Termine · HSV
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10. Heimspielwochenende
27./28.04.2019
letzter Heimspieltag
 
Höchster Saisonsieg
16.03.2019   Zwönitzer HSV 1928  -  Turbine Leipzig  36:24 (18:13)
 
 
Mit dem sehr deutlichen Erfolg gegen den bis dahin Tabellensechsten SV Turbine Leipzig feierten unsere Mädels am Samstag den bislang höchsten Sieg in ihrer ersten Verbandsligasaison und sind damit wohl endgültig in der Liga angekommen. Nach 60 intensiven Spielminuten ging der Erfolg auch in der Höhe in Ordnung. Zu wenig hatten die Gäste dem hohen Tempo der Zwönitzer Sieben, die sowohl in Abwehr und Angriff auf ganzer Linie überzeugten, entgegenzusetzen.
Vom Anpfiff weg waren die 28-erinnen hellwach, denn die knappe Niederlage im Hinspiel wollte man unbedingt ausbügeln. Nach kurzem Schlagabtausch mit dem 3:3 in der fünften Minute zeigte die aufmerksame, offensiv ausgerichtete Zwönitzer Abwehr allmählich Wirkung. Erste Gästeangriffe wurden abgefangen und zu schnellen Kontern genutzt. Besonders sehenswert war dabei 9. Minute, in der Laura Kaulfuß einen Spielzug der Gäste durchkreuzte, den Ball direkt abfing und per Konter zum 8:4 einnetzte. Nach dem 14:7 (21.') konnten die Gäste zwar begünstigt durch ein paar unglückliche Aktionen auf HSV-Seite und einer ersten Zeitstrafe kurzzeitig verkürzen, dennoch nahm unsere Sieben eine beruhigende 18:13-Führung mit in die Pause.
In Hälfte zwei stellte man gleich zu Beginn die Weichen endgültig auf Sieg. Die HSV-erinnen nutzten zunächst eine doppelte Überzahl zum 20:13 (32.') und markierten wenig später bis zur 44. Minute einen 5:0-Lauf vom 20:14 auf 25:14. Damit hatte man die Partie bereits eingangs der letzten 15 Minute praktisch entschieden. In der Schlussviertelstunde bedachten die zahlreichen Fans noch einmal eine Vielzahl sehenswerter Aktionen ihrer Mannschaft mit lautstarkem Jubel, fast alle Spielerinnen konnten sich letztlich in die Torschützenliste eintragen und so ging unser Team mit einem tollen Erfolg vom Parkett.
Zwönitz:
Wetzel;
Mosel (2/1), M. Kaulfuß (5/1), Haunschild (6), Riedel (2), L. Kaulfuß (5/2), Hartenstein (9), Seidel, Lea Thierfelder (4/1), Viehweger (2), Lisa Thierfelder (1)
 
 
Gut verkauft beim neuen Tabellenführer
13.03.2019   HC Glauchau/Meerane  -  Zwönitzer HSV 1928  23:17 (12:10)
 
Auf Grund des parallelen Spiels des HSV II und aus studienbedingten Gründen konnte unsere Sieben mit nur 1 Wechselspielerin anreisen und lieferten unter dieser Rahmenbedingung eine ansprechende Leistung ab. Der 23:17 (12:10)-Endstand beim jetzt wieder neuen Tabellenführer der Verbandsligastaffel West fiel sicherlich das eine oder andere Törchen zu deutlich aus, denn nach langer Führung im ersten Durchgang und dem nur 19:16-Rückstand in der 47. Minute waren es in der Schlussviertelstunde lediglich ein paar ausgelassenen Chancen zu viel mit u. a. noch zwei weiteren verworfenen Siebenmetern, die ein besseres Ergebnis verhinderten.
Im ersten Durchgang schien die offensiv ausgerichtete Zwönitzer Abwehrvariante den Gastgeberinnen nicht wirklich zu schmecken. Der HC leistete sich eine Vielzahl Angriffsfehler und erfolglose Abschlussversuche. Im eigenen Angriff lange Zeit relativ effektiv konnten die 28-erinnen in Führung gehen und lagen bis zur 24. Minute mit bis zu drei Treffern vorn. Leider ließ dann allerdings die Offensivkraft unseres Teams nach. Die bekanntermaßen stellungssichere, weil auch sehr erfahrene HC-Defensive wusste nun die Gefahrenherde des HSV besser einzuschränken. So ging der Vorsprung allmählich verloren, die Gastgeberinnen glichen wieder aus und konnten noch eine 12:10-Pausenführung mit in die Kabine nehmen.
Leider verschliefen die HSV-Mädels dann den Beginn der zweiten Hälfte komplett. Binnen sieben Minuten erhöhte Glauchau auf 18:11, was letztlich zu viel sein sollte. Mit einer noch offensiveren Abwehr kam unsere Sieben zwar wieder ins Spiel zurück, mehr als die zwischenzeitliche Verkürzung auf 16:19 (47.') sollte aber auf Grund nachlassender Konzentration bei den Abschlüssen nicht mehr gelingen.
Zwönitz:
Wetzel, Wolf;
Mosel (2/1), M. Kaulfuß (1), Haunschild (8), Riedel, L. Kaulfuß (4), Viehweger, Hartenstein (2),
 
 
Mit Arbeitssieg ins Pokalhalbfinale
02.03.2019   Roßweiner SV  -  Zwönitzer HSV 1928  19:21 (10:12, 18:18)
 
