Zum letzten Auswärtsspiel des Jahres 2025 ging es für uns zu den Damen der HSG Rückmarsdorf. Die Vorzeichen standen nicht optimal, denn Verletzungen und Krankheiten hatten unseren Kader stark dezimiert. Dankenswerterweise erhielten wir Unterstützung aus der 2. Mannschaft, gleich drei Spielerinnen rückten nach und fügten sich vollkommen problemlos ins Teamgefüge ein – ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt im Verein.
Die erste Halbzeit begann mit einer kurzen Findungsphase. Die ersten fünf Minuten waren geprägt vom Herantasten an das Spiel ohne Harz, was sich in einigen Abspielfehlern niederschlug. Doch sobald wir unseren Rhythmus gefunden hatten, präsentierten wir uns mit einer soliden Deckung und einer überragend aufgelegten Kira Schramm im Tor. Im Angriff spielten wir druckvoll und mutig nach vorn, sodass wir uns bereits nach zwanzig Minuten eine deutliche 15:8-Führung erspielten. Erst gegen Ende der ersten Hälfte schlichen sich ein paar technische Fehler ein, wodurch Rückmarsdorf kurzfristig auf 12:17 verkürzen konnte. Trotzdem gingen wir souverän mit einer klaren 20:12-Führung in die Pause.
In der Halbzeitansprache gab es zurecht viele lobende Worte für die Mannschaft. Die Vorgaben für Durchgang zwei waren klar: weiterhin druckvoll und schnell im Angriff spielen, technische Fehler möglichst gering halten und vor allem mit Köpfchen agieren.
Die zweite Halbzeit knüpfte nahtlos an die starke Leistung aus Durchgang eins an. Wir starteten hoch konzentriert, spielten technisch sauber und ließen zu keinem Zeitpunkt Zweifel daran aufkommen, wer die Punkte mit nach Hause nehmen würde. Der Angriff wurde geordnet aufgebaut, stets mit viel Druck gegen die gegnerische Abwehr, während unsere eigene Deckung weiterhin stabil stand. Auch die Torhüterinnen setzten ihre starke Leistung fort und entschärften zahlreiche Würfe der Gastgeberinnen. Mit 23:33 ertönte das Schlusssignal und der Sieg war unser.
Mit einem Sieg in dieser Höhe hatte wohl zu Beginn niemand gerechnet. Alle Spielerinnen können stolz auf ihre gezeigte Leistung sein, insbesondere angesichts der schwierigen personellen Ausgangslage. Ein großer Dank geht zudem an Anne Schmidt und Robert Börner, die uns an der Seitenlinie an diesem Tag hervorragend unterstützt und begleitet haben.
Ein verdienter, geschlossener Teamerfolg – und ein starker Abschluss des Auswärtsjahres 2025.

