdient. Trainer Szpetecki nach dem Spiel: "Das haben wir alles in allem schon gut gemacht. Besonders loben möchte ich heute Sarah Riedel, die in der Deckung sowie im Angriff ein wirklich sehr gutes Spiel zeigte. Natürlich müssen wir aber auch hieraus was lernen. Gerade unsere erfahrenen Damen haben am Anfang gezeigt, dass man im Angriff auch mit einfachen Mitteln zum Erfolg kommen kann. Das sind so Kleinigkeiten, die sich die jungen anschauen sollten, denn die einfachen Sachen tun dem Gegner sehr viel mehr weh. Auch unsere Chancenverwertung ist, wie so oft, noch ausbaufähig. Das ist natürlich Meckern auf hohem Niveau, aber man muss ja immer nach Verbesserungen suchen!"
Für Zwönitz spielten:
Wolf, Hohenhausen -
Dittmann, Riedel, A. Schmiedel, J. Schmiedel, Oelschlägel, Leßmüller, Hirsch, Haunschild, Hempel, M. Kaulfuß, L. Kaulfuß, Seidel
Zeitstrafen: 6min : 4min  Strafwürfe:  4:3
S. S.