Die Zwönitzer Handballfrauen sind am Wochenende mit einem 21:19-Sieg (12:10, 18:18) auswärts beim Roßweiner SV ins Halbfinale des diesjährigen Bezirkspokalwettbewerbs eingezogen. Sicherlich war der Erfolg auf Grund der durchgängigen Führungen hochverdient, dennoch mussten auch die 28-erinnen erfahren, dass der gastgebende SV als momentan Tabellenzweiter der 1. Bezirksklasse insbesondere in heimischer Umgebung ein schwieriger Gegner ist. Dies bekam bereits die HSG Langenhessen/Crimmitschau zu spüren, die als bekanntermaßen spiel- und tempostarker Bezirksligavertreter in Runde 1 in Roßwein mit 18:24 ausschied und auch die aufstiegsambitionierte SG Nickelhütte Aue ging beim 27:17 an gleicher Stelle erst kürzlich regelrecht unter.
Die Partie begann aus unserer Sicht recht ordentlich. Die Defensive agierte gut und man konnte auf dieser Basis bis zur neunten Minute auf 1:4 vorlegen. Bis zur 18. Minute wurde der Vorsprung noch ein wenig auf 8:4 ausgebaut, dennoch kam unser Team nicht so recht ins angestrebte Konterspiel und im Positionsangriff hatte man es gegen die erfahrene Roßweiner Abwehr erwartet schwer. Kleine Unachtsamkeiten erlaubten den Gastgeberinnen dann ab der 15. Minute doch den einen oder anderen vermeidbaren Treffer mehr und wurde der Ball in der Abwehr erkämpft, so starteten die 28-erinnen ihre Tempogegenstöße nicht mit der notwendigen, sonst gewohnten Schnelligkeit.
Nachdem die SV-Damen somit bis zur Pause mit der Ergebniskorrektur zum 10:12  zeigen durften, dass sie durchaus gefährlich waren, wenn man sie gewähren ließ, kam Zwönitz zu Beginn von Durchgang 2 wieder besser ins Spiel. Man erhöhte bis zur 40. Minute auf 12:16 und konnte so mit einem guten Vorsprung ins letzte Drittel der Partie gehen. In diesem ließ man allerdings insbesondere in der Defensive erneut ein wenig nach. Die uneingeschränkt kämpfenden Roßweinerinnen nahmen dies dankbar an und verkürzten den Rückstand erneut Tor um Tor. Kurz vor Ultimo fiel dann der erste Ausgleich im Spiel und es hieß Verlängerung.
In diesen zweimal 5 Minuten gelang den Einheimischen mit dem 19:18 nach 40 Sekunden zwar die erste und einzige Führung im Match überhaupt, mehr ließen die 28-erinnen - jetzt wieder hellwach - in den verbleibenden 9 Minuten jedoch nicht mehr zu. Christin Viehweger und zweimal Laura-Jane Mosel konnten auf der anderen Seite den Ball noch dreimal im Roßweiner Gehäuse versenken und so nahm der HSV den unter'm Strich sicherlich verdienten Sieg doch noch mit nach Hause.
Zwönitz:
Wetzel, Ballerstedt;
Mosel (5/2), Haunschild (5), Riedel, L. Kaulfuß (3/2), Hartenstein (2), Seidel, Lea Thierfelder (1), Viehweger (5), Lisa Thierfelder
 
 
Zweiter Sieg in Folge
17.02.2019   Zwönitzer HSV 1928  -  HSV Marienberg II   33:28 (15:13)
 
Unsere Mädels haben nach einem verdienten Sieg über die Marienbergerinnen und damit vier Punkten aus den letzten beiden Spielen den Anschluss an das Mittelfeld der Verbandsliga hergestellt. Die nächsten Aufgaben kann man nun mit etwas mehr innerer Ruhe in Angriff nehmen, denn mit nun 6 Zählern Vorsprung und dem gewonnenen direkten Vergleich gegen die Schlusslichter VfL Waldheim und TSG Schkeuditz ist das Saisonziel Klassenerhalt in greifbare Nähe gerückt. Angesichts der personell alles andere als optimal verlaufenen Saison kann das Team nach reichlich zwei Dritteln der Spielzeit 2018/2019 auf diesen Zwischenstand sehr stolz sein. STARKE LEISTUNG, MÄDELS ... ;o)
Entscheidend für den am Ende deutlichen Sieg war eine starke Abwehrleistung gegen die Gäste aus der Bergstadt, die mit voller Kapelle und immerhin vier U21-Spielerinnen aus der ersten Mannschaft aufliefen und sicherlich auch die Treffsicherheit unserer nicht zu bremsende Helen, die mit 14 Toren einen rekordverdächtigen Wert markierte.
Nach einer von beiden Seiten etwas schleppenden Anfangsphase bekam unsere Sieben das Spiel allmählich in den Griff und konnte nach dem 7:5 (14.'), dann 7:9 (19.') noch eine wichtige 15:13-Führung mit in die Halbzeit nehmen.
Im zweiten Abschnitt konnte die Führung verteidigt werden. Ständig lag man bis zu vier Tore in Front und konnte auch stets wieder davonziehen, wenn Marienberg wiederholt auf zwei Treffer herankam. Spätestens dem Zwönitzer Schlussspurt hatten die Bergstädterinnen dann nichts mehr entgegenzusetzen. Aus einem 29:27 (53.') machten unsere Mädels mit schönen Kontern ein 33:27 (59.') und konnten am Ende somit einen verdienten Sieg bejubeln.
Zwönitz:
Wetzel;
Mosel (1), M. Kaulfuß (1), Haunschild (14), Riedel, L. Kaulfuß (9/5), Hartenstein (6), Lea Thierfelder, Viehweger (2), Lisa Thierfelder
 
 
Wichtige Punkte gegen Tabellenvorletzten
09.02.2019   Zwönitzer HSV 1928  -  TSG Schkeuditz  29:22 (13:13)
 
Unsere Mädels konnten in der Verbandsliga am Wochenende den angestrebten sehr wichtigen Sieg einfahren. Gegen die TSG Schkeuditz hieß es am Ende 29:22 (13:13), womit man den Vorsprung zur gefährlichen Abstiegszone auf vier Zähler vergrößern konnte und auch der Rückstand zum hinteren Mittelfeld jetzt nur noch vier Punkte beträgt.
Abgesehen von den vier Langzeitausfällen konnten die HSV-Sieben in dieser Partie endlich einmal wieder mit einem fast kompletten Kader auflaufen. Dies sollte sich auch sehr positiv auf das Spiel auswirken, in welchem man einen guten Start hatte. Die Führung der TSG zum 0:1 steckte unser Team gut weg, stabilisierte sich in der Abwehr und führte nach 11 Minuten mit 8:3. Dass es an dieser Stelle nicht weiterging, lag dann an einer in den  zweiten 15 Minuten der ersten Hälfte schlimmen Chancenverwertung gegen eine gute TSG-Keeperin und dass man die gefährliche Rückraumwerferin Nina Gaffrontke der Nordleipzigerinnen noch nicht in den Griff bekam.
Nach dem somit etwas unnötigen nur 13:13-Unentschieden zur Pause sollte es im zweiten Durchgang insgesamt besser werden. Die Kreise der besagten Gästewerferin wurden entscheidend eingeengt und so konnten unsere jungen Damen den Vorsprung allmählich wieder vergrößern. In der 42. Minute war beim 19:14 erneut ein Fünf-Torepolster hergestellt. Spätestens in den letzten zehn Minuten trug dann zudem auch das permanente Tempospiel der Zwönitzerinnen ihre Früchte, denn die Kräfte der TSG schwanden nun sichtlich. Bis auf 29:20 kurz vor Ultimo konnte das Ergebnis noch ausgebaut werden, womit am Ende der noch deutliche Sieg sicherlich auch verdient war.
Zwönitz:
Wolf, Wetzel;
Mosel (5/2), M. Kaulfuß (6), Haunschild (8), Riedel, L. Kaulfuß (3/1), Hartenstein (3), Seidel (1), Viehweger (3), Lisa Thierfelder
 
 
HSV-Team zu ersatzgeschwächt
26.01.2019   Zwönitzer HSV 1928  -  HV Chemnitz III   22:27 (11:12)
 
Die Handballfrauen haben am Wochenende ihren Jahresauftakt gegen den HV Chemnitz III zu Hause leider mit 22:27 (11:12) verloren. Da auch Laura-Jane Mosel, Laura Kaulfuß und Lea Thierfelder bei diesem Spiel nicht zu Verfügung standen, fehlte dem HSV-Team mit in Summe sieben Spielerinnen quasi eine ganze Handballmannschaft. Unterstützung gab es zum Glück wieder aus der B-Jugend von Lea Wetzel, die unsere mit einer Daumenverletzung angeschlagene Sandra Wolf im Tor gut vertrat sowie von Maike Hirsch von den Frauen II. Trotz einer insgesamt guten und sehr engagierten Leistung der verbliebenen Zwönitzer Sieben reichte es auf Grund der personellen Situation freilich nicht zu einem Punktgewinn. Dennoch konnten die Zuschauer doch einige gelungene Aktionen unseres Teams bejubeln.
Im ersten Durchgang war die Partie in Summe noch ausgeglichen. Die 28-erinnen arbeiteten engagiert in der Defensive, ließen den Gästeangriff wenig zur Entfaltung kommen und führten nach 12 Minuten mit 5:4. Im zweiten Abschnitt der ersten Hälfte gab es aber dann doch den einen oder anderen Fehler der Offensive zu viel. Die schnelle Gästesieben konnte nun ein paar einfache Kontertreffer markieren und zunächst den Vorsprung so etwas ausbauen. Mit viel Engagement verkürzte Zwönitz jedoch den Rückstand wieder und war zur Pause beim 11:12 wieder dran.
Im zweiten Durchgang fehlte es dann allerdings bei den Mädels in der Offensive zunehmend an Durchschlagskraft. Da man auf der Bank keine frischen Kräfte und neue Impulse zur Verfügung hatte wurde es schwer, am Rückstand zu arbeiten. Selbiger war in der 45. Minute dann auf 14:20 angewachsen. In der Schlussviertelstunde bewiesen unsere Mädels aber eine tolle Moral, gaben nie auf und sorgten so dafür, dass der Abstand zumindest im Rahmen blieb. In der 57. Minute gelang mit dem Treffer zum 20:24 wieder eine Resultatsverbesserung. Zu mehr sollte es freilich nicht reichen und so trennten sich die Teams am Ende mit 22:27.
Zwönitz;
Wetzel, Wolf;
M. Kaulfuß (5/2), Haunschild (1), Riedel (3), Hartenstein  (1), Seidel (2), Viehweger (5), M. Hirsch, Li. Thierfelder (5)
 
 
Lea hält den Punkt fest
08.12.2018  VfL Waldheim  -  Zwönitzer HSV 1928  20:20 (13:16)
 
Es waren 59 Minuten und 59 Sekunden gespielt, als sich der gastgebende VfL im letzten Angriff beim Stand von 20:20 noch einmal durch die Abwehr unserer Sieben tankte, nur regelwidrig gestoppt werden konnte und tatsächlich noch einmal einen abschließenden Siebenmeter zugesprochen bekam. Im folgenden Duell der 28-jährigen Maria Zaspel auf Seiten des VfL gegen unsere 16-jährige Lea Wetzel im HSV-Gehäuse behielt die Jüngste im Zwönitzer Trikot und überhaupt auf dem Parkett glücklicherweise die Nerven, parrierte den Strafwurf und verschwand anschließend einige Zeit in der Jubeltraube ihrer Mannschaftkolleginnen, die den damit gewonnenen Auswärtspunkt natürlich ausgelassen feierten ... ;o)
Selbiger Zähler war letztlich sicherlich nach dem Spielverlauf verdient. Jedoch hätte man sich auch ein wenig an die eigene Nase fassen dürfen, wenn unsere 28-erinnen am Ende beide Punkte verloren hätten. Denn in den letzten 18 Minuten bei einer 19:16-Führung markierte man nur noch einen einzigen Treffer und brachte sich damit um den vollen Lohn einer viel stärkeren Angriffsleistung in Hälfte eins und dazu noch an den Rand einer unnötigen Niederlage.
In den ersten 30 Minuten dauerte es zwar gute zehn Minuten bis unsere erneut ersatzgeschwächt auflaufende Sieben endlich im Spiel war. Danach jedoch hatte man das Match gut im Griff, nutzte wiederholte Angriffsfehler der Gastgeberinnen zu schönen Kontern und führte in der 21. Minuten mit 12:8. Mit zudem einigen präzisen Rückraumtreffern durch Laura-Jane Mosel ging es nach einem 16:13-Halbzeitvorsprung mit einem positiven Gefühl in zweite Hälfte.
Hier wurden zunächst die Vorgaben bestens umgesetzt, in der Defensive mit flinken Füßen noch fleißiger zu arbeiten. Wieder erarbeitete sich unser Team Kontermöglichkeiten, jedoch wurden diese nun wiederholt vergeben oder vertändelt.
Statt einer möglichen Führung mit 5 oder 6 Toren ging es nun mit nur 3 Toren Vorsprung in die Schlussviertelstunde, in welcher unsere Sieben im geordneten Angriff nun leider zunehmend nervöser agierte. Da sich das Match jetzt hektischer gestaltete, kamen die auf Seiten des HSV zweifellos vorhandenen Vorteile in Sachen Schnelligkeit und Technik nicht mehr zum Tragen. Ihren Beitrag hierzu leisteten auch die Unparteiischen, die sich in dem jetzt emotionsgeladenen Spiel einige unverständliche Entscheidungen leisteten. So wurde unsere Helen bei einem Konter an der gegnerischen 9-Meter-Linie mit einem Kopftreffer grob gefoult. Die darauf folgende rote Karte gegen die Nr. 11 des VfL war sicherlich berechtigt, warum es dann aber nur mit einem Freiwurf anstelle des zwangsläufig hätte folgenden Siebenmeters weiterging, wird wohl ein ungelüftetes Geheimnis bleiben. Nichtsdestotrotz hatten unsere Mädels noch die eine oder andere gute Chance, weitere Treffer zu erzielen, jedoch wollte das Runde einfach nicht mehr ins Eckige. Glücklicherweise jedoch stand die HSV-Abwehr wie ein Bollwerk, so dass dem letzten Zwönitzer Treffer zur 20:19-Führung nach 48 Minuten nur noch der 20:20-Ausgleich der Gastgeberinnen folgte (52.') und am Ende nach dem eingangs beschriebenen Herzschlagfinale eine Punkteteilung zu Buche stand.
Insgesamt können unsere HSV-Mädels nun mit einem positiven Gefühl in die lange Weihnachts- und WM-Pause gehen. Aus den letzten vier Spielen holte man 2 Siege und ein Unentschieden und so konnte man pünktlich kurz vor Weihnachten die Abstiegsplätze verlassen. MÄDELS, WEITER SO ... ;o)
Zwönitz:
Wolf, Wetzel;
Mosel (5), Mecke, Haunschild (5), Riedel, L. Kaulfuß (4), Hartenstein (1), Viehweger (1), Lisa Thierfelder (4), Seidel
 
 
Torflaute im zweiten Durchgang
01.12.2018   HSG Riesa/Oschatz II  -  Zwönitzer HSV 1928   26:19  (15:13)
 
Unsere Mädels hätten in dieser Partie durchaus was mitnehmen können. Obwohl man nach der Verletzung von Michelle Kreher und den berufs- und studienbedingt fehlenden Laura-Jane Mosel sowie Michelle Kaulfuß erneut das Angriffsgefüge umstellen musste, lag man bis zur 25. Minute durchgängig in Front. Beim 9:5 in der 18. Minute hatte man sogar die Chance auf 10:5 zu erhöhen. Leider sollte es nicht sein und in der Folge kamen die Gastgeberinnen wieder heran. In der Offensive jetzt zu fehlerbehaftet war unsere Sieben nun auch im Rückzugsverhalten wiederholt zu unaufmerksam. Mit einfachen Toren überwiegend aus der zweiten Welle ging die HSG nach 27 Minuten erstmals nach dem 1:0 wieder mit 13:12 in Führung und behauptete diese bis zur Pause.
Im zweiten Durchgang nun hatten die 28-erinnen das Wurfpech gänzlich auf ihrer Seite. Immer wieder scheiterte man an Latte und Pfosten oder der gegnerischen Torfrau, was zur Folge hatte, dass man nach 13 Treffern in Hälfte 1 nur noch derer sechs in den zweiten 30 Minuten nachlegte. Auf dieser Basis hatten es die Gastgeberinnen leider nicht schwer, ihren Vorsprung mit wesentlich effektiverer Chancenverwertung zu vergrößern. Beim 22:18 eingangs der letzten 10 Spielminuten blitzte noch einmal ein wenig Hoffnung auf, jedoch wurden in den Schlussminuten noch einmal Latte und Pfosten zum zusätzlichen Gegner, womit nach dem Schlusssignal ein Ergebnis zu Buche stand, das sicherlich ein paar Tore zu deutlich ausfiel. Ein Dankeschön geht an Jana Schmiedel und Katharina Mecke aus unserer Zweiten, die auf Grund der Besetzungsprobleme ausgeholfen und ihre Sache gut gemacht haben.
Zwönitz:
Wolf, Ballerstedt;
J. Schmiedel, Mecke, Haunschild (4), Riedel, L. Kaulfuß (8/6), Hartenstein (4/1), Lea Thierfelder, Viehweger (2), Lisa Thierfelder (1)
 
 
 
 
Tabellendritten geschlagen
24.11.2018   Zwönitzer HSV 1928  -  TuS Leipzig-Mockau  28:24 (13:12)
 
Ein Paukenschlag der besonderen Art gelang am vergangenen Wochenende unseren Handballfrauen, die mit einem hochverdienten und in der Schlussphase sogar ungefährdeten 28:24 (13:12)-Sieg den bis dato Tabellendritten vom TuS Leipzig-Mockau bezwangen, damit den zweiten Sieg in Folge feierten und in der Tabelle mit dem jetzigen Platz 9 nun erst einmal die Abstiegsränge verließen.
Nach dem Schlusssignal kannte die Freude und Erleichterung im Siegerkreis nahezu keine Grenzen. Sehenswert hatte man die Gäste insbesondere in der Schlussviertelstunde mit einem Defensivbollwerk entscheidend beeindruckt und so bis zu 55. Minute mit dem Treffer zum 28:21 durch unsere mit acht Toren erfolgreichste Laura-Jane Mosel die Entscheidung erzwungen. Dass die Gäste in der Schlussphase nach einer Zeitstrafe gegen den HSV in Überzahl noch einmal verkürzten, hatte letztlich nur noch statistischen Wert.
Schon in Hälfte 1 spürten die zahlreichen Zuschauer, dass etwas gehen könnte. Mit insgesamt guter Abwehrarbeit, durchdachten Angriffen und einer recht effektiven Chancenverwertung lagen die 28-erinnen zumeist knapp in Front, konnten aber eine Führung von teilweise 2 bis 3 Toren noch nicht ausbauen. Die erfahrenen Gäste konnten mit ihrem Spiel über die Außenpositionen und dem Kreis immer wieder verkürzen. Folgerichtig stand eine knappe, wenn auch wichtige 13:12-Führung für die 28-erinnen zur Halbzeit zu Buche.
Bis zur 42. Minute blieb es beim 19:19 weiterhin eng. Danach allerdings sollte ein Zwönitzer Viererpack zum 23:19 (47.') die Gäste sichtlich nervös machen. In dieser Phase und auch danach gab es für Mockau gegen die sich noch einmal steigernde Zwönitzer Abwehr nahezu kein Durchkommen mehr. Erzwungene Fehler nutzten unsere Sieben nun zu schnellen Kontern und erhöhten den Vorsprung so Tor um Tor. Beim 28:21 fünf Minuten vor Ende der Partie war dann die Entscheidung gefallen und man konnte nach dem Schlusssignal zurecht zwei weitere wichtige Pluszähler feiern.
Zwönitz:
Wolf, Wetzel;
Mosel (8/1), M. Kaulfuß (5/1), Haunschild (4), Riedel (2), L. Kaulfuß (4/1), Hartenstein (3), Lea Thierfelder (1), Viehweger (1), Lisa Thierfelder
 
 
 
Sieg wie Balsam auf die Seele
18.11.2018   SV 04 Plauen-Oberlosa II  -  Zwönitzer HSV 1928   20:23 (11:14)
 
Nachdem unsere Sieben die eine oder andere der letzten Partien etwas unglücklich verloren hatte, war der 23:20 (14:11)-Sieg auswärts beim SV 04 Plauen-Oberlosa II natürlich so etwas wie Balsam auf die Handballseele und wohl auch auf das etwas gestresste Nervenkostüm. Am Ende war es ein sicherlich verdienter Start-Ziel-Sieg für unser Team, da es den Gastgeberinnen nach dem Treffer zum 1:0 kein einziges Mal mehr gelang, irgendwann noch einmal in Führung zu gehen.
Mit Beginn der Partie war deutlich spürbar, dass die 28-erinnen endlich einmal wieder punkten wollten. In den ersten Minuten ließ man die Offensive der Oberlosaerinnen kaum zur Entfaltung kommen. Erzwungene Fehler führten zu drei Zwönitzer Kontern in Folge, die leider etwas überhastet hergeschenkt wurden. Anstelle einer möglichen klaren Führung blieb Oberlosa so zunächst dran, bis nach der 13. Minute endlich ein Zwönitzer 4:0-Lauf zur 10:6-Führung gelang, der schon mal eine wertvolle Pausenführung brachte.
Im zweiten Durchgang entwickelte sich nun ein Spiel der beiden Abwehrreihen. Nachdem Michelle Kreher leider verletzungsbedingt passen musste und mit Michelle Kaulfuß die zweite etatmäßige Spielmacherin bereits studienbedingt fehlte, wurde es für die verbliebene Sieben nicht einfacher, die eigenen Angriffe erfolgreich zu gestalten. Aber man zeigte tolle Moral und unbedingten Siegeswillen. Nach drei Treffern in Folge stand in der 48. Minute eine 21:17-Führung zu Buche. Mit unbändigem Einsatz in den letzten Minuten insbesondere in der Abwehr hatte man die Oberlosaer Angriffe nun wieder gut im Griff. Auf dieser Basis wurde der Vorsprung letztlich erfolgreich verteidigt und man konnte nach dem Schlusssignal endlich wieder einmal mit zwei Pluspunkten im Gepäck die Heimreise antreten. 
Nach diesem schönen Erfolg bleibt am Ende nur noch zu wünschen, dass unsere Michi schnell wieder gesund wird und die Verletzung am Knie hoffentlich nicht so sehr schlimm ist ...
Zwönitz:
Wolf, Wetzel;
Mosel (5/3), Haunschild (4), Riedel, L. Kaulfuß (7/2), Viehweger (2), Hartenstein (3), Lea Thierfelder (1), Lisa Thierfelder, Kreher (1) 
 
 
Gegen favorisierte Gäste gute Moral gezeigt
10.11.2018  Zwönitzer HSV 1928  -  HSV Mölkau  30:34 (15:17)
 
Unsere Zwönitzerinnen haben auch in diesem Spiel wieder eine insgesamt gute Leistung abgeliefert. Zwar reichte es am Ende beim 30:34 (15:17) gegen den gastierenden Tabellenzweiten vom HSV Mölkau erneut nicht zum Punktgewinn, jedoch sahen die Zuschauer ein packendes und gutklassiges Verbandsligaduell. Bis zum 4:3 in der 12. Minute lagen die jungen HSV-Damen sogar knapp in Front, dann jedoch zeigte der Gast seine Qualitäten u. a. mit präzisen Rückraumwürfen. Man drehte die Partie, konnte die 28-erinnen zwar nicht abschütteln, nahm aber ein knappe und wertvolle Führung mit in die Pause.
Im zweiten Durchgang setzte sich der Eindruck der ersten Hälfte fort. Zunächst gelang unserer Sieben der 17:17-Ausgleich (33.'), danach allerdings schnürte Mölkau einen Fünferpack zur 17:22-Führung. Wieder gaben die 28-erinnen Vollgas, verkürzten auf 22:24 (43.'), ließen allerdings die Randleipzigerinnen wieder auf 22:27 enteilen (47.'). Mit toller Moral kämpften sich nun unser HSV-Team erneut bis zur 56. Minute auf 28:30 heran. Leider sollte es aber am Ende doch nicht zu einem Punktgewinn reichen und so nahm der Favorit beide Pluszähler mit auf die Heimreise.
Zwönitz;
Wetzel;
Mosel (3), M. Kaulfuß (3/2), Haunschild (4), Riedel (2), M. Kaulfuß (6/1), Kreher (4), Hartenstein (3), Viehweger (5), Lisa Thierfelder
 
 
 
Ein Punkt wäre verdient gewesen
04.11.2018  Turbine Leipzig  -  Zwönitzer HSV 1928  29:27 (17:12)

Aufgrund einer starken zweiten Hälfte wäre ein Punktgewinn für unsere Frauen am Wochenende auswärts bei Turbine Leipzig durchaus verdient gewesen. Leider vergeigte man in den letzten Minuten wieder zu viele Chancen und konnte sich damit am Ende beim knappen 29:27 (16:11) für Leipzig nicht für die sehenswerte Aufholjagd belohnen. Zu selbiger hätte es allerdings auch nicht kommen müssen. Nach noch gutem Start in die erste Hälfte mit der 2:1-Führung nach vier Minuten agierten die 28-erinnen bis zur 20. Minute in der Defensive nicht so konsequent, wie man es in der Vorwoche gegen den HC Glauchau-Meerane zeigte. Zu einfach machte man es den Gastgeberinnen, zu Torerfolgen zu kommen und lag damit in der 20. Minute mit 6:12 hinten. Immerhin zeigte man nach einer Auszeit die erhoffte Reaktion, verkürzte mit einem Dreierpack auf 9:12, musste aber dennoch ein 12:17 mit in die Halbzeit nehmen.
Mit Beginn von Durchgang zwei setzte nun die sehenswerte Aufholjagd unseres Teams ein. Tor um Tor wurde wettgemacht, in der 43. Minute gelang der Ausgleich zum 20:20, wenig später sogar wieder die erste Führung seit der 4. Minute zum 20:21. Allerdings verballerte der Gastgebertrainer in dieser Phase seine beiden letzten grünen Karten und zumindest die zweite Auszeit eingangs der Schlussviertelstunde sorgte nun wieder für ein ausgeglichenes Spiel. Beim 24:24 in der 51. Minute hätte das Spiel aber durchaus erneut für Zwönitz kippen können. Jedoch wurden in der heißen Schlussphase allein drei hundertprozentige Chancen von rechts Außen sowie ein Konter, der in der 59. Minute den 28:28-Ausgleich gebracht hätte, nicht im Leipziger Gehäuse untergebracht. So fuhr man am Ende zwar leider mit einer gewonnen zweiten Hälfte, aber unter'm Strich erneut ohne zählbares wieder zurück ins heimatliche Erzgebirge.
Zwönitz:
Wolf, Wetzel;
Mosel (4/3), M. Kaulfuß (6/4), Haunschild (4), Riedel, L. Kaulfuß (4), Viehweger (4), Hartenstein (2), Thierfelder, Kreher (3)
 
 
 
Weitere Leistungssteigerung reichte noch nicht
27.10.2018   Zwönitzer HSV 1928  -  HC Glauchau-Meerane  22:28 (9:12)
 
Gegen den noch mit weißer Weste aufwartenden Spitzenreiter vom HC Glauchau-Meerane konnten sich unsere Handballfrauen im Vergleich zu den voran gegangenen Partien erneut steigern. Leider reichte es am Ende doch nicht ganz zu einem Punktgewinn. Nach dem 15:15 (41.) scheiterte man in den letzten 20 Minuten zu oft am Pfosten oder der gegnerischen Torfrau, um letztlich etwas zählbares mitzunehmen. Hier agierten die erfahrenen im letzten Jahr noch in der Sachsenliga auflaufenden Glauchauerinnen wesentlich effektiver und setzten sich am Ende doch noch mit 22:28 (9:12) durch.
Unsere Sieben bot dem Favoriten insbesondere in der Defensive eine starke Vorstellung. Zwar brauchte es ein paar Minuten, um sich auf die HC-Angriffe einzustellen, nach der Anfangsphase bekam man jedoch die Glauchauer Offensive immer besser in den Griff. Nach erzwungenen Fehlern konnten die 28-erinnen immer wieder erfolgreich kontern. Die Führung des HSV-Teams zum 8:6 in der 21. Minute war folgerichtig und zu diesem Zeipunkt auch verdient. Eine etwas harte erste Zeitstrafe brachte die Zwönitzerinnen danach jedoch leider aus dem Rhythmus. Im Angriff nun zu fehlerbehaftet und überhastet brachte man die Gäste nun ins Kontern. Glauchau drehte den Rückstand zur eigenen 10:8-Führung und konnte doch noch eine Drei-Tore-Führung mit in die Pause nehmen.
Am Gesamteindruck der Partie änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht allzu viel. Erneut erzwang man Offensivfehler der Gäste und nutzte diese mit schönen Kontern zum 15:15-Ausgleich (41.). Allein in der Quote der genutzten Chancen hatten die Glauchauerinnen ein klares Plus auf ihrer Seite. Während die 28-erinnen in der Schlussphase leider einige Möglichkeiten zu viel liegen ließen, war der Gast hier effektiver und gewann somit am Ende das Spiel.
Zwönitz:
Müller;
Mosel (3), M. Kaulfuß (4/2), Kreher, Haunschild (7), Riedel (1), L. Kaulfuß (3/2), Hartenstein, Seidel, Lea Thierfelder (1), Lisa Thierfelder (1), Viehweger (2)
 
 
Besserer Auftritt als in der Vorwoche
30.09.2018   HSV Marienberg II  -  Zwönitzer HSV 1928  24:18 (12:9)
 
Auch wenn die Partie beim HSV Marienberg II  - am Ende vielleicht das eine oder andere Törchen zu deutlich - erneut verloren ging, konnten unsere Mädels am Wochenende spielerisch eine Leistungssteigerung zur Vorwoche in Schkeuditz nachweisen. Die Achillesferse beim Tabellendritten hieß diesmal Chancenverwertung gegen eine gute Gastgeberkeeperin, die mit ihrer Erfahrung ein ums andere Mal gegen die jungen Zwönitzerinnen klarste Chancen vereitelte. So fand keiner der vier Siebenmeter im ersten Durchgang den Weg ins Marienberger Tor, was sogar den Gastgebertrainer zur Einschätzung veranlasste, dass seine Keeperin das Marienberger Team im Spiel gehalten hat.
Für die 28-erinnen war die schlechte Trefferquote natürlich auch für das Selbstvertrauen nicht förderlich. Immerhin jedoch erspielten man sich diese Möglichkeiten, die in den kommenden Partien ganz einfach besser genutzt werden müssen, dann klappt's auch wieder mit Erfolgen. In Marienberg lief die unsere Sieben so im gesamten Spiel Rückständen hinterher. Beim 9:7 (21.'), 14:12 (36.') oder 18:16 (49.') sah es immer wieder so aus, als könnte man noch einmal herankommen. Jedoch sollte der wichtige Anschlusstreffer leider zu keinem Zeitpunkt gelingen, womit der Erfolg der Gastgeberinnen am Ende zwar nicht unverdient war, aber sicherlich zu hoch ausfiel.
Zwönitz:
Wolf, Ballerstedt;
Mosel (4), M. Kaulfuß (3), Kreher (2), Haunschild (3), Riedel, L. Kaulfuß (3), Hartenstein (2), Viehweger (1), Lisa Thierfelder
 
 
HSV-Damen verlieren Spiel in 15 Minuten
22.09.2018   TSG Schkeuditz  -  Zwönitzer HSV 1928   25:20 (13:8)
 
Bei ihrem zweiten Auswärtsspiel in der noch jungen Verbandsligasaison haben die Mädels bei der TSG Schkeuditz mit 25:20 (13:8) verloren. Dabei zeigte sich erneut, dass auf Grund des Fehlens mehrerer Stammspielerinnen momentan die Personaldecke einfach zu dünn ist, um eine bestmögliche Leistung über 60 Minuten konstant durchzuziehen. Denn die Mannschaft erwischten eigentlich einen perfekten Start, führte in der 8. Minute mit 4:0. Die Abwehr stand kompakt und die ersten Chancen wurden effektiv verwertet. Nach knapp 10 Minuten allerdings wurde Laura Kaulfuß bei einem Wurfversuch heftig gefoult, musste bis zur Pause an der Schulter behandelt werden. Leider fand der fällige Siebenmeter dann auch noch den Weg nicht ins Tor und es brachen nun ab diesem Zeitpunkt bei den Zwönitzerinnen so ziemlich alle Dämme. In der Defensive nun anfällig im 1:1-Verhalten und vorn mit einer Fülle an vergebenen Chancen gestattete man es den Gastgeberinnen, dass diese aus dem 2:4 (10.') bis zur 23. Minute ein 11:5 (!) machen durften. Auch eine zwischenzeitliche Auszeit beim 7:5 (17.') sollte unsere Sieben noch nicht erreichen. Immerhin nahm man in der 24. Minute das Torewerfen wieder auf, aber es stand ein deutlicher Rückstand von 8:13 in der Halbzeit zu Buche.
Eine Zwei-Minutenstrafe zu Beginn des zweiten Durchgangs nutzten die Gastgeberinnen dann, um auf 18:10 (36.') zu stellen, was sicherlich eine kleine Vorentscheidung war. Das HSV-Team mühte sich bis zum Ende der Partie zwar redlich, konnten aber mehr als Ergebniskosmetik nicht mehr erreichen. Kopf hoch, Mädels! Weiter geht's ... 
Zwönitz:
Ballerstedt, Müller;
Mosel (6/4), M. Kaulfuß (5), Kreher, Haunschild (4), Riedel, L. Kaulfuß (2/1), Hartenstein (3), Seidel, Lisa Thierfelder
 
 
Ständiges Auf und Ab ohne Happy-End
15.09.2018  Zwönitzer HSV 1928  -  Leipziger SV Südwest  28:31 (15:16)
 
Unsere junge Sieben hat am Wochenende in der Verbandsliga in ihrem zweiten Heimspiel die erste Niederlage einstecken müssen. Beim 28:31 (15:16) gegen den Leipziger SV Südwest fehlte dem HSV-Team in den letzten 10 Minuten ein wenig die Erfahrung, um das bis dahin ausgeglichene Spiel (23:23, 49.') erfolgreich über die Bühne zu bringen. Zwei Ballverluste aus der eigenen zweiten Welle führten zu den entscheidenden Gegenkontern der Leipzigerinnen, die damit ein wenig glücklich die beiden Pluspunkte mit auf die Heimreise nehmen durften.
In den ersten zehn Minuten hatten die 28-erinnen ihre Gäste in der Abwehr fest im Griff. Es dauerte bis in die neunte Minute, bis Leipzig zum ersten Treffer kam. Großes Manko auf Zwönitzer Seite war bis dahin die Chancenverwertung, denn man hätte zu diesem Zeitpunkt statt dem 1:0 durchaus auch schon 4 oder 5 Tore vorlegen können. Nach dem 6:6 (16.') stellten die HSV-Mädels dann mit schönen Kombinationen und einem Konter binnen drei Minuten auf 10:6. Leider erreichte die folgende Leipziger Auszeit ihr Ziel. Die Zwönitzerinnen zeigten nun ein paar Schwächen in der Abwehr, was die Gäste wieder zum Anschluss und später sogar zur leichten Pausenführung nutzten.
In Durchgang zwei legten zunächst die Erzgebirglerinnen wieder zum 20:18 vor (37.'). Erneut konnte man aber den Vorsprung nicht verteidigen, sündigte wieder bei guten Chancen. So sollte die 23:22-Führung (48') die letzte für die Zwönitzerinnen im Spiel sein. Eingangs erwähnte Offensivfehler bei eigenen Tempogegenstößen nutzten die Gäste nun zu erfolgreichen Kontern, die letztlich das Spiel entschieden. 
Am Ende hätte man die Partie gegen einen guten Gegner durchaus auch gewinnen können. Hier gilt es nun, die richtigen Lehren aus der Niederlage zu ziehen, dann klappt es bei ähnlichen Spielen künftig sicher auch mit einem Erfolg.
Zwönitz:
Wolf, Müller, Ballerstedt;
Mosel (4), M. Kaulfuß (6/3), Kreher (2), Haunschild (3), Riedel, L. Kaulfuß (10/5), Hartenstein (3), Seidel, Viehweger, Lisa Thierfelder
 
 
Zwönitzer Frauen unterliegen knapp
09.09.2018   HV Chemnitz III  -  Zwönitzer HSV 1928   32:29 (17:14)
 
