Termine · HSV
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Jahreshauptversammlung 2019
 
Starke Aufholjagd bleibt unbelohnt
07.09.2019   Zwönitzer HSV 1928 - Leipziger SV Südwest  24:29  (10:18)

Am Samstag stand für die 1. Frauenmannschaft das erste Punktspiel der neuen Saison auf dem Plan. Diesmal hieß der Gegner Leipziger SV Südwest. Dass es ein schweres Spiel werden wird war im
Vorhinein klar, fehlten den 28erinnen doch etliche Spieler urlaubs- oder verletzungsbedingt. Mit einem Feldspieler und 2 Torhütern auf der Wechselbank wollte man dennoch die 2 Punkte in Zwönitz behalten. Die Gäste begannen erwartet schwungvoll und konnten so auch relativ schnell mit 0:2 in Führung gehen. Doch unsere Damen hielten so gut es ging dagegen und so konnte man trotz etlicher technischer Fehler eine doch offene Partie gestalten. Nach 10 Minuten stand es so 6:7 für die Messestädterinnen. Trotz der fälligen Auszeit fanden unsere Mädels nicht so Recht ins Spiel und mühten sich so immer wieder zu hart erarbeiteten Toren. Mitte des 1. Durchganges schlugen die Fehler dann jedoch derartig zu Buche, dass sich die Gäste relativ mühelos absetzen konnten. Während den 28erinnen in der 2. Viertelstunde der 1. Halbzeit gerade einmal ein Tor (!) gelang wussten die Damen des LSV ihre Angriffe erfolgreich auszuspielen. So ging es mit einem ernüchternden 10:18 aus Zwönitzer Sicht in die Pause.
Nach der Pause ging jedoch ein Ruck durch die Mannschaft. Defensiv etwas stabiler und im Angriff mit der nötigen Dynamik verkürzte man den Rückstand Tor um Tor. Besonders imponierend war die Phase zwischen der 40. und 42. Spielminute. Hier schafften es die Mädels in doppelter Unterzahl 3 Tore in Folge zu erzielen, ohne dass der Gegner eine passende Antwort fand. So war es dann Helen Haunschild, die in der 48. Spielminute zum umjubelten 23:23 einnetzte. Im Anschluss erspielten sich unsere Damen weiterhin gute Möglichkeiten. Leider sollte die Eingangs erwähnte Personalsituation und eine starke Leipziger Torfrau nun zum Tragen kommen. Die Zwönitzerinner scheiterten trotz guter Möglichkeiten immer wieder und die Gäste fanden noch einmal zurück ins Spiel. Ohne die Chance entscheidende Änderungen vornehmen zu können, setzte sich der LSV entscheidend ab und gewann das Spiel am Ende mit 24:29.
Trainer Steven Szpetecki nach dem Spiel: „Wir sind ehrlich gesagt etwas hin und her gerissen bei so einem Spielverlauf. Man weiß in so einer Situation nicht ob man die Mädels loben soll, da sie so eine wahnsinnige Moral gezeigt haben, oder ob man sie kritisieren soll, da wir es erst so weit kommen lassen. Fakt ist, dass das was wir in der 1. Halbzeit angeboten haben so nicht geht. Es sagt niemand was, wenn mal was schief läuft oder der Gegner stark verteidigt, aber bei einfachen Kreuzungen Bälle fallen zu lassen geht auf diesem Niveau ganz einfach nicht. In der 2. Hälfte haben dann die Mädels einmal mehr auf die Platte gebracht, was wir uns vorgenommen haben. Das war schon sehr stark wie sie da nochmal zurück gekommen sind. Diese Phase hat auch gezeigt, dass wir mit der nötigen Dynamik offensiv richtig unangenehm sein können. Im Nachgang sieht man dann eben die fehlenden Wechselmöglichkeiten gepaart mit ein paar schlechten Entscheidungen. Gerade hier müsste man eingreifen und auf der Spielmacher-Position nochmal anderen Wind rein bringen. Geht leider nicht und so erfahren wir leider nicht, was hier noch drin gewesen wäre. Dennoch werden wir uns die Frage stellen, was denn passiert, wenn wir mal 60 Minuten unser Spiel auf die Platte bringen. Ich denke nach dieser 2. Hälfte sollte die Antwort klar sein!“
S. Sz.
Zwönitz:
Müller, Wolf, Wetzel;
Haunschild (7), Riedel (3), Schmiedel (7), Hartenstein (4/1), Seidel (3/2), Viehweger, Thierfelder
 
