Termine · HSV
30.11./01.12.2019
5. Heimspieltag
 
Wichtiger Start-Ziel-Sieg
03.11.2019   Zwönitzer HSV 1928 II  -  HC Glauchau/Meerane III  30:28 (15:12)
 
Auch wenn der Sieg über die Gäste mit dem 30:28 recht knapp über die Bühne ging, war der Erfolg über die gesamte zweite Hälfte gesehen dennoch verdient. Mit dem resultierenden Tausch der Tabellenplätze belegt die HSV-Reserve nun nach einem knappen Drittel der Serie mit 7:7 Punkten einen guten 6. Tabellenplatz und ist damit wie im letzten Jahr in den Erwartungen gut unterwegs.
Unsere Damen kamen zwar mit dem 2:0 schon nach 60 Sekunden gut ins Match, jedoch wurde die Partie im ersten Durchgang lange Zeit eine ausgeglichene Angelegenheit. Erst mit einem Schlussspurt kurz vor der Halbzeit gelang mit dem 15:12 noch eine wichtige Pausenführung.
Konnte der Vorsprung zu Beginn von Durchgang 2 sogar auf 17:13 (33.') erhöht werden, so sorgte danach eine Schwächephase dafür, dass die Gäste wieder herankamen und sogar eine 19:22-Führung (44.') herausarbeiten konnten. In der Schlussviertelstunde hatten unsere Mädels allerdings mehr zum zusetzen. Man holte sich mit 5 Treffern in Folge die Führung zum 24:22 (49.') wieder zurück und verteidigte selbige bis zum Schluss erfolgreich.
Zwönitz:
Wetzel;
S. Schmiedel  (3), J. Schmiedel (2), Kaulfuß (7/3), Leßmüller, Oelschlägel (1), Seidel (1), L. Schmiedel (2), A. Schmiedel (2), Thierfelder (7/2), Haunschild (6)
 
 
Nicht den Hauch einer Chance
05.10.2019   SV Rot. Weißenborn II  -  Zwönitzer HSV 1928 II   27:13 (14:7)
 
Nach einem ausgeglichenen Punktestand von 4:4 nach den ersten vier Saisonspielen, stand unsere zweite Frauenmannschaft vor einer schweren Aufgabe.  Am Samstag musste man beim Tabellenersten der 1. Bezirksklasse SV Rot. Weißenborn II ran. Bedingt durch das zeitgleiche Spiel unserer 1. Frauenmannschaft in Leipzig und privater Termine stand keine weitere Spielerin zur Verfügung, so dass unsere 2. Frauen zum ersten Mal mit nur 6 Spielerinnen und somit 60 Minuten in Unterzahl das Spiel bestreiten mussten.Mit dem Beginn der ersten Spielhälfte zeigte sich die personelle Überlegenheit der jungen Sieben des Gastgebers. Vom Kopf her noch nicht im Spiel, kassierte unsere „6“ bis zur 4. Minute bereits 4 Treffer, ein Siebenmeter wurde vergeben, die Abschlüsse waren zu harmlos und überhastet. In der 5. Minute dann der erste Treffer für unsere Mädels. Auch weitere, tatsächlich gut herausgespielte Chancen über Außen, am Kreis und ein vergebener 7 Meter brachten nicht das gewünschte Ergebnis, so dass bis zur 11. Minute nur 2 Tore zu Buche standen. Endlich aber waren unsere Damen einigermaßen im Spiel. Durch eine gute Deckungsarbeit - die Gastgeberinnen hatten teilweise ihre Schwierigkeiten - und eine sehr gut aufgelegte Lea im Tor konnten unsere Damen dies zu Treffern nutzen. Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte gelangen unseren Damen von der Außenposition zwei Tore in Folge, so dass ein 14:7 zur Halbzeit sehr respektabel war.
In Hälfte zwei starteten unsere Damen sehr konzentriert, sich in der Pause noch mal gegenseitig motivierend und mit Spaß bei der Sache, konnte man einen 6 Tore-Rückstand bis zur 38. Minute halten. Der Versuch, schnell nach vorn zu spielen, ging dann sprichwörtlich in die Hose. Zu einfache Fehler und schnelle Abschlüsse nutzten die Gastgeberinnen zu 4 Treffern in Folge und zogen auf 19:9 bis zur 41. Minute davon. Wer dachte, dass unsere Mädels jetzt aufstecken, der hatte sich geirrt. Durch tolle Paraden unserer Lea, Treffer aus dem Rückraum und vom Kreis hielten unsere Damen den 10 Tore Rückstand bis zur 51. Minute. Danach sollte jedoch kein Tor mehr für unsere Mädels fallen. Zwei 2-Minutenstrafen in der 53. und 56. Minute, eine davon unnötig durch unsere Nummer 7, schwächte zusätzlich unsere in Unterbesetzung spielende Mannschaft. In doppelter Unterzahl kassierten unsere Mädels, auch Dank unserer Torfrau, dann auch nur 3 Gegentore und letztendlich ging der Endstand von 27:13 in Ordnung.
Großer Respekt an unsere Damen, und das auch vom Weißenborner Publikum („Sieger der Herzen“). Ein toller Zusammenhalt, Kampf und eine große Portion Spaß beim Spiel spricht für Euch, super Moral.
J. S.
Lea Wetzel;
Heike Oelschlägel, Anke Schmiedel (3), Jana Schmiedel (2), Laureen Schmiedel (2), Kathrin Leßmüller (6/3)