Mit einem Gemisch aus noch zu großer Nervosität im ersten Durchgang und fehlenden Wechseloptionen in Halbzeit 2 haben unsere jungen Zwönitzer Damen beim Vorjahresvierten der Verbandsligastaffel West HV Chemnitz III knapp mit 32:29 (17:14) verloren. Dennoch konnte man zufrieden vom Parkett gehen, denn mit ein wenig mehr Glück hätte man bei den favorisierten Chemnitzerinnen durchaus punkten können.
Da man urlaubs- und verletzungsbedingt nur mit zwei Wechselspielerinnen anreisen konnte, stand den 28-erinnen bei dem zu erwartenden temposcharfen Spiel eine schwere Aufgabe bevor. In Halbzeit 1 merkte man unserer Sieben noch ein wenig die Nervosität in ihrem ersten Verbandsliga-Auswärtsspiel an. Zwar kam man mit den Führungen zum 3:2 und 4:3 gut in die Partie, jedoch produzierte das HSV-Team im ersten Durchgang eine ungewöhnlich hohe Anzahl an technischen Fehlern insbesondere bei Tempogegenstößen. Dazu kamen viele ausgelassene Tormöglichkeiten, was in Summe dazu führte, dass die Gastgeberinnen nach dem 10:8 (20.') bis zur 27. Minute auf 17:11 stellen konnten. Immerhin strafften sich die 28-erinnen aber in den letzten Minuten von Hälfte I noch einmal und verkürzte mit einem Dreierpack bis zur Pause wieder auf 17:14.
Mit Beginn der zweiten Hälfte war der HSV nun wesentlich besser im Spiel. Binnen 10 Minuten wurde der Rückstand egalisiert und so stand in der 42. Minute sogar wieder eine erste 22:21-Führung an der Anzeigetafel. Bis zum 24:23 (48.') konnte diese knapp behauptet werden, da allerdings auch noch Lea Thierfelder mit Beginn der zweiten Halbzeit verletzungsbedingt passen musste, wurde das Spiel in der Schlussphase zur Kraftfrage. Hier hatten die Gastgeberinnen mit ein paar Wechseloptionen mehr nun die besseren Karten und entschieden am Ende doch noch die Partie für sich.
Zwönitz:
Ballerstedt, Müller;
Mosel (5), M. Kaulfuß (6/2), Kreher (2), Haunschild (5), L. Kaulfuß (4/1), Hartenstein (4), Seidel (1), Thierfelder (2)
 
 
HSV-Damen feiern Einstand nach Maß
01.09.2018   Zwönitzer HSV 1928  - VfL Waldheim  31:20 (15:7)
 
Unsere Zwönitzer Handballfrauen konnten am Wochenende mit einem 31:20 (15:7)-Sieg über den VfL Waldheim einen tollen Start in die neuen Verbandsligaumgebung feiern. Insbesondere die deutlichen Vorteile in Sachen Schnelligkeit waren ausschlaggebend für den auch in der Höhe verdienten Erfolg. Die spannende Frage, in welcher Formation der letztjährige Neunte der Verbandsliga Ost auflaufen würde, beantwortete der VfL mit einer Mannschaft, in der viele eher erfahrene Spielerinnen im Kader standen. Dies zeigte sich auch zu Beginn der Partie. Die schnelle 2:0-Führung unserer Sieben steckte der VfL zunächst locker weg und markierte selbst 3 Treffer in Folge zur eigenen 3:2-Führung (7.'). Danach jedoch festigten sich das HSV-Team in der Defensive mit einer zudem guten Sandra Wolf im Tor. Provozierte Angriffsfehler der Waldheimerinnen nutzte Zwönitz nun zu schnellen Kontern. So gelangen sieben Tore in Folge zur klaren 9:3-Führung nach der Anfangsviertelstunde. Waldheim nahm zwar danach wieder das Torewerfen auf, konnten aber dennoch nicht verhindern, dass man zur Pause schon deutlich zurück lag.
Im zweiten Durchgang änderte sich am Gesamteindruck der Partie nichts wesentliches, auch wenn die Gäste mit verschiedenen Angriffsformationen alles versuchten. Der VfL konnte zwar das erste Tor zum 15:8 erzielen, danach allerdings musste die insgesamt gute Gästekeeperin erneut fünfmal in Folge hinter sich greifen. Beim 20:8 (39.') gab es dann sicherlich keinen Zweifel mehr über den Ausgang der Partie. In den letzten 20 Minuten verwalteten die 28-erinnen dann trotz vieler Wechsel ohne große Sorgen das Ergebnis. Hier und da gab es vielleicht nun ein paar kleine Unaufmerksamkeiten mehr, letztlich ging man dennoch mit einem hochverdienten und für das Selbstvertrauen wichtigen Sieg zum Saisonstart vom Parkett.
Zwönitz:
Wolf, Ballerstedt;
Mosel (2/1), M. Kaulfuß (4/2), Kreher (1), Haunschild (6), L. Kaulfuß (9/4), Hartenstein (3), Seidel (2), Viehweger (1), Lea Thierfelder, Lisa Thierfelder (3)
 
 
Generalprobe gelungen
25.08.2018   Zwönitzer HSV 1928 - HC Fraureuth  25:18 (11:9)
 
Eine Woche vor Beginn der ersten Verbandsligasaison haben unsere jungen Damen ihre Generalprobe bestanden. Im Bezirkspokal ging es in der ersten Runde gegen den Bezirksligisten HC Fraureuth, den man am Ende trotz leichter Besetzungssorgen ungefährdet mit 25:19 (11:9) bezwingen konnte.
Die Grundlage für den Erfolg wurde bereits in der Anfangsviertelstunde gelegt. Mit starker Abwehrarbeit ließ man die Angriffsbemühungen der Gästesieben nicht zur Entfaltung kommen. Im eigenen Angriff zunächst treffsicher und mit schnellem Kombinationsspiel agierend bauten die HSV-Mädels die 3:0-Führung nach knapp vier Minuten bis auf 8:2 (14.') aus. Nach einer ersten Gästeauszeit schlichen sich dann allerdings Unaufmerksamkeiten ins Zwönitzer Abwehrspiel. In Kombination mit nun auch einigen vergebenen hundertprozentigen Chancen schrumpfte der Vorsprung somit bis zur Pause wieder auf 11:9.
Im zweiten Spielabschnitt kamen die 28-erinnen erneut gut ins Spiel. Allein es mangelte weiter an der Chancenverwertung. Somit konnten die HC-Damen bis zum 16:14 (41.') den Rückstand noch konstant bei 2 bis 3 Toren halten. Danach allerdings setzte sich unser Team spielentscheidend ab. Zunächst wurde eine erste Überzahlsituation mit zwei Toren belohnt. Danach bestrafte man zwei Angriffsfehler des HC mit erfolgreichen Kontern. Somit leuchtet eingangs der letzten 10 Spielminuten eine vorentscheidende 20:14-Führung für den HSV von der Anzeigetafel. Bis zum Schlusssignal blieb der Vorsprung nun konstant zwischen 5 und 7 Toren, auch eine doppelte Unterzahl in der Schlussphase wurde relativ unbeschadet überstanden und so zogen die Zwönitzer Frauen insgesamt verdient in die 2. Runde des Pokalwettbewerbs ein.
Zwönitz:
Wolf, Ballerstedt;
Mosel (4), M. Kaulfuß (6), Riedel (1), L. Kaulfuß (7/2), Haunschild (3), Hartenstein (3), Thierfelder (1), Viehweger