 
Neuling überrascht gute 28erinnen
01.09.2019  Zwönitzer HSV 1928  -  AAC Amazonen  23:37 (12:12)

Am Sonntag stand für die Damen der 1. Frauenmannschaft der Start in die Saison 2019/2020 an. Gegner im HVS-Pokal waren die Amazonen aus Leipzig, welche seit diesem Jahr ebenfalls in der Verbandsliga West an den Start gehen. Dass es gegen den souveränen Bezirksmeister und Pokalsieger aus Leipzig kein einfaches Spiel werden würde, war bereits nach wenigen Minuten abzusehen. Nach 4 Minuten lag man so bereits 1:3 hinten. Im Anschluss fanden unsere Mädels jedoch besser ins Spiel und hielten ordentlich dagegen. In dieser Phase wussten die 28erinnen im Angriff mit druckvollem Spiel und gut vorgetragenen Kombinationen zu überzeugen. So konnte in der 12. Spielminute Melina Seidel per Strafwurf auf 6:6 stellen. In den darauf folgenden 10 Minuten konnte sich keine der beiden Mannschaften einen Vorteil erspielen. Kurz vor der Pause zeigten unsere Mädels jedoch eine 8-minütige Schwächephase, welche die Amazonen eiskalt nutzten. Abstimmungsschwierigkeiten in der Deckung und vor allem leichte Fehler in der Offensive sorgten dafür, dass die Leipzigerinnen beinahe mühelos auf vom 12:12 (20.') auf 12:22 davon ziehen konnten. So ging es dann auch in die Pause.
Nach der Halbzeit dann wieder ein anderes Gesicht. Defensiv stabiler und offensiv wieder mit dem nötigen Drang zum Tor hielt man weiter mit. Einzig der Abstand wollte sich nicht verringern, da der Gegner immer wieder in der Lage war die Zwönitzer Deckung sehenswert zu überwinden. Vereinzelte einfache Fehler im Spielaufbau taten dann ihr Übriges und so stand am Ende ein 23:37 zu Buche. Trainer Steven Szpetecki nach dem Spiel: „Erstmal Glückwunsch an einen starken Gegner. Man hat heute denke ich gesehen, dass die Leipzigerinnen sehr schönen und effektiven Handball spielen. Das muss man neidlos anerkennen. Dennoch können wir gerade mit den ersten 21 Minuten sehr zufrieden sein. Die Mädels haben unsere Vorgaben in dieser Phase gut umgesetzt. Die letzten 8 Minuten der 1. Hälfte gehen jedoch nicht in Ordnung. Wir machen dort viel zu viele einfache Fehler, haben eine schlechte Chancenverwertung und bringen den Gegner so auf die Siegerstraße. In der 2. Hälfte haben wir uns dann wieder gefangen und weiterhin ordentlich mitgespielt. Leider lassen wir auch da zu viel liegen. Dennoch nehmen wir aus diesem Spiel mit, dass wir einen guten Stand haben - jedoch in manchen Situationen ruhiger und cleverer agieren müssen. An den einfachen Fehlern werden wir arbeiten.“
S. S.
Zwönitz:
Wolf, Wetzel, Müller;
Haunschild (5), Riedel (3), Sarah Schmiedel (1), Jana Schmiedel, Hartenstein (1), Seidel (6/4), Lea Thierfelder, Viehweger (5), Lisa Thiefelder